eine erotische Geschichte (nicht nur) für Frauen

Der harte Wasserstrahl drückte sich zwischen ihre Schulterblätter. Sie schloss seufzend die Augen und lehnte den Kopf gegen den Beckenrand. 
  >>Lara gleich ist der Aufguss, kommst du?<<
Sie schüttelte träge den Kopf: >>Ich glaube, ich setze aus. Die Finnische ist mir eh zu heiß.<<
  >>Wie du willst, dann bis gleich.<<
  Neben Lara plätscherte es. Sie schlinzte durch ihre halbgeschlossenen Lider und sah Mareikes nackten Po in Richtung der Blockholzsauna wackeln.
  Nebelschwaden trieben über das Solebecken dahin und stiegen auf in die klare Winternacht. Lara war allein. Einzig Sie und das warme Salzwasser – das sie umspielte, sie hielt. Lara wechselte die Düse, die nun ihre Lendenwirbelsäule massierte. 
  Mareike hatte tatsächlich zuerst am Wochenende in die Therme gehen wollen. Mit einem Schauer dachte Lara an die Massen, mit denen sie sich das Solebad und die Saunen hätte teilen müssen. So war es unendlich viel besser.
  Hinter ihr hörte Mareike sanfte Schritte. Sie drehte sich zum Beckenrand.
  Frotteeslipper, kräftige Beine,… Laras Lider öffneten sich…, ein knapp um die Hüfte gelegtes Handtuch. So knapp, dass sich ein Spalt an der Hüfte öffnete. Ihr Blick wanderte höher,… Ein kaum sichtbarer Bauchansatz, eine breit trainierte Brust. Lara gefiel, was sie sah. Sollte sie einen Blickkontakt wagen? 
  >Na klar, oder glaubst du, der kann hellsehen? Woher soll er denn wissen, dass du ihn gut findest!<, schalt Mareike sie in ihren Gedanken.
  Lara nahm ihren Mut zusammen und sah dem Fremden direkt ins Gesicht – und hätte sich beinahe schockverliebt. Ihre imaginäre Wunschliste war gerade abgearbeitet worden: Maskuline, aber nicht zu kantige Züge, ein Drei-Tage-Bart, der ganz bestimmt nicht kratzte, dunkle Augen zum Verlieren…
  Der einzige Fehler: Er sah sie nicht an. Der Fremde ging an ihr vorbei direkt auf die Blocksauna zu. Hatte er sie überhaupt bemerkt?
  Lara reckte den Hals, um ihm besser hinterherschauen zu können und bewegte sich so zurück in den Wasserstrahl, der nun ihre Vorderseite massierte.
  Das Handtuch des Fremden spannte sich über einen trainierten Po, der nun hinter einer massiven Holztür verschwand. 
  Sollte sie doch in die Sauna gehen? 
  Aber dann würde der Typ am Ende noch denken, sie wäre ihm hinterhergelaufen… Was ja streng genommen auch stimmte… Lara seufzte und wusste im selben Moment, dass sie bei ihrem ursprünglichen Plan bleiben würde. 
  Erst jetzt bemerkte sie, dass der Wasserstrahl ihren Schamhügel massierte. Lara schloss die Augen und sah wieder den Fremden vor sich – nur dieses Mal blieb er am Beckenrand vor ihr stehen. Das Handtuch fiel…
  Lara sah sich um. Sie war immer noch allein. Die Dunkelheit und die Nebelschwaden schützten sie vor Blicken. Sie ließ es zu, dass die Sole sie anhob, während der Wasserdruck tiefer wanderte. Lara öffnete sich dem Strahl, der zwischen ihre Schamlippen glitt. Warme Schauer überkamen sie. Sie zog sich näher an den Beckenrand. Das Wasser suchte sich seinen Weg, prasselte auf ihr Lustzentrum.
  Der Fremde ließ sich zu ihr ins Wasser gleiten. Er sprach nicht, er kam einfach näher. Seine Hände legten sich um ihre Taille. Er zog sie an sich.
  Lara ließ ihr Becken gegen den Strahl der Düse kreisen.
  Die Tür der Sauna schlug zu. Lara verharrte in der Bewegung. Schritte. Sie sah sich um. Reflexartig zog sie die Beine zusammen, auch wenn niemand sehen konnte, was sie unter Wasser tat. 
