Den ersten Teil findest du hier
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Das rhythmische Tocken des Messers hatte etwas Routiniertes. Etwas Beruhigendes. Wie hypnotisiert sah ich vom Sofa aus zu, wie Martin Zwiebeln hackte. Er war der beste Ehemann, den man sich vorstellen konnte. Er tat alles für mich. Alles, was er konnte…
Das Geräusch riss ab. Martin ging zum Kühlschrank und holte zwei Paprikas aus dem Gemüsefach. Doch das nahm ich nur am Rande wahr. Mein Blick klebte an der Wasserflasche, die ich erst herausgeholt – und dann wieder weggestellt hatte. Vor ca. drei Stunden, als Nino dagewesen war…
Zorn und Frust brandeten durch meine Adern. Zorn, Frust und Verlangen bei dem Gedanken daran, wie er mich erniedrigt hatte. War mir das jemals zuvor passiert? Dass mich ein Mann zurückgewiesen hatte? Ich konnte mich nicht daran erinnern.
Ein Poltern auf der Treppe kündigte Levi an, noch bevor er »Mama« rufen konnte.
»Ich hab Hunger!«, nörgelte er, kaum dass er in der Wohnküche stand.
»Dein Papa ist schon dabei«, erwiderte ich mit dem Anflug eines schlechten Gewissens.
Ich gab mir einen Ruck. Wenn ich schon eine schlechte Ehefrau sein wollte, musste ich nicht auch noch eine schlechte Mutter sein. »Komm wir helfen ihm. Dann geht es schneller.«
Ich schaffte es, meine Gedanken für den Moment zu verdrängen. Bis nach dem Abendessen. Bis Levi im Bett war. Dann kehrten sie mit Macht zurück. Nino hatte eine klare Ansage gemacht. Hatte eine Bedingung gestellt und war gegangen… Nur mit dem Einverständnis meines Mannes… Wie sollte das funktionieren?!
Ich hätte mir einen anderen aussuchen können. Eines der hundert anderen Matches. Doch alles in mir verlangte nach ihm. Nach Nino. Nach dem Mann, der mir seinen Schwanz in den Mund geschoben hatte – vor unserem Hochzeitsfoto.
Jetzt, im Nachhinein, wirkte die Szene noch viel erregender auf mich. Die Tatsache, dass mir Martin lächelnd zugeschaut hatte… In mir reifte die Erkenntnis, dass die andere Linda nicht mehr einzufangen war.
Martin warf sich zu mir ins Bett und schob die Fernbedienung zur Seite, die wir sonst als allabendlichen Ritual betätigten. »Du wirkst heute sehr in dich gekehrt.«
»Findest du?«, antworte ich lahm.
»Seit ich mit Levi zurückgekommen bin.«
Ich wich Martins Blick aus. Scheiße. Er war doch sonst nicht so aufmerksam.
»Du kannst mit mir sprechen.«
Konnte ich das? Wohl kaum. Hey Schatz, ich habe seit Jahren ein immer stärker werdendes Verlangen nach außerordentlich bestückten Alphatypen. Die mich wie eine Hure behandeln und es mir wie einer Nymphomanin besorgen. Naja und heute war der Nino da, aber der will mich nur ficken, wenn du dein >Okay< dafür gibst… Martins Reaktion darauf hätte ich gern gesehen. Aber da ich keinen Vergessenszauber beherrschte, antwortete ich lediglich: »Es ist nichts.«
Martin zuckte mit den Schultern und griff sich die Fernbedienung. »Na gut… Dann unsere Serie?«
Ich nickte. »Unsere Serie.«
Doch ich sah sie nicht. Wir blickten zwar auf den selben Bildschirm, aber vor meinen Augen lief ein gänzlich anderer Film. Es war der von heute Nachmittag. Der von Nino und mir. Es war ein Film, den ich mit all meinen Sinnen nachspürte. Ich spürte seine kräftigen Hände, hörte seine vibrierende Stimme und schmeckte seinen Samen auf meiner Zunge. Ich wurde Nass. Schon wieder.
