Eine erotische gay Geschichte über das unerwartete Ende eines Swingerclubbesuches – für einen Heteromann

Das Wasser rann warm durch meine Haare, massierte meine Kopfhaut. Flüssige Wärme, die an meinem Körper herab lief und den in mir tobenden Frust dämpfte. Zumindest ein wenig. Ich hatte mir den Mittwochabend anders vorgestellt. Hatte gehofft. Hatte mich gesehnt. Nach fremder Haut. Nach einer fremden Frau – oder einem Paar. Egal.

Jetzt stand ich in der leeren Dusche. Im Halbdunkel. Mattes Licht, das seine Farbe wechselte, kroch unter einer abgehangenen Decke hervor. Die Atmosphäre sollte diffus sein, geheimnisvoll, anonym… Wozu?

Wenige Besucher waren heute im Club gewesen. Noch weniger Paare. Keine einzige Single Dame. Das Eintrittsgeld? Rausgeworfenes Geld!

Ich begann mich einzuschäumen und fragte mich, ob ich doch wieder eine DatingApp nutzen sollte. Aber sich wieder von Cafedate zu Cafedate zu hangeln, um irgendwann durch Zufall Sex zu haben? Mindestens genauso frustrierend.

Ich stellte den Strahl härter ein und ließ ihn auf meine Schultern trommeln. Immerhin holte ich mir so ein kleines Bisschen meines Geldes zurück… Was für ein armseliger Gedanke, aber in Zeiten steigender Gaspreise nicht weit hergeholt. Zuhause gönnte ich mir keine ausschweifenden Dusche.

Ich schloss die Augen. Noch einen Moment genießen… Ich stellte mir vor, was hier heute alles hätte passieren können: Angefangen von einem Blowjob durch ein Gloryhole bis zu einem GangBang, ich wäre bei alle dabei gewesen. Fremde Haut. Sie gab mir einen Kick. Das Gefühl, welches dir keine Frau allein geben konnte. Zumindest nicht auf Dauer… Mein Penis schwoll an – und ich ließ es geschehen. Jetzt war es auch egal. Wofür aufsparen? Meine Gedanken gingen auf Reisen. Ich sah es vor mir. Wie ich einem Paar assistierte. Wie ich sie leckte, während ihr Partner wichste und uns zu sah. Wie wir uns abwechselten. Wie wir sie fickten… Ganz von selbst wanderte mein Schwanz in meine Hand. Ich begann mich zu wichsen. Begann mir ein kleines Stück von dem zu holen, wonach es mich so sehr verzehrt hatte.

Ich sah wackelnde Titten und lustverzerrte Gesichter. Ich sah meinen Schwanz im Körper einer unbekannten Frau verschwinden. Immer… und… immer… wieder…

Ich trat einen Schritt zurück, ließ den Strahl des Wasser direkt auf meinen Schwanz prasseln – und wichste stärker, schneller. Meine Wahrnehmung kehrte sich nach Innen. Zu dem wachsenden Glühen in meinem Inneren. Das Glühen, welches näher und näher kam. Welches ich nur noch erreichen musste. So nahe – als mich ein Geräusch zurück riss. Schritte, unverkennbar. Panik. Ich öffnete die Augen, suchte nach einem Fluchtweg, fand keinen –

Ich wollte mich wenigstens noch umdrehen, meine Erektion verbergen. Doch es war zu spät. Vor mir stand ein Mann mit einem um die Hüften gewickelten Handtuch.

Eine erotische gay Geschichte…

Er sah mir ins Gesicht, dann an mir herab und ich versank im Boden. Der Fluchtreflex war übermächtig. Ich stratzte los. Nur weg hier. Nur weg und nie wieder kommen! Ich starrte zur Tür. Ich starrte starr an ihm vorbei. Wollte ihn nicht sehen. Wollte nicht von dem Gesicht verfolgt werden, welches mich erwischt hatte. Und weil ich das tat, sah ich die Bewegung nicht. Weil ich das tat, überraschte mich die Berührung an meiner Brust so sehr, dass ich zusammenfuhr und stocksteif stehen blieb.

Ich blickte an mir herab und sah seine Hand auf meiner Brust liegen – die sich wieder zurückzog, noch bevor ich hätte protestieren können.

