Ihre Arschbacken wackelten. Bei jedem Schritt wurde mein Grinsen breiter. Der Tangabikini stand ihr gut. Auch wenn meine Frau dies anders sah. Aber mir zu liebe hatte sie ihn angezogen. Diesen schwarzen Hauch von nichts, der mehr zeigte als er versteckte. Hier in Costa Rica, weit weg von jedweder Menschenseele, die uns über drei Ecken kennen könnte.

Sie drehte ihren Kopf. >>Kommst du?<<

>>Ich gehe lieber hinter dir<<, erwiderte ich. >>Dein Arsch wackelt so schön.<<

Sandras wegen der Hitze sowieso schon gerötete Gesicht nahm die Farbe einer reifen Tomate an. >>Das kann man ja kaum als schön bezeichnen! Ich frage mich sowieso, was mich geritten hat, so ein Ding anzuziehen.<<

Ich natürlich. Sowohl auf die eine, als auch auf die andere Art… Doch ich hütete mich, dies auszusprechen. Stattdessen trat ich näher zu meiner Frau und legte ihr einen Arm um die Schulter. >>Du siehst wunderschön aus. Du siehst so erotisch aus. Warte ab, wenn wir am Strand sind, wie die Kerle schauen werden.<<

>>Du meinst, wie sie die fette Kuh angaffen werden?<<

Innerlich rollte ich mit den Augen. Ja, Sandra hatte ein paar Kilos zu viel. Aber diese waren wohl verteilt. Ich schielte auf ihre Brüste, die bei jedem Schritt erbebten. Die schwangen und wackelten. Es war einfach zu viel Masse für den dünnen Stoff, für die noch dünneren Träger…

>>Wollen wir wetten, dass du dich vor Aufmerksamkeit kaum retten können wirst? Also – vor positiver Aufmerksamkeit?<<

Sandra sah zu mir hoch. Ein schnippischer Ausdruck legte sich in das mir so vertraute Gesicht. In die mir so vertrauten Züge. >>Gut, wetten wir. Aber wenn ich Recht behalte, dann lässt du mich in Zukunft mit so etwas in Frieden!<<

>>Einverstanden<<, ich gab Sandra einen Klaps auf den Po. >>Aber wenn ich gewinne, dann trägst du diesen Urlaub nichts anderes mehr.<<

Sandra zuckte mit den Schultern. >>Von mir aus.<<

>>Na dann geh mal vor.<<

>>Wie?<<

>>Na, dich flirtet bestimmt keiner an, wenn ich bei dir bin.<<

Sandra blieb stehen. Verdattert sah sie mich an. >>Du willst, dass ich mich anflirten lasse?<<

Eine gute Frage. Wollte ich das? Ich fühlte in mich hinein. Doch da war keine Eifersucht. Ganz im Gegenteil, mich ergriff eine merkwürdige Aufregung bei dem Gedanken. >>Wie wollen wir sonst erkennen, ob die Aufmerksamkeit positiv oder negativ ist?<<

Sandra nagte an ihren Lippen. Der Gedanke, von fremden Männern angemacht zu werden, schien sie zu beunruhigen. Doch dann antwortete sie betont gleichgültig: >>Naja, passiert eh nicht.<<

Sie ging vor. Den sandigen Trampelpfad entlang zum karibischen Meer. Durch einen lichten Wald aus Kokospalmen, in deren Blättern eine sanfte Brise lockend rauschte. Sandra passierte eine letzte Reihe Palmen, dann verschwand sie aus meinem Sichtfeld. Ich folgte ihren Spuren, hin zum Playa Blanca, einem Strand wie aus einer Seefahrergeschichte. Exotisch schön und wild zugleich.

Ein harzig würziger Geruch drang mir in die Nase. Zwei Kreolen teilten einen Joint im Schatten einer Palme. Abgewetzte Surfbretter lagen zu ihren Füßen.

Ein Pfiff ließ mich den Kopf drehen. Ich sah meine Frau an einer Gruppe Latinos vorbeilaufen. Zweifelsohne hatte ihr das anzügliche Geräusch gegolten. Und dass Sandra dies ebenfalls so sah, zeigte ihr schon wieder rotleuchtender Kopf.

Ich grinste in mich hinein und wunderte mich gleichzeitig, dass ich noch immer keinen Ärger und vor allem auch keine Sorge verspürte.