»Mir ist nicht nach Serie«, sagte ich mit plötzlicher Bestimmtheit.
Verwundert sah mich Martin an. »Nicht?«
Ich schüttelte den Kopf, während mir das Pochen zwischen meinen Beinen bis in die Ohren dröhnte. »Nein.«
»Uuund, wonach ist dir dann?«
Martin stellte den Ton des Fernsehers aus und schaute mich mit einer Mischung aus Verwirrtheit und Unverständnis an.
So tief, so fest verankert war unsere allabendliche Routine schon. Dass er gar keine Alternative mehr sah…
Ich zog mein Schlafshirt über den Kopf. »Ich habe Lust auf einen Orgasmus.«
Für einen Moment nahm die Verwirrtheit in Martins Blick zu. Für einen Moment schien es, als hätte ich spanisch mit ihm geredet. Doch dann erinnerten sich verstaubte Synapsen in seinem Kopf an die Bedeutung des Wortes Orgasmus. Hinter seinen hellbraunen Augen begann es zu flackern. Dann sprangen die Synapsen an wie eine alte Neonröhre. Sie begannen zu leuchten.
Innerhalb von wenigen Herzschlägen hatte er die Distanz zwischen uns überwunden. Innerhalb von Sekunden war er im Begriff, sich über mich zu rollen.
Jetzt war ich diejenige, die überrascht wurde. War das Leidenschaft? Oder über Monate hinweg mühsam unterdrückte (Not-)geilheit?
Ich hielt Martin von mir weg. »Ah ah Schatz.« Ich wies zum Kleiderschrank. »Ich will, dass du es mir mit dem Dildo machst.«
»Dem Dildo?«
Ich nickte bestimmt.
Martins Verwirrung war zurück. Doch er wagte es nicht, meinen Wunsch zu hinterfragen. Zu glücklich schien er über die Tatsache meinerunerwarteten Lust.
Er sprang auf, schob die Tür zur Seite und holte die Kiste mit unseren Spielsachen hervor. Hätte sie draußen gestanden, hätte er zunächst eine dicke Staubschicht vom Deckel pusten müssen. So aber warf er diesen nur ungeduldig auf den Boden und kramte zwischen Vibratoren und Handfesseln, die es nie aus ihren Verpackungen geschafft hatten.
Er fand, was ihm meine Betonung verraten hatte. Das nicht ganz ernst gemeinte Geschenk einer meiner Freundinnen: Einen XXL Dildo, hautfarben und einem echten Schwanz nachempfunden. Selbst in Martins Händen wirkte er übergroß und ich erschauderte, weil es fast so war, als würde er Ninos Prachtexemplar umklammern.
Ich schob die Decke beiseite und blickte meinen Mann erwartungsvoll an. »Na los«, forderte ich ihn auf, ehe er sich zu viele Gedanken machen konnte. Ehe er verstand, dass nicht er die Quelle meiner Erregung war. Ehe er sich die Frage stellte, warum ich einen solch großen Dildo haben wollte, gegen den das Zelt in seiner weiten Schlafshorts mickrig wirkte.
Er zögerte. Und ich half nach.
Ich zog meine Unterwäsche aus und spreizte verführerisch die Beine, zog sie an, gewährte ihm einen solch tiefen Einblick, dass ich ihm dabei zusehen konnte, wie sein Gehirn ausfiel.
Martin stolperte zum Bett wie ein menschlicher Roboter aus dem Jahr 2015. Grobmotorisch und wackelig stürzte er auf das Bett, fing sich geradeso noch mit einer Hand ab. Der Dildo landete auf meinem Bauch.
