Dich erwartet eine Geschichte über die Lust am Zusehen. Über Voyeurismus und Exhibitionismus. Über eine junge Frau, die das Freisein erregt und die ihren Freund dazu verleitet, die Grenzen ihrer Beziehung in Anwesenheit seines besten Freundes auszudehnen. Sein Freund darf zusehenist eine leidenschaftliche Geschichte. Sie ist explizit und heiß und ist gerade auch für Frauen geeignet.

Es war eine entrückte Stimmung, in die ich eintauchte, als ich zurück an Deck kehrte. Der Himmel leuchtete wie glühende Kohlen, als die Sonne dem diffusen Blau des Meeres entgegenstrebte. Sowohl mein Freund als auch Finn schienen derart vom Moment ergriffen, dass sie ausnahmsweise mal keinen Bullshit erzählten.

Stumm sahen sie dem Sonnenuntergang zu, während uns das sanfte Schaukeln des Tyrrhenischen Meeres einlullte.

Ich schenkte mir ein Glas Wein ein und kuschelte mich an die Brust meines Freundes. Den Alkohol merkte ich beim ersten Schluck. Es war ein langer Tag, mit viel Sonne und salziger Luft gewesen. Ein Tag voller Freiheit, fern von Regeln, von gesellschaftlichen Konventionen. Deswegen liebten wir das Segeln. Deswegen liebten wir es, auf dem Meer zu leben. Im Rhythmus der Gezeiten…

Am liebsten war ich dabei mit Lennart alleine. Dann war das Gefühl von Freiheit vollkommen. Wenn ich nackt am Bug stand und die Gischt auf meinem Körper spürte. Die Kraft der Sonne auf meinen Schultern. Und wenn mir der Wind durch die Schenkel hindurchstrich… Ich bin nicht spirituell, aber den besten Sex hatten wir auf Booten gehabt. Nahe den Elementen, nahe der Natur. Nahe dem Meer.

Wir hatten darüber gesprochen, wie es sein würde, wenn wir zu dritt segelten. Günstiger, war das ausschlaggebende Argument gewesen. Und Finns Wunsch, einmal zu erleben, wovon ihm sein bester Kumpel so viel vorgeschwärmt hatte. Meine Bedingung war gewesen, weiterhin nackt sein zu können. Nackt am Bug zu stehen. Nackt zu schwimmen…

Deswegen war Finn heute Morgen der einzige gewesen, der überrascht reagiert hatte, als die Freundin seines besten Freundes plötzlich blankgezogen hatte. Und als Lennart es mir nachgeahmt hatte. Doch beim Badestopp war dann auch Finns Badehose an Deck geblieben – und hing noch immer an der Reling.

Ich nahm einen Schluck des Weines, der schwarz wie die Tinte eines Kopffüßlers schien. Er hinterließ ein pelziges Gefühl auf der Zunge und ein Brennen in meinem Rachen. Er war italienisch, doch ganz und gar nicht leicht. Leicht war nur das betäubende Gefühl, welches von meinem Bauch zurück in Richtung Kopf wanderte. Es war warm und irgendwie diffus. Es passte zu der Situation. Es passte zu diesem Moment.

Heimlich sah ich zu Finn herüber.

Er hätte Lennarts Bruder sein können. Er sah gut aus. Und dass er mich immer wieder verstohlen gemustert hatte, hatte mir irgendwie – geschmeichelt.

Jetzt musterte ich ihn. Und ich erwischte mich bei dem Gedanken, wie es wohl wäre mit ihm zu schlafen. Wie es wohl wäre mit beiden zu schlafen… Hier und jetzt – fern all der Normen, die an Land ihre Geltung haben mochten…

Ich war erregt. Ich war es den ganzen Tag schon. Wie immer, wenn wir den ersten Tag zusammen nackt verbrachten. Doch dieses Mal umso stärker. In der Anwesenheit eines zweiten Mannes. In dem Wissen, dass er mich beobachtete. Dass ich ihm gefiel… Dass er mich haben wollte…

>>Küss mich<<, flüsterte ich Lennart zu und überstreckte meinen Kopf.

Mein Freund kam meiner bitte nach. Er küsste mich. Er küsste gefühlvoll, dem romantischen Sonnenuntergang angemessen. Doch nicht so, wie das Kribbeln in meinem Unterleib danach verlangte. Das Feuerwerk der Aufregung, welches dort explodierte.

Wie zufällig streckte ich ein Bein aus. Wie zu fällig berührte ich Finn mit meinen Zehen am Oberschenkel. Aber weil, die Berührung eben nicht beiläufig, sondern vollkommen absichtlich geschah, sandte sie einen Stromschlag über mein Bein zurück in meinen Körper.

