Wir erklären dir nicht nur, was es für Modelle gibt, sondern sprechen insbesondere über seine Vorteile gegenüber anderen Spielzeugen, insbesondere zum Vibrator. So viel schon einmal vorweg: Im Gegensatz zu anderen Toys bereichert ein Dildo euren klassischen Paarsex nämlich einhundertprozentig.

Der Dildo, das erste Sexpsielzeug der Menschheit

Ein Dildo ist nichts anderes als ein künstlicher Penis. Er ist diesem nachempfunden und erfüllt genau dessen Funktion: Er wird zur Penetration eingesetzt. Und zwar schon ziemlich lange. Denn archäologische Funde belegen das Dasein des womöglich ersten Sexspielzeuges seit der Steinzeit.

(Lies unsere Geschichte Herrin und Sklave, in der Flavia, eine römische Domina auf einen hölzernen Dildo zurückgreift)

Woraus werden Dildos gefertigt?

Dildos wurden in der Vergangenheit aus Naturstoffen hergestellt. Aus Holz, Elfenbein, Glas und Metall. Dazu sind in der heutigen Zeit Modelle aus Latex, Silikon und Kunststoffen gekommen, die sich mittlerweile weit größerer Beliebtheit erfreuen.

Vorteile von Dildos aus moderner Produktion

Die modernen Werkstoffe sind günstiger und einfacher in Form zu bringen. Dazu sind sie flexibel und weich, können in ihrer Haptik also dem Original nachempfunden werden. Noch dazu leiten sie Wärme weit schlechter als Stahl oder Glas. Sie fühlen sich also ohne große Vorbereitung weit angenehmer an.

Man erhält also ein günstiges, anfängerfreundliches Produkt.

Die Nachteile in aller Kürze: Kunststoffe und auch Latex können porös werden, reagieren auf latexbasierte Gleitgele (durch Auflösung). Sie können Gerüche annehmen und sich verfärben.

Vorteile von Dildos aus den Naturstoffen Glas und Edelstahl

Die Herstellung ist schwieriger, Flexibilität und Weichheit sucht man vergebens. Dafür punkten die Werkstoffe mit Glätte und Beständigkeit.

Kein Kunststoff, kein Latex gleitet so widerstandslos wie Glas oder Stahl. Noch dazu nehmen diese Stoffe keine Gerüche auf und verfärben sich nicht. Gerade bei analem Gebrauch sind das alles große Pluspunkte…

Die Nachteile der Naturstoffe

Die Dildos aus Glas oder Edelstahl sind teurer als ihre Alternativen. Dazu leiten sie Wärme und fühlen sich *rschkalt an, wenn man sie spontan aus der Schublade holt. Bei unsachgemäßem Gebrauch kann sich zudem das Verletzungsrisiko erhöhen.

Unser Fazit: Wir nutzen je nach Situation sowohl Dildos aus modernen Werkstoffen als auch aus Naturstoffen. Wenn wir etwas Neues ausprobieren, greifen wir gern auf ein günstiges Kunststoffprodukt zurück. Schließlich sind wir alle anatomisch und sensorisch unterschiedlich aufgestellt. Das Spielzeug, welches beim einen für größten Lustgewinn sorgt, erzeugt beim anderen nur ein müdes Gähnen. Und aus nachvollziehbaren Gründen nimmt kein Shop der Welt genutztes Spielzeug zurück.

Wissen wir genau, was wir wollen, dann schauen wir gern nach einem hochwertigen Dildo aus Glas oder Edelstahl. Einmal gekauft, begleitet einen solch ein Spielzeug dann ein ganzes Leben (Am liebsten das Modell aus Edelstahl. Das darf im Eifer des Gefechtes nämlich auch aus dem Bett fallen).

Welche Arten und Formen von Dildos gibt es?

Gerade bei Dildos ist die Palette schier unbegrenzt. Wobei sich die klassischen Spielzeuge hauptsächlich darin unterscheiden, ob sie eher abstrakt/verspielt modelliert sind – oder dem natürlichen Vorbild nachempfunden wurden.

Hier kommt es ganz auf den persönlichen Geschmack und den Kontext an, in welchem der Dildo Verwendung finden soll.

Die abstrakteren Modelle sind das Mittel zum Zweck:

Als Hilfsmittel für die Frau zur Selbstbefriedigung, wenn gerade kein Mann in Reichweite ist. So können G-Punkt oder auch Muttermund effektiv erreicht werden. Und natürlich dienen sie genauso als Hilfsmittel für den Mann, damit dieser seine Prostata erreichen kann.

Die naturnahen Modelle dagegen bieten sich an, um das Kopfkino anzuheizen:

Ein naturnaher Dildo* kann die Illusion eines echten Liebhabers schenken. Eure Fantasien erhalten damit einen zusätzlichen Kick. Träumt ihr von einem Dreier oder einer Doppelpenetration? Habt ihr Cuckold- oder Bi-Fantasien? Dann bringt euch eine realistische Nachbildung eines Penis womöglich um den Verstand.