Fett und schwer lag er da. Ich schloss die Augen. Ich stellte mir vor, dass das Gummi Wärme abstrahlte. Dass es gar kein Gummi war, sondern hautverpackte Schwellkörper, deren Pochen durch meinen Körper fuhr. Ich stellte mir vor, dass es Ninos Schwanz war, der da auf mir ruhte.
»Mach schon«, forderte ich kehlig und griff in meine Kniekehlen. »Schieb ihn mir rein.«
Wenn Martin bemerkte, dass hier eine ganz andere Linda vor ihm lag, dann zeigte er das nicht. Er gehorchte. Und mein Beckenboden zuckte freudig, als das schwere Teil über meinen Bauch gezogen wurde. Als die künstliche Eichel erst über meinen Schamhügel, dann durch meine nassen Lippen glitt.
»Na los«, forderte ich ungeduldig. Martin war viel zu sanft. Ich brauchte es hart. Ich brauchte es rücksichtslos. »Schieb ihn mir endlich rein!«
Endlich tat Martin es. Auch wenn er noch zu vorsichtig handelte. Viel zu langsam. Dachte er, er könnte mich damit verletzen? Beinahe hätte ich gelacht. Beinahe hätte ich ihm entgegen geschleudert, dass sein kleiner Pimmel nicht das Maß aller Dinge war. Ich riss mich zusammen und ließ seine übertriebene Vorsicht über mich ergehen, während Nino mich in meinen Gedanken längst in die Matratze hämmerte.
»Gott ja«, stöhnte ich, während der Muskelberg über mir auf und nieder ging. »Gott endlich!«, stöhnte ich als sich der Dildo bis an meinen Muttermund geschoben hatte.
Ich öffnete die Augen. Ich sah Martin zwischen meinen Beinen Knien. Seine kleine, aber harte Erregung. Seine glänzenden Augen. Ich starrte, ich bohrte in sie hinein. »Fick mich. Fick mich hart. Nimm keine Rücksicht!«
Jetzt sah ich das Erkennen in Martins Blick. Das Verständnis dafür, dass da noch eine gänzlich andere Frau in mir wohnte. Eine, die er noch nicht kannte. Doch so sehr ihn dies verunsicherte, so geil schien es ihn gleichzeitig zu machen. So sehr ermutigte es ihn. Er zog seine Shorts herunter und griff nach seinem Penis. Und als er mich mit dem Dildo zu ficken begann, wichste er sich ungeniert dazu. Etwas, das er noch nie vor mir getan hatte.
Jetzt sah ich dabei zu, wie seine Eichel in rasender Geschwindigkeit durch das Loch flutschte, welches sein Daumen und seine Finger bildeten.
Und es machte mich an. Es machte mich an, seine Geilheit zu sehen, während er sich an mir berauschte. An dem fetten Dildo, der mein Loch dehnte. An meiner Ekstase.
In meinen Gedanken war ich wieder auf den Knien. In Gedanken lutschte ich Ninos fetten Schwanz. Doch nicht vor unserem Hochzeitsfoto. In meiner Fantasie stand mein Mann neben mir und wichste. Während ich es Nino mit dem Mund besorgte. Nein, während er es sich in meinem Mund selbst besorgte. Während er in meinen Rachen fickte und mir in meinen Hals spritzte.
Ein weiteres Mal rammte Martin den Dildo bis zum Anschlag in mich hinein. Ein weiteres Mal dehnte er meine Vagina, penetrierte meinen Muttermund. Ein weiteres Mal stöhnte ich auf – dann kontrahierte mein Unterleib. In rhythmischen Wellen brach die Ekstase über mich herein und ich schrie meinen Orgasmus aus mir heraus, während gleichzeitig ein Sprühregen auf meine Schenkel traf. Fontänengleich verspritzte Martin sein Sperma und saute dabei mich und das Bett ein.
Ein Klopfen an der Tür riss uns aus unserem Rausch. »Mama, Papa, warum schreit ihr so?«
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