  Da war wieder der gutaussehende Unbekannte. Lara tat so, als würde sie die Augen geschlossen halten. Doch eigentlich beobachtete sie ihn.
  Er ging zu den Außenduschen neben der Sauna und legte sein Handtuch ab. Dann prasselte das Wasser in seinen Nacken, lief sein breites Kreuz hinab auf einen knackigen Po.
  Lara wusste nicht, was in sie fuhr, aber sie öffnete ihre Schenkel bis der vertraute Druck des Wassers erneut auf ihren Kitzler traf. Sie seufzte leise. 
  Der Fremde drehte sich um. Lara kniff die Augen zusammen und biss sich gleichzeitig auf die Zunge. Hatte er sie gehört? Er konnte sie nicht gehört haben. Aber was, wenn doch?
  Schritte, die näherkamen.
  Plätschern, kleine Wellen kitzelten Laras Kinn. Oh nein, er war im Becken. 

Verführt in der Therme

  Lara öffnete die Augen und drehte sich weg vom Beckenrand. Ein protestierendes Ziehen ging durch ihren Unterleib.
  >>Doch ein bisschen zu heiß da drin.<< Der Fremde lächelte sie mit in der Dunkelheit unnatürlich weiß strahlenden Zähnen an.
  Lara schaute ihn verwirrt an. Die Situation überforderte sie komplett. Die Erregung, ihre Fantasie… und jetzt sprach genau der Typ sie einfach an?
  Der Fremde deutete auf die Sauna. >>Hab überlesen, dass die heute auf 100°C hochgeheizt wird. Ist nicht meine Wohlfühltemperatur.<<
  Lara nickte erleichtert. >>Ähm ja, meine auch nicht.<<
  >>Ich bin Nick. Darf ich nach deinem Namen fragen?<< Der Fremde lächelte wieder.
  >>Ich… Ich bin Lara.<<
  Jetzt stotterte sie auch noch! Am liebsten hätte sich Lara selbst geohrfeigt.
  Der Fremde kam ein Stückchen näher. >>Weißt du Lara, du stehst an meinem Lieblingsplatz… Genießt du es?<< 
  Blut in ihrem Kopf! Was meinte er damit? Meinte er das, was sie dachte?! Das konnte nicht sein.
  >>Ja das Solebad ist tatsächlich ganz schön<<, antwortete Lara möglichst cool.
  Nicks Lächeln wurde breiter… Es hatte etwas Wissendes. Er lehnte sich zu ihr an den Beckenrand. >>Ich meinte eigentlich nicht das ganze Solebad… Ich meine vielmehr genau den Ort, an dem du stehst…<<
  Lara wusste nicht, wie sie reagieren sollte. Das erneute Klappern der Saunatür rettete sie. Ein Strom nackter Menschen ergoss sich aus der Sauna – Mareike winkte ihr zu.
  Lara winkte erleichtert zurück.
  >>Das da drüben ist meine Freundin.<< Lara wusste, dass Nick wusste, dass ihre Erklärung überflüssig war. Aber sie wollte vom Thema ablenken. Sie wollte nicht wissen, ob Nick bemerkt hatte, was sie gerade getan hatte. Sie wollte hier weg – und doch wieder nicht. Die Situation war ihr unangenehm, aber Nick zog sie an.
  >>Ich bin manchmal neidisch auf euch Frauen. Klar, der Wasserstrahl fühlt sich auch für uns gut an, aber nicht so, wie es für dich gewesen sein muss.<<
  Lara starrte Nick ungläubig an. Sollte sie vor Scham im Wasser versinken oder ihn empört zusammenschreien?
  >>Hey Lara, wieso schaust du so bedröppelt und wer ist der nette Herr an deiner Seite?<<, Mareike war mit einem Satz ins Wasser gesprungen und schwamm auf sie zu.
  >>Der nette Herr an ihrer Seite heißt Nick. Und deine Freundin schaut so bedröppelt, weil ich eben ein bisschen unhöflich gewesen bin.<< Reagierte dieser schnell, eher er sich wieder Lara zu wandte. >>Bitte entschuldige.<< Leiser fügte er hinzu: >>Das war kein Vorwurf, mir gefällt die Vorstellung.<<
  >>Was flüstert ihr da?<<, fragte Mareike amüsiert.