Ich zog meinen Fuß weg. Doch nur soweit, dass wir uns zwangsläufig wieder berühren mussten.

Ich tastete nach der Hand meines Freundes. Ich nahm sie und führte sie auf meinen Bauch. Ich zitterte. Als ich sie tiefer führte. Als ich sie knapp über meinem Bikiniabdruck ablegte. Verstand er, was ich von ihm verlangte?

Ich schuf meinem Freund Platz. Öffnete meine Schenkel und berührte dabei Finns Oberschenkel. Ob er nach dem erneuten Stupser rüber sah? Regelrechte Schauer überkamen mich, bei dem Gedanken, er könnte jetzt gerade zwischen meine Beine schauen.

Ich öffnete Lennarts Lippen mit meiner Zunge und tastete nach der seinen. Zuerst zierte er sich. Ich hörte seine unausgesprochenen Worte. Seine Frage danach, was ich hier tat. Was ich vor hatte. Vor seinem Freund Finn… Obwohl er es längst ahnte.

Die beiden kannten sich seit dem Kindergarten. Die beiden teilten alles. Warum nicht auch mich? Ich ließ meine Schenkel noch weiter auseinander gleiten. Spürte, wie sich meine feuchten Labien voneinander lösten. Spürte Finns Blicke auf mir. Auf meiner Pussy. Auf meinem Innersten.

Dann war da Lennarts Zunge. Und während sie ihren Tanz mit der meinen begann, wanderten seine Finger ein Stückchen tiefer. Wanderten dorthin, wo sich ein zarter Pflaum bildete. Und verharrten. So, als wollte er sich vergewissern. Davon, dass ich es wirklich ernst meinte.

>>Finger mich<<, flüsterte ich so leise, wie die lauschige Abendbrise, die über das Boot strich.

Lennarts Finger wanderten tiefer, strichen über meine Schamlippen. Sicherer, entschlossener als ich es erwartet hätte. So als würde er es nicht nur für mich tun. So als hätte er Lust darauf. Lust, mich vor seinem Freund zu fingern. Lust, mich vor seinem Freund zu präsentieren.

Lennarts Lippen lösten sich von den meinen, glitten über meine Wange in Richtung meines Ohres. Schauer folgte auf Schauer. Er biss in meine Ohrmuschel, knabberte an meinem Ohrläppchen. Seine Finger rutschten knapp an meiner Klit vorbei.

Ich keuchte und öffnete die Augen. Sah Finn blitzschnell zur Seite schauen. Sah die Röte in sein Gesicht steigen. Er fühlte sich ertappt. Und er fühlte sich erregt. Er hatte sein Bein schützend aufgestellt, dennoch sah ich seine Eichel. Ich sah sie prall und hart über seinen Oberschenkel hinausragen. Der Anblick der Erregung eines anderen Mannes ließ mein Herz schneller pochen.

Es ist okay, hätte ich ihm am liebsten zugeflüstert. Sieh mich wieder an. Sieh uns wieder zu. Nimm dein Bein runter… Ich konnte es nicht sagen. Irgendetwas hemmte mich. Vielleicht war es die Tatsache, dass es dann nicht mehr einfach passierte. Dass ich es dann forcieren würde und die Atmosphäre dann eine andere wäre. Nicht mehr so… beiläufig. Nicht mehr so… intuitiv und deswegen unschuldig.

Statt etwas zu sagen, schloss ich die Augen und hoffte.

Lennart umkreiste meine Klit und ich begann auszulaufen. Ich begann zu stöhnen. Nicht laut. Nicht vulgär. Sondern natürlich. So wie der Moment und alles um uns herum.

Sein Freund darf zusehen – Exhibitionismus und Voyeurismus in einer Geschichte

Lennarts Erektion drückte sich in meinen Rücken und ich drückte mich ihr entgegen. Wie gern hätte ich ihn jetzt gespürt. Wie gern hätte ich sie jetzt beide gespürt… Doch ich wollte nicht mehr wagen. Zu zerbrechlich schien mir der Augenblick und zu groß die Gefahr, diesen so zu zerstören.

Ich öffnete vorsichtig die Augen. Blinzelte. Und fing Finns Blick auf, gerade als er wieder ausweichen wollte.

Ich lächelte den Freund meines Freundes an und öffnete meine Beine noch weiter, lud ihn ein.

Sieh uns zu. Sieh mir zu.

Lennart griff mit seiner freien Hand nach meinen Brüsten und ich bog mich vor Lust. Seine Finger begannen zu reiben. Schneller. Immer schneller. Während er sein Gesicht in meiner Halsbeuge vergrub.

Was ging in ihm vor? Erregte es ihn zusätzlich, dass Finn zuschaute? Erregte es ihn zusätzlich – so wie mich?