Einer der Jungs – mehr waren sie in meinen Augen nicht – löste sich aus der Gruppe. Er folgte meiner Frau, während der Wind einzelne Wortfetzen zu mir trug. Ich konnte kein Spanisch, doch brauchte ich das auch nicht. Der Klang, die Melodie der Worte, sagten alles.

Er verlangsamte seine Schritte auf Sandras Höhe und sprach sie an. Mein Herz schlug höher. Irgendetwas gefiel mir an der Situation. Daran, dass meine Frau von einem vielleicht zwanzigjährigen angeflirtet wurde. Was war mit mir los? Warum rannte ich nicht los und brach diesem Halbstarken die Nase?

Vielleicht, weil ich ihn nicht als Bedrohung wahrnahm? Er war nicht sonderlich groß, er war drahtig und vor allem blutjung. Hätte ich eine Tochter und sie würde von dem Latino angequatscht werden – dann wäre das vielleicht etwas Anderes… So sah ich nur die Bestätigung. Die Bestätigung und das Kompliment. Meine vierzigjährige Frau schien den Jungen zu reizen…

Sandra sah sich um, während der Latino auf sie einredete. Wollte sie, dass ich sie aus der Situation erlöste?

Nein nein, noch nicht. Ich würde sie noch ein bisschen schmoren lassen. Wer wusste es schon, vielleicht würde die Aufmerksamkeit ihrem Ego einen dringend benötigten Schub verpassen.

In aller Seelenruhe lief ich den beiden hinterher. Ich wusste ja, wo Sandra hinwollte. Noch ein kleines Stück weiter hatte das Meer einen mächtigen Baumstamm angespült, der einem eine gewisse Privatsphäre schenkte. Auch wenn diese kaum nötig war. Der Strand war mittlerweile menschenleer. Außerdem, zum Baden und Bücherlesen brauchte man auch keinen Sichtschutz. Früher hätten wir die Gelegenheit vielleicht andersartig genutzt. Früher hatten wir es geliebt, Sex am Strand zu haben. Heute war alles anders. Bis heute war alles anders gewesen…

Das Pochen in meiner Brust wurde stärker. Unterhielten sich die beiden? Was, wenn der Junge mitkäme. Mit zu unserem Platz… Wie weit würde meine Sandra gehen? Wie weit würde sie gehen, wenn ich jetzt nicht hier wäre? Meine Gedanken überschlugen sich. Sie törnten mich an. Denn sie bedeuteten die Rückkehr einer Seite meiner Frau, die vor Jahren verloren gegangen war. Die einer abenteuerlustigen Frau, einer, die ihre Lust auslebte.

Und da war noch etwas Anderes. Ein Bild das an Reiz, das an Stärke gewann, desto mehr ich darüber nachdachte. Das von zwei Schwänzen, die es Sandra gleichzeitig besorgten. Sie in vollkommener Ekstase… Eine wahnwitzige Idee ergriff mich, ließ das Pulsieren in meiner Brust in tiefere Regionen wandern und jagte mir gleichzeitig eiskalte Schauer über den Rücken, die sich so gar nicht mit der sengenden Äquatorsonne vertragen wollten.

Der Junge streckte die Hand aus, ließ sie über Sandras Rücken gleiten. Sie lachte, schob den um sie gleitenden Arm aber weg. Dann erreichten sie den Stamm. Ein knotiges, ein mächtiges Gebilde, wie es nur im tropischen Regenwald existieren konnte. Fast so bleich wie der schneeweiße Sand lag er da und bildete eine Grenze, an der die beiden stehen blieben.

Sandra schüttelte mehrmals den Kopf. Doch der Junge fasste sie wieder an. Sie warf mir einen schnellen Blick zu.

>>No!<<, sagte sie so laut, dass ich es hören konnte.

Versau es jetzt nicht Junge!, dachte ich und ging einen Schritt schneller.

Glücklicherweise gab er nach und wandte sich ab. Er kam mir entgegen, während Sandra durch die kahlen Reste einer einstmals stolzen Krone kletterte.

Ich betrachtete den Jungen, während er so tat, als würde er mich nicht sehen. Hatte Sandra ihm gesagt, dass ich ihr Mann war?

>>Wait!<<, sagte ich, als er auf meiner Höhe war.

Der Junge zuckte erschrocken zusammen, doch sah mich gleichzeitig herausfordernd an.