  In Laras Kopf drehte sich ein Karussell. Dachte ihre Freundin etwa, dass sie flirteten? Aber irgendwie taten sie das ja auch… Wenn auch auf eine seltsame Art und Weise. >>Mir gefällt die Vorstellung<<, leuchtete in ihrem Kopf auf. Der reale Nick wurde dem aus ihrer Fantasie zum Verwechseln ähnlich. Aber es war eine Fantasie gewesen. Eine Fantasie ist etwas Anderes. In ihrer Fantasie hatte Lara aus reiner Erregung bestanden, jetzt raste ihr Herz vor Aufregung.
  >>Ich hab Lara nur gefragt, ob sie öfter hier ist.<< Nicks Stimme troff vor Ironie.
  Eine Berührung an ihrem Oberschenkel ließ Laras Herz für einen Moment aussetzen. Nick war näher zu ihr gerückt. Es war sein nackter Oberschenkel, der nun den ihren berührte. 
  >>Aaah ja. Nun, vermutlich wird sie ab jetzt jeden Tag hier sein<<, lachte Mareike. >>Dann lass ich euch zwei Turteltauben mal alleine. Ab zum zweiten Aufguss.<<
  Lara stierte ihrer Freundin mit großen Augen nach. Sie konnte sie doch jetzt nicht alleine lassen. Wieso ging sie? Und wieso überhaupt fiel sie ihr so in den Rücken?
  >>Deine Freundin ist schon speziell<<, durchbrach Nick das Schweigen mit einem Schmunzeln.
  >>Ja, manchmal überrascht sie sogar mich<<, antwortete Lara abwesend. Ihre Aufmerksamkeit richtete sich vollkommen auf die fremde Haut, die ihren Oberschenkel berührte.
  Auf einmal drehte Nick ihr sein Gesicht zu. Lara blickte in seine dunklen, von Wasserdampf umwölkten Augen.
  >>Ich hab dir nicht ganz die Wahrheit gesagt, als ich zu dir ins Becken stieg.<< Nicks Gesicht kam näher. Lara konnte sich nicht bewegen. Wie hypnotisiert hing sie an den fremden Lippen. >>Mir ist die Sauna nicht zu heiß gewesen. Ich hatte dich im Vorbeigehen bemerkt und du hast mir so gut gefallen… Aber ich hab dich nicht stören wollen, bei dem, was du… Aber dann… Lara, ich würde dich gern küssen.<<
  Sie registrierte, dass Nicks letzter Satz eigentlich eine Frage gewesen war. Aber Lara war überfordert. Sie schaute von links nach rechts, von rechts nach links, wieder in die Augen von Nick, die ihr jetzt so nahe waren. Sie wusste nicht, ob sie ihn küssen wollte. Er war ein Fremder, komplett nackt wie sie selbst in einer öffentlichen Therme. Jederzeit konnte jemand in das Solebecken kommen.
  Finger glitten um ihren Nacken, fanden ihren Hinterkopf. Dann sah Lara nur noch Nicks Lippen – bevor sie die Augen schloss.
  Sein Kuss entzündete ein Feuer in ihr. Lara vergaß wo sie war, wer sie war. Da war nur noch das warme Wasser, die kühle Luft und Nicks Kuss. Der Kuss eines fremden Mannes, den nichts weiter als Wasser von ihrem Körper trennte. Lara glitt zurück in ihre Fantasie. Sie wollte Nick jetzt.
  Und Nick verstand. Er drückte sie gegen den Beckenrand. Seine Hände wanderten ihren Hals hinab, zeichneten eine Linie zwischen ihren Brüsten zu ihrem Bauch und fassten ihre Taille. Lara wurde angehoben, ihre Füße verloren den Kontakt zum Boden und sie lehnte sich bereitwillig nach hinten, öffnete sich dem fremden Mann, der zwischen ihre Schenkel trat.
  Eine seiner Hände löste sich. Finger strichen sanft zu ihrer Scham, umspielten ihre Lippen, kniffen drückten, pressten.
  Lara löste sich aus Nicks Kuss und stöhnte leise. 
  Ein Finger glitt in ihre Spalte und fand ihre vorspringende Perle. Lara stöhnte lauter.
  >>Schhht<<, machte Nick, während sein Finger ihren Kitzler zu umkreisen begann.