Wählt ihr ein solches Modell dann noch eine Nummer größer, ist die Erniedrigung perfekt. XXL*- oder sogar Monsterdildos* werden einerseits von Menschen genutzt, die das Gefühl maximaler Ausfüllung und Dehnung Lust bereitet. Andererseits von denen, die ihren Partner erniedrigen wollen. In beiderseitigem Einverständnis sind es dann vor allem Männer mit durchschnittlichem oder kleinem Penis, die Erregung dabei Empfinden, wenn ihre Partnerinnen Spaß mit einem übergroßen Dildo haben. (Hier geht es zu einer passenden Geschichte)

Worauf ist bei der Auswahl und beim Kauf eines Dildos zu achten?

Achte darauf, dass insbesondere Kunststoffexemplare und solche aus Silikon oder Latex keine direkten Importe sind. Kaufe dein Spielzeug bei einem deutschen Händler, um sicher zu gehen, dass dein Spielzeug keine bedenklichen Stoffe enthält. Auch wenn der Preis ein maßgebliches Kriterium ist: Vergegenwärtige dir immer, dass du dein neues Spielzeug in einem sehr sensiblen Bereich, nämlich dem deiner Schleimhäute, einsetzen möchtest. Und deine Gesundheit ist mehr wert als jedes Geld.

Greife zu preiswerteren Produkten, wenn du erst einmal testen möchtest, was dir gefällt. Kaufe teurere Produkte, wenn du das bereits weißt. Es lohnt sich, auch bei einem so simplen Spielzeug wie einem Dildo. Erfahrungsgemäß halten teurere Produkte einfach länger.

Egal ob Günstig oder teuer:

Achte darauf, dass du das Spielzeug vernünftig fassen kannst. Dies ist gerade beim Solospiel entscheidend. Alternativ funktioniert natürlich auch ein Saugnapf. Dieses kann man meistens immer noch gut fassen. Zudem lässt er sich wunderbar reiten, sodass die Hände für andere Dinge frei sind…

Worauf sollte ich bei der Verwendung eines Dildos achten?

Nutze unbedingt Gleitgel beim Einsatz, um dein Verletzungsrisiko zu minimieren. Während nämlich Schließmuskel und Scheideneingang noch sehr sensibel sind, wird die Schleimhaut dahinter schnell gefühllos.

Um Verfärbungen und Geruchsaufnahme zu verhindern sind zudem Kondome eine gute Idee.

Tipp für Glas- und Edelstahldildos: Lege sie ein Paar Minuten vor dem Gebrauch in angenehm temperiertes Wasser. So umgehst du den >>Uaah!<< Effekt (Es sei denn, dieser ist im Rahmen von BDSM Praktiken gewünscht).

Dildo vs. Vibrator: Warum nicht gleich die 2 in 1 Version?

Wozu einen Dildo kaufe, wenn man auch einen Vibrator haben kann? Während der Dildo nur penetrieren kann, sendet der Vibrator zusätzlich höchst erregende Mikroerschütterungen durch unseren Körper.

Hat der Dildo also gar keine Daseinsberechtigung mehr?

Es kommt darauf an. Ein Dildo ist im Schnitt nämlich günstiger als ein Vibrator. Er ist immer wasserfest. Vibratoren hingegen, gerade günstigere Modelle, sind oft nicht Wasserfest. Schlüpfrige Spiele in der Dusche? Besser nicht.

Zudem beinhalten sie ein verbautes Batteriefach oder Akku. Dies setzt dem Design und oft auch der Flexibilität Grenzen.

Sind mir Vibrationen also nicht so wichtig, möchte ich nicht soviel Geld ausgeben und mein Sexspielzeug mit ins Badezimmer nehmen, dann ist der Dildo die bessere Wahl.

Was aber noch viel schwerer ins Gewicht fällt: Unser Gehirn lernt durch Konditionierung. Die Vibrationen eines Vibrators stimulieren unsere Nerven derart intensiv, dass in unserem Gehirn ein starker Reiz gesetzt wird. Nerv + Vibration= Lust.

Frauen neigen dazu, diese Form der Stimulation einzusetzen, um schnell und wirkungsvoll einen klitoralen Orgasmus zu erleben. Woran nichts falsch ist. Allerdings kann so ein Problem entstehen. Nämlich, wenn das Gehirn darüber vergisst, dass es noch andere Formen der Stimulation gibt.

(Dieses Problem besteht nicht nur bei Vibratoren. Wir alle neigen dazu, uns auf das zu konzentrieren, womit wir effektiv und schnell Befriedigung erfahren. Dadurch werden wir in unserer Nische besser und besser… Und engen uns ohne es zu merken immer weiter ein. Dabei hätten wir alle die Möglichkeit aus einer viel breiteren Palette von Sexualität und Lust zu schöpfen. Wenn dich das Thema interessiert und du verstehen möchtest, wie du durch Training eine bessere Sexualität erreichen kannst, dann lies hier weiter)

Ein Dildo hat einen klaren Vorteil. Dein Gehirn lernt über Penetration Lust zu empfinden, weil es entsprechend trainiert wird – und dies auch noch über ein größeres Portfolio deiner Nerven: Der tieferliegende Teil deiner Klitoris und damit einhergehend dein G-Punkt, deine Labien und dein Muttermund. Sie alle senden dieselben Signale wie beim Sex mit deinem Partner. Das gilt natürlich genauso für den P-Punkt des Mannes.

Ein Dildo verhilft dir also nicht nur zu mehr Lust bei der Masturbation. Er verhilft dir auch zu besserem Sex mit deinem Partner.

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