Auch aus der Nähe schätzte ich ihn auf ungefähr zwanzig. Und er sah gut aus. Noch nicht wie ein richtiger Mann, doch zweifelsfrei hätte er gut in eine lateinamerikanische Boyband gepasst…

>>Do you speak english?<<

>>No<<, erwiderte der Junge zu schnell. Er schien gut zu verstehen.

In meinen Ohren begann es zu rauschen. Die Vorstellung war das eine, etwas ganz anderes – wollte ich wirklich? >Es gibt Grauzonen<, beruhigte ich mich selbst. Und wenn Sandra seinen jungen Schwanz einfach nur zum Abspritzen brachte, indem sie ihm einen runterholte… Wieder das Pochen, wieder eiskalte Schauer. Ein Gefühl reinster Lust, das durch meine Adern schoss wie eine intravenös verabreichte Droge.

Mein Herz raste, als ich zu sprechen begann. Und es sprang beinahe aus meiner Brust, als ich endete.

Der Junge sah mich verwirrt an.

Ich deutete auf den Stamm. Dahin, wo meine Frau verschwunden war. Dann hielt ich alle meine Finger hoch. >>Ten Minutes.<<

Noch immer sah mich der Junge mit einem Ausdruck der Verwirrung an, doch ich musste mich abwenden, denn in meiner Badehose war es verräterisch eng geworden. Ich eilte meiner Frau nach und widerstand dem Drang, mich noch einmal umzudrehen. Ich hatte keinen Einfluss auf den Jungen. Doch ich konnte Sandra beeinflussen…

>>Wo bist du geblieben, der Junge-<<

>>Fand dich wohl ziemlich gut!<<, beendete ich ihren Satz.

Sandra lag auf den Ellenbogen aufgestützt auf der Stranddecke. Ihre eingecremte Haut glänzte in der Sonne. In meiner Badehose wurde es noch enger.

Sandra sah es und musste schmunzeln. >>Du wohl auch.<<

Ich erwiderte ihr Schmunzeln. >>Das sage ich dir beinahe täglich. Noch besser würdest du mir aber ganz ohne Bikini gefallen.<<

>>Theo!<<, entrüstete sich meine Frau, doch ihr Schmunzeln blieb. >>Was, wenn der Junge hier noch rumrennt.<<

Ich zuckte mit den Schultern. >>Im schlimmsten Fall bekämest du noch mehr Bestätigung. Sag nicht, es hätte dir nicht geschmeichelt, dass dir ein zwanzigjähriger und ziemlich hübscher Bengel Offerten macht.<<

Wieder wurde Sandra rot. Das dritte Mal an diesem noch jungen Tag. >>Naja, es war schon nett…<<

Ich sah mich theatralisch um. >>Hier ist niemand Schatz. Lass uns doch alles ausziehen – so wie früher.<<

Sandra folgte meinem Blick, so als müsste sie sich selbst nochmal vergewissern. Rechts von ihr erstreckte sich der endlose Strand, der sich irgendwo im blau des Horizonts verlor. Links schützte sie der Baumstamm vor Blicken und hinter uns erstreckte sich ein Meer von Palmen und immergrünen Bäumen. Das Schmunzeln kehrte in ihr Gesicht zurück und ihre tiefblauen Augen begannen zu funkeln, wie die spiegelnden Wellen des karibischen Meeres. Es war ein Funkeln, das ich seit vielen Jahren nicht mehr in ihren Augen hatte sehen dürfen.

Sandra fasste an ihren Rücken. Die Schnüre lösten sich und ihre schweren Brüste fielen wie reifes Obst aus ihren Schalen. Dann schob sie den Tanga von ihren üppigen Schenkeln. Er landete auf ihren Fesseln. Sie lehnte sich wieder zurück und stieg, einen Fuß nach dem anderen setzend, aus dem dünnen Stoff. Mir versagte der Atem, als sie dabei die Beine spreizte und mir tiefe Einblicke gewährte. Es war nichts, was ich nicht schon kannte. Doch hier an diesem tropischen Strand. In dieser fruchtbaren Natur, in dieser drückenden Hitze… Ein Fieber griff nach mir, vernebelte meinen Verstand. Wir planten keine Kinder, doch so wie meine Frau dalag, wollte ich nichts lieber, als meinen Samen tief in ihrem Schoß zu verteilen, sie zu befruchten, sie zu schwängern…

Ich ging, nein ich stolperte auf sie zu, fummelte dabei an der Kordel meiner Badehose, riss sie am Ende auf.