Ich würde mit ihm darüber sprechen. Doch nicht jetzt. Nicht in diesem Moment.

Ich erlaubte mir, loszulassen. Ganz und gar den Moment zu genießen: Von meinem Freund gefingert zu werden, während sein Kumpel dabei zuschaute.

Kurzatmig, fast atemlos sah er dabei zu, wie Lennarts Hand meine kleinen runden Brüste walkte. Wie er meine Pussy rieb, die mit seinen Fingern um die Wette glänzte. Seine Erregung stand ihm wie mit Tinte ins Gesicht geschrieben. Die Erregung die da war – wegen mir…

Mein Lächeln ermutigte Finn. Er ließ seinen Oberschenkel sinken. Ließ mich seinen harten Schwanz in seiner ganzen Pracht begutachten. Meine Erregung stieg ins unermessliche. Nicht weil mich das Bild eines harten Penis so heiß machte. Sondern weil seine Erregung dadurch noch sichtbarer wurde. Durch das Pochen in seinen Schwellkörpern. Durch seine Eier, die sich fest an seinen Schaft pressten, so als würden sie versuchen sich selbst zu entleeren.

Berühr dich doch Finn. Mach es dir selbst. Ich will dich kommen seh-

Ein fast wehklagendes Stöhnen drang aus meiner Kehle und stoppte meine Gedanken, die meiner Lust zusätzlichen Brennstoff gegeben hatten.

Ich kam intensiv. Ich kam unkontrolliert, wurde regelrecht überrollt von meinem Orgasmus – und sank zuckend in Lennarts Arme.

Schweigend sahen wir zum Horizont. Schweigend sahen wir dabei zu wie Rot zu Lila und dann zu Blau wurde. Dabei wie Himmel und Meer ineinander überliefen, bis sie nicht mehr auseinander zu halten waren. Heimlich sah ich dabei zu, wie sich die Erektionen der Jungs noch viel zu lange hielten. Und mit einem leicht schadenfrohen Gefühl entschied ich, dass sie sich für heute gedulden müssten.

Teil 2

»Was ist da vorhin passiert?«, fragte mich Lennart.

Seine Frage klang offen, nicht anklagend und weil er meinen Kopf unverwandt kraulte, fühlte ich mich ermutigt, offen zu antworten.

»Es hat mich erregt. Der Wind, das Meer, die Freiheit… und Finn.«

Die kraulende Bewegung stockte kurz, doch kurz darauf glitten Lennarts Finger wieder in beruhigenden Kreisen durch mein Haar.

»Verstehst du, wie ich das meine?«

Während ich auf Lennarts Antwort wartete, blickte ich über uns in den Sternenhimmel. Unser Boot schaukelte sacht. Die Sterne schienen sich zu bewegen.

Was geht in dir vor?, dachte ich. Verunsichert dich meine Offenheit?

»Ich fand es erst ein bisschen komisch, aber dann… hat es mich auch erregt«, erwiderte Lennart schließlich. »Dass Finn dabei war.«

Mein Bauch kribbelte, als würden kleine Garnelen darüber laufen. »Wie meinst du, war es für ihn?«

Lennarts Schulter unter meinem Kopf zuckte leicht. »Wahrscheinlich so ähnlich.« Dann lachte er leise. »Vermutlich ziemlich unbefriedigend.«

Ich erwiderte Lennarts Streicheleinheiten. »Bist du gar nicht eifersüchtig?«

»Habe ich einen Grund dazu?«

Ich überlegte kurz, bewegte dann aber meinen Kopf entschieden hin und her. »Nein.«

»Dann bin ich auch nicht eifersüchtig.«

Die Anzahl der auf meinem Bauch herum trippelnden Garnelen steigerte sich rapide. »Ich hätte Lust auf euch beide…«

Ich streichelte über Lennarts nackten Bauch. Ich strich ein Stück zu tief und traf unabsichtlich gegen seine harte Eichel. Er keuchte leise.

»Hättest du ebenfalls Lust darauf? Mich zu teilen?«

Es war nicht meine Absicht gewesen. Doch intuitiv griff ich nach dem Schaft meines Freundes und begann ihn zu reiben.

Der Polyesterstoff des Schlafsacks knisterte. Lennarts Antwort ging in eine kurzatmigen Stöhnen unter. Und sein Stöhnen war Antwort genug. In meinem Kopf begann sich ein Film abzuspulen. Ein Film, der genauso in Lennarts Kopf lief – während wir hoch zu den schaukelnden Sternen sahen…

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2 Kommentare zu „Sein Freund darf zusehen“

  1. Avatar von Chris
    Chris

    Super Geschichte, toll geschrieben, bitte mehr davon. Freue mich tierisch auf eine Fortsetzung…..

    1. Avatar von admin

      Das freut uns Chris (:

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