  Zu dem Finger gesellte sich etwas Anderes. Lara spürte Nicks hartes Glied an ihren Schamlippen.
  Sie hatte eine Kupferkette, sie verhütete, aber… In diesem Moment war es ihr egal. Sie wollte seine Härte in sich spüren.
  Nick verharrte, wartete auf Widerspruch, der nicht kam und deutete als Einverständnis. Er erhöhte den Druck und sein Penisschob sich in Lara. Sie seufzte auf. Nick glitt Zentimeter für Zentimeter in sie, bis kein Platz mehr für seinen Finger war.

Erotische Geschichten für Frauen


  Lara klammerte sich an den muskulösen Körper, schlang ihre Beine um seine Taille. Dann spürte sie seine Stöße, die tief bis zu ihrem Muttermund drangen. Erst schmerzte es ein wenig, doch mehr und mehr überrollten sie Wellen der Lust.
  Nick trat nach links und Lara spürte den Wasserstrahl über ihre Pofalte wandern.
  >>Höher oder tiefer<<, flüsterte Nick ihr ins Ohr, während er sie langsam weiter stieß.
  Was meinte… Der Wasserstrahl. >>Tiefer…<<
  Lara sank mit Nick hinab, bis der Wasserstrahl in ihre Poritze und genau auf ihren Anus drückte. Sie keuchte und öffnete die Augen. Die Sterne bewegten sich im Takt von Nicks Stößen. 
  Er wurde fordernder. Nick fickte sie gegen den Wasserstrahl, der ihren Anus besser als jeder Finger, jede Zunge massierte. Die Wellen wurden zu einem Orkan, der in ihr tobte, gespeist von dem Gedanken, dass sie es mit einem fremden Mann in einem öffentlichen Solebecken trieb.
  Plötzlich drehte Nick Lara herum und drückte sie auf den Wasserstrahl. Dann war er hinter ihr. Sie spürte seinen Schwanz erneut in sie eindringen. Laras Kopf wurde in ihren Nacken gezogen. Sie fühlte seine Lippen auf ihrem Hals, auf ihren Lippen. Sie reckte sich ihm entgegen. 
  Sie küssten sich, wild, leidenschaftlich. Nicks Arme gingen ein Bündnis mit dem Wasser ein, hielten Lara eng umschlungen. Sie konnte nichts tun, als sich mit ihren Fingern in den Beckenrand zu krallen.
Und dann war da Nicks Schwanz, der auf Laras G-Punkt drückte, während der Wasserstrahl unbarmherzig auf ihre Lustperle trommelte.
  Lara wurde überrollt. Ihr Orgasmus kam schnell und unkontrolliert. Ein Sturm, der ihren Körper krampfen ließ. Nicks Kuss verhinderte, dass sie ihre Lust hinausstöhnte. Stattdessen gab sie erstickte Laute von sich, die sie selbst kaum wahrnahm. 
  Und noch während Laras Körper krampfte, nahm Nick seine Stöße wieder auf.
  >>Verhütest du?<<, flüsterte er ihr ins Ohr.
  >>Ja<<, hauchte Lara. >>Komm in mir.<<
  Lara spürte Nicks Hände auf ihren Brüsten. Immer noch wurde ihr Körper von wohligen Schauern geschüttelt. Seine Stöße wurden gröber, sie hörte ihn keuchen. Ein unterdrücktes Stöhnen und dann flutete sein Sperma ihren Unterleib.
  Nick hielt Lara noch einen Moment umschlungen, bis sein Schwanz an Größe verlor. Dann spürte sie seine Lippen auf ihrem Hinterkopf, er entzog sich ihr.  
  >>Ich bin jeden Dienstag hier…<<, flüsterte er.
  Sein Griff löste sich. Lara schloss ihre Augen wieder und legte ihren Kopf auf die kühlen Fliesen des Beckenrandes. Sie wusste, dass er verschwunden war.
  Irgendwo klapperte eine Tür. Stimmen, Gelächter, dann ein Plätschern.
  >>Wo ist denn der heiße Typ hin, sag nicht du hast ihn vergrault?<<
  Lara hob den Kopf und sah in das wissbegierige Gesicht ihrer Freundin. >>Vielleicht sehe ich ihn wieder – nächsten Dienstag.<<

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