Gestammelte Worte verließen meinen Mund: Weißt du, wie schön du bist Sandra? Weißt du wie begehrenswert du bist?<<

Endlich löste sich der verdammte Knoten. Meine Badehose rutschte herab, ich verhedderte mich mit den Beinen und fiel auf die Knie. Direkt vor dem geöffneten Schoß meiner Frau. Vor ihren fraulichen Lippen, die weit aufklafften, ihren goldenen Flaum teilten und mich lockten – wie der Kelch einer Blüte.

>>Theo, was ist denn mit dir los?<<, fragte Sandra selbstzufrieden und spreizte ihre Beine noch weiter, während sie ihre Brüste zusammenpresste, bis das üppige Fleisch durch ihre Finger quoll.

Oh wie sehr ich diese Sandra vermisst hatte. Wie sehr ich ihre plötzliche Sicherheit genoss, die sie so verführerisch werden ließ. So viel attraktiver.

Ich wollte sie. Ich wollte sie so sehr. Wie eine Eintagsfliege, die nur zu einem Zweck lebte, kam ich über sie. Drückte mein zuckendes Glied auf ihre Scham, wo es heiß und nass empfangen wurde.

>>Fuck<<, stöhnte ich, als ich in sie drang. Als ich in ihre feuchten Tiefen glitt, in diese wunderbare Enge.

Das Rauschen in meinem Kopf verband sich mit dem Rauschen der Wellen. Wie besessen, begann ich meine Frau zu ficken. Ihren herrlich wackelnden, ihren herrlich schwingenden Leib.

Und dann, viel zu schnell, zog sich alles in mir zusammen. Wie ein gewaltiger Krampf, der sich in einer noch gewaltigeren Explosion löste.

Ich stöhnte, ächzte – und brach auf Sandra zusammen.

Sie kraulte mir den Kopf, lachte mir verhalten ins Ohr. Ehe sie je verstummte.

>>Theo<<, flüsterte sie panisch. >>Der Junge.<<

Der Junge… Der Junge! Ich hatte ihn total vergessen. Ich verdrehte den Kopf. Und tatsächlich. Er war gekommen – und stand da, wo ich zuvor gestanden hatte. Hinter mir, mit einer ebenso imposanten Beule in der Badehose, wie ich sie eben noch vor mir hergetragen hatte. Wie lange schon hatte er uns beobachtet? Wie lange schon hatte er gespannt?!

Mit Macht unterdrückte ich die Gedanken, die aus der tiefen Befriedigung kurz nach meinem Orgasmus herrührten. Und ich gewann meine Fassung zurück. Ich hatte es doch so gewollt. Und immer noch besaß der Gedanke seinen Reiz: Meine Frau überwältigt von ihrer eigenen Lust zu sehen. Überwältigt von der Anwesenheit eines zweiten Mannes. Sandra gefüllt von mir und einem anderen…

Ich streichelte meiner Frau über die Wange. >>Uns kann das jetzt peinlich sein. Andererseits, siehst du nicht seine Badehose. Ihm scheint es gefallen zu haben…<<

Sandras Augen flackerten, wechselten in schneller Folge zwischen meinem Gesicht und einem Punkt irgendwo hinter mir.

>>Wenn du ihn berühren willst, wird er sicher nichts dagegen haben…<<

Sandras Mund klappte auf. Sie stammelte: >>Theo… Ich, nein!<<

>>Ich würde es aber gern sehen. Ich kann mir vorstellen, dass der Junge noch schneller abspritzt als ich. Bei deinem heißen Anblick…<<

>>Ich… Meinst du das ernst?!<<

Es erschien mir geradezu surreal. Splitterfasernackt lagen wir aufeinander am Strand von Cahuita. Mein halbsteifes Glied steckte noch immer in meiner Frau. Hinter uns stand ein zwanzigjähriger Latino, der uns beim Vögeln zugesehen hatte! Und jetzt verlangte ich von meiner Frau, dass sie diesen blutjungen Fremden befriedigte?!