»Warte«, sagte er in einer so devoten Stimme, dass ich sein Handeln unmöglich als Angriff hätte werten können.

Und dann ging er an Ort und Stelle zu Boden. In einer Bewegung, die an fließendes Wasser erinnerte, landete er auf seinen Knien. Vor mir. Vor meinem noch immer halbsteifen Schwanz.

Er nahm ihn sanft in seine Hände. Sanfter als es je eine Frau getan hatte. Mit einer Hand umschloss er meinen Schaft, mit der anderen umschmeichelte er meine Eier. Ich war perplex, geschockt. Unfähig, irgendwie zu reagieren. Konnte nicht mehr als zu beobachten. Mich selbst zu beobachten. Mich und meinen Körper, der auf die Stimulation reagierte. Mein Schwanz schwoll wieder an, wurde hart in den Händen eines anderen Mannes. Abscheu und Erregung fochten in mir, ohne dass ich in der Lage dazu gewesen wäre, auf der einen oder anderen Seite einzugreifen.

Ein Kampf, von dem er nichts mitbekommen zu schien. Beinahe andächtig entledigte er sich seines Handtuchs. Definitiv andächtig beugte er sich vor.

Dann legten sich seine Lippen um meine Eichel und auch wenn die Abscheu in diesem Moment noch einmal ein Hoch erklomm, war dies doch gleichzeitig der Moment, in dem meine Erregung die Oberhand errang.

Ich keuchte. Konzentrierte mich ganz und gar auf das Gefühl. Auf das Saugen. Das An- und Abschwellen des Unterdrucks. Auf die weiche Wärme. Die Zunge, die unter meinem Frenulum wirbelte…

Es war gut. Es war besser als alles, was ich kannte. Und auch der Anblick, dass es der Mund eines Mannes war, in den mein Schaft bis weit über die Hälfte glitt, verlor mit jedem Zustoßen an Schrecken. Ganz im Gegenteil. Mehr und mehr machte es mich an, dass ich zusehen konnte, wie der Blowjob auch ihn erregte. Fasziniert schielte ich an seinem Kopf vorbei und sah seinem Schwanz beim Wachsen zu. Er war kleiner. Er war nicht so dick. Aber er war steinhart und vibrierte vor Lust. Lust die er daraus zog, meinen Schwanz zu lutschen. Lust… Ging es letztlich nicht genau darum? War nicht alles andere Nebensache?

Ich öffnete mich – immer mehr. Ich spürte die Befreiung, zeigte meine Lust und stöhnte laut und genussvoll.

Es schmatzte.

Er sah zu mir hoch. »Möchtest du mich ficken?«

Reflexartig schüttelte ich den Kopf. Er nickte kurz und hatte meinen Schwanz direkt wieder im Mund.

War das zu voreilig gewesen? Ich versuchte es mir vorzustellen, doch das Bild zerrann zwischen meinen Fingern als er seinen Schwanz griff. Als seine Hand im selben Takt über seinen Schaft fuhr, wie seine Lippen über den meinen. Sie hypnotisierte mich. Seine Hingabe. Seine Lust am Geben.

Er raste. War schneller als ich. Es ging so schnell. Sein Kiefer verspannte er sich. Er verspannte sich.

Dann überschwemmte mich seine Lust regelrecht, als er Unmengen von Sperma zwischen und auf meinen Füßen verspritzte. Es war ein Anblick, der einen unerwarteten Kick durch meinen Körper fahren ließ. Der mich selbst über die Schwelle beförderte, kaum, dass er seine Bemühungen wieder aufgenommen hatte.

Ich stöhnte, schrie die Dusche zusammen, krallte mich in seinen Haarschopf und presste ihm meine Eichel bis in den Rachen – wo sich all meine angestaute Geilheit in einem wahnsinnigen Orgasmus entlud. Mein Schwanz pumpte – und er schluckte. Kein Tropfen entkam über seine Lippen, während die Kontraktionen in mir schwächer wurden.

Dann kehrte die Leere in mich ein. Das betäubende Gefühl, welches einem nach einem Höhepunkt ergriff. Ich ließ ihn los und fürchtete gleichzeitig, dass er irgendetwas von mir erwartete, zu dem ich nicht fähig war. Doch er lächelte nur in seiner devoten Art, während er aufstand und wortlos weiter zu den Duschen ging.



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