>>Ja<<, sagte ich heiser, halb zu mir selbst, halb zu meiner Frau. >>Ich will sehen, wie du diesen fremden Jungen befriedigst.<<

Ohne eine Antwort oder irgendeine Reaktion abzuwarten glitt ich aus meiner Frau heraus und rollte mich zur Seite. Meine Wahrnehmung schrumpfte zusammen, ließ keinen Platz für so etwas Banales wie Peinlichkeit. Dass ich gerade nicht nur meine Frau, sondern auch mich selbst bloßstellte. Denn die Aufregung, das Fieber kehrten mit Macht zurück. Tonnenschwere Gewichte drückten auf meine Brust, hinderten mich am Atmen.

Mit zittrigen Fingern bedeutete ich dem Jungen näher zu kommen. Gleichzeitig schielte ich zu Sandra. Kaum war ich weg, hatte sie die Beine zusammengepresst und ihre Arme schützend über ihre Brüste gelegt. Aus Reflex? Aus Scham? Weil ich sie falsch eingeschätzt hatte? Panik. Was, wenn sie gar nicht wollte?!

Der Junge zeichnete sich dunkel gegen das türkisfarbene Wasser ab. Seinem noch jugendlichen Körper haftete Makellosigkeit an. Unwissenheit, vielleicht sogar Unschuld. Er war drahtig, was die Beule in seiner Badehose größer wirken ließ. Er machte einen Schritt auf uns zu. Nein, nicht auf uns. Auf Sandra.

Ich erwartete, dass sie etwas sagte. Dass sie meine Befürchtungen wahr werden ließ. Dass sie ihre Hände abwehrend hob und den Jungen empört davon scheuchte.

Doch stattdessen kam ein einzelnes Wort über ihre Lippen, welches in meinen Ohren widerschallte wie rollender Donner: >>Okay.<<

Das Wort war an mich gerichtet gewesen. Doch es war der Junge, der reagierte. Und der von einem auf den anderen Moment die gesamte Aufmerksamkeit meiner Frau genoss.

Er ging neben ihr auf die Knie.

>>Yo soy Rafael<<, sagte er und das R rollte stärker als die Wellen zu unseren Füßen.

Er streckte eine Hand aus. Ganz langsam. So als fürchtete er, dass wir es uns jeden Moment anders überlegten. Doch das taten wir nicht.

Wie gebannt hingen meine Augen an den Fingerspitzen. Sie senkten sich noch langsamer, als sich seine Hand zuvor bewegt hatte. So langsam, dass ich ihn am liebsten angeschrien hätte, es doch endlich zu wagen. Doch ich war mir nicht sicher, ob ich einen Ton herausbekommen hätte.

Also wartete ich stumm – während sich in mir eine dunkelschwarze Wolkenwand auftürmte und jede Faser in mir durcheinander Schrie. Tu es! Tu es nicht!

Dann, endlich, strich seine Hand über die Schulter meiner Frau, hin zu ihrem Schlüsselbein und ein tiefes Grollen fuhr durch meinen Körper, das dem reinigendem Sturm vorausging.

Wieder sah der Junge zu mir. Dann zu Sandra, die ihn schüchtern anlächelte. Seine Hand rutschte abwärts. Bis – zu ihrem zartrosanen Vorhof, den er beinahe ehrfürchtig umkreiste – ehe er unvermittelt in ihren erregt hervorstehenden Nippel kniff.

Meine Frau keuchte auf, während neues Blut in meine Schwellkörper strömte, so als hätte jemand die Schleusen eines Stausees geöffnet.

Der Junge verlor seine Zurückhaltung und griff mit beiden Händen zu. Seine Finger breiteten sich aus, streckten sich und versuchten zu umfassen, was sie doch nicht gänzlich zu greifen bekommen würden. Seine sonnengebräunten Finger drückten sich in die milchweiße Haut ihres Busens, hoben ihn an und pressten ihn zusammen.

Sandra keuchte erneut und ohne ihren Blick noch einmal in meine Richtung zu lenken, ohne sich noch einmal zu vergewissern, streckte sie ihre eigene Hand aus. Hin zum definierten Bauch des Jungen.

Ihre rotlackierten Nägel kratzten über die Erhebungen seiner Bauchmuskeln, bis sie sich im Saum seiner Badehose verfingen und die Last ihres Armes den Stoff herabzog. Sie enthüllte tiefschwarzes, krauses Haar, so wild und natürlich gewachsen, wie der Strand an dem wir uns befanden. Ein Anblick, den Sandra in Deutschland wohl kaum toleriert hätte, der ihr hier aber so selbstverständlich schien, dass sie nicht eine Sekunde stockte. Stattdessen begann sie ungeduldig zu zerren. Die pralle Erhebung in der Badehose leistete kurz Widerstand, dann ruckte der Saum herab und ein ganz und gar fremder Schwanz sprang meiner Frau entgegen. Dick und leicht nach oben gekrümmt, versprach er pure Ekstase, eine direkte Stimulation des G-Punkts und vor meinem inneren Auge sah ich schon, wie sich meine Frau stöhnend im Sand wand, während dieser Latinojunge seinen Schwanz in ihr Allerheiligstes presste.

Aus dem Grollen in mir wurde ein Gewitter. Ich hoffte, ich sehnte mir meine Fantasie herbei, während ich näher an Sandra heran rutschte. Nichts wollte ich verpassen. Alles wollte ich sehen. Jedes noch so kleine Detail in mich aufsaugen.

Der Junge ließ ab von den Brüsten meiner Frau, um die Badehose gänzlich abzustreifen. Kaum lag sie im Sand, drückte er sein Becken durch. Schob seinen dunklen Schwanz steif und pulsierend meiner Sandra entgegen. Er kniete so nahe, sie hätte sich nur aufstützen brauchen, um ihn in den Mund zu nehmen. Und deswegen war ich fast enttäuscht, als sie nur ihre Hand ausstreckte. Als sie seinen erstaunlich muskulösen Oberschenkel hinaufglitt und ihre Finger über seine Leiste wandern ließ.

Die Enttäuschung schwand, als ihre Finger in sein Schamhaar tauchten. Als sie seine Eier so unvermittelt packten, wie er zuvor in Sandras Nippel gekniffen hatte.

Jetzt war es an ihm, zu keuchen.

Sandra ließ los und tänzelte mit ihren Fingernägeln über die Unterseite seines Schafts, bis sie an dem dünnen Bändchen ankam. Jenem empfindlichen Punkt, der sein Keuchen in ein Stöhnen verwandelte.

Ich rückte noch näher. So nahe, dass mein linker Oberschenkel sich in ihre rechte Brust drückte. Und obwohl mein eigener Schwanz damit ebenfalls in Sandras Sichtfeld rückte, schenkte sie mir keinerlei Aufmerksamkeit. Ein Umstand, der mich an den Rand des Wahnsinns trieb, verwehrte sie mir doch das Ventil. Die Erlösung. Blitz und Hagel, in denen der Sturm aufging…

Die Finger meiner Frau legten sich wie die Arme eines Kraken um den Schaft des Jungen. Sie fasste zu und begann ihn mit provozierender Langsamkeit auf und abzugleiten. Von ihrer Verunsicherung schien nichts mehr übrig geblieben zu sein.

Ein Tropfen der Lust formte sich an seiner Spitze. Sandra verteilte ihn mit dem Daumen. Dann wurde sie schneller. Sie begann den Jungen zu wichsen. So wie ich es von ihr verlangt hatte. So wie es dem Jungen gefiel. Doch ich war mir sicher. In diesem Moment tat sie es einzig für sich selbst.

Sie genoss es mit vollen Zügen. Das Begehren, die Lust, deren Ursprung sie war. Die unerfahrenen Hände, die nicht genug von ihrem Körper bekamen. Die erst ihre Brüste walkten und dann tiefer strebten.

Ich konnte mein Glück kaum fassen, als Sandra ihm dies nicht nur gestattete. Sondern als sie ihm auch noch ihre Schenkel öffnete. Ungestüm tastete er über ihre geschwollenen Lippen, die weit offenstanden, so als bettelten sie geradezu nach fremder Präsenz. Nach der Präsenz des Latinojungen. Nach jemandem, der endlich im Stande dazu war, zu Ende zu bringen, was ich begonnen hatte.

Zum ersten Mal dachte ich an die Befriedigung meiner Frau. Und Scham kam in mir auf. Wie egoistisch bin ich gewesen? Wie egoistisch war ich noch immer?

Die fremden Finger legten sich auf Sandras hervorstehende Klit. Meine Frau stöhnte, doch ich wusste, dass Rafael zu viel tat. Seine Finger rieben die Pussy meiner Frau zu schnell, mit zu viel Druck. Noch bereitete er ihr Lust, noch drängte sie sich ihm entgegen. Doch ich kannte Sandra, wusste, wie schnell sie überreizt sein konnte.

Ich schob die Hand des Jungen beiseite und nahm es selbst in die Hand, meiner Frau Erleichterung zu verschaffen. Zärtlicher, langsamer, stimulierte ich ihren Kitzler. Hielt immer wieder inne, um sie mit meinen Fingern zu ficken. Um ihr das hinhaltende Wechselspiel zu schenken, das meine Frau brauchte, auch wenn sie nach der Abkürzung gierte.

Erst jetzt, mit der vertrauten Berührung, schien Sandra sich an mich zu erinnern. Doch nicht, weil sich ihr Kopf drehte. Nicht, weil sie sich mit Augen voll tiefer Dankbarkeit und noch tieferer Liebe zu mir wandte. Nein.

Diese waren weiterhin fest auf den Jungen gerichtet. So als könnte Sandra noch immer nicht glauben, was hier passierte. Als würde ihre Hand sie trügen. Ihr elektrisierter Tastsinn, der ihrem Gehirn mit schrillem Ton eine Dauermeldung sendete: Ich halte ein fremdes Glied. Ich wichse einen fremden Schwanz!

Sandra zeigte mir, dass sie sich an ihren Ehemann erinnerte, weil ihre freie Hand nach meinem Schwanz fasste. Und dann bewegten sich ihre Hände simultan.

Es war ein Anblick, der mich beinahe von allein zu einem Höhepunkt getrieben hätte. Meine Frau, die sich gierig meinen Fingern entgegen schob, während sie schamlos zwei Schwänze wichste. Allein die Tatsache, dass ich Minuten zuvorgekommen war, bewahrte mich vor einem unrühmlich verfrühten Kontrollverlust.

Der ereilte zuerst den Jungen. Sein drahtiger Körper versteifte sich. Deutlich traten die direkt unter der Haut liegenden Muskeln hervor. Es schien, als würde seine Eichel nochmal an Größe gewinnen, sein gesamter Schaft nochmal an Länge. Ein unterdrücktes Seufzen. Dicke Fäden schossen in Schüben über Sandras Titten, bis über ihren Hals und auf ihr Gesicht.

Meine Frau wollte grinsen. Ich sah es an ihren zuckenden Mundwinkeln. Doch die Geilheit, die ihre Züge verzerrte, war zu dominant. Ein Tropfen weißen Spermas rann von ihrem Kinn herab. Weitere Tropfen presste sie aus dem Schwanz des Jungen heraus, solange bis seine Eier nichts mehr hergaben. Dann hielt sie sich nur noch fest. Wellen der Lust erschütterten ihren Körper, brachten ihre Titten zum Beben und ihren Unterleib zum Krampfen. Ihr Becken hob und senkte sich. Schneller und schneller. Und immer schneller und schneller rieb ich ihre klitschnasse Klit, solange bis Sandra die Augen verdrehte und sich mit einem animalischen Stöhnen aufbäumte, während ihr griff um meinen Schaft eisern wurde.

Dann erschlaffte sie – und damit auch ihr Griff. Ihre Arme fielen kraftlos auf das Handtuch, ihre Hände gaben meinen als auch den Schwanz des Jungen frei.

Ich zog meine eigene Hand zurück und starrte wie hypnotisiert auf ihr Loch, dass sich noch rhythmisch zusammenzog und dabei meinen Saft herauspresste. Zähflüssig lief er über ihren Damm. Und in zähflüssigen Bahnen lief das Sperma des Latinojungen über ihren Körper.

Oh. Mein -. Was für ein gottloser Anblick. Der besudelte Körper meiner in ihrer Lust gefangenen Frau…

Ein übermenschlicher Drang überkam mich. Ungeniert umfasste ich meinen Schwanz. Meine Lust trieb mich wie mit einer Peitsche. Dass der Junge immer noch neben uns kniete? Dass er mir dabei zusehen würde, wie ich mir einen runterholen würde? Auf den Anblick meiner von ihm, von einem Fremden, von einem Jungen der noch grün hinter den Ohren war, bespritzten Ehefrau?! Es war mir scheißegal.

Wie ein Besessener rieb ich meinen Schwanz, die Augen wie festgefroren auf das obszöne Bild gerichtet. Und dann, mit einem erlösenden Seufzen auf den Lippen ergoss auch ich mich auf meiner Frau.

In meinem E-Book Mit der Ehefrau in Costa Rica erfähst du, wie die Reise weitergeht…

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