Der Verlobte meiner Freundin wird von mir verführt und dominiert, ist meinen Reizen wehrlos ausgeliefert…
Mir war schwindelig. Der Boden bewegte sich wie der eines Schiffes bei Sturm. Von Wand zu Wand torkelte ich zurück ins Wohnzimmer.
»Sophia, brauchst du ein Wasser«, hörte ich von aus weiter Ferne. Eine Stimme irgendwo zwischen Besorgnis und Belustigung.
Maren, registrierte mein betäubter Verstand mit Verzögerung. Maren, die früher mit aufgestanden und mich zur Toilette gebracht hätte. Meine beste Freundin. Oder war dem nicht mehr so? Hatten Distanz und Zeit genommen, was einmal selbstverständlich und doch besonders gewesen war?
Mit einer Hand bekam ich eine Stuhllehne zu fassen. Ich spürte eine Hand an meinem Arm. Warm und stark und angenehm führte sie mich, bis ich die Sitzfläche an meinen Kniekehlen spürte. Erleichtert ließ ich mich niederplumsen.
»Alles okay?«, frage Simon. »Möchtest du ein Wasser?«
Ich nickte und unterdrückte gleichzeitig ein Aufstoßen. Simons Stimme hallte durch meinen Kopf. Bei ihm hatte ich keine Belustigung heraushören können. Natürlich nicht. Er war ja auch perfekt. Der perfekte Freund.
Ein heißes Gefühl von Wut bildete sich in mir und drohte meinen Körper mitsamt einem neuerlichen Aufstoßer zu verlassen.
Ich saß am Tisch mit meiner einstigen Mädelsgruppe. Ich, das siebte Rad am Wagen. Der hoffnungslose Dauersingle, der aus Mitleid eingeladen wurde, der aber vollkommen fehl am Platz war. Jana und Nico bauten ein Haus. Lisa und Mark leiteten ein Start-Up, Maren und Simon erwarteten ein scheiß Kind – und ich? Ich war das erste Mal alleine in den Urlaub geflogen.
»Cool«, hatten die anderen gesagt, »wie mutig.«
Scheiße war es gewesen! Armselig! Eine Notlösung, weil keiner hatte mitkommen wollen! Und jetzt saß ich hier und schoss mich ab, weil ichs anders nicht ertragen konnte. Diese heile Welt. Raclette essen und Karten spielen. Bleigießen fiel dieses Jahr aus – wegen der Umwelt. Spätestens jetzt hätte ich im Strahl kotzen können – wenn ichs nicht schon getan hätte…
Simon stellte mir ein Glas Wasser hin und nötigte mich zu trinken. Er nervte solange, bis ich es tat, woraufhin mich eine neue Welle Übelkeit überrollte.
»Ich leg’ mich besser kurz hin«, nuschelte ich.
Gemurmel. Typisch Sophia. Ich sah verschwommen und dennoch bemerkte ich den Vorwurf in ihren Gesichtern.
»Kannst du Sophia ins Gästezimmer bringen Schatzi?«
»Klar.«
Wieder spürte ich Simons Hände. Dieses Mal spürte ich noch mehr… Ein Kribbeln. Seine Berührung fühlte sich gut an und als er mir auf die Beine half, stolperte ich mit voller Absicht gegen ihn.
Noch mehr Berührung. Noch mehr Präsenz. Wenn auch nur für einen Augenblick. Schauer rannen wie flüssiger Honig durch meine Blutbahnen. Ein ausgehungertes Tier erwachte in mir. Riss an seinen Fesseln.
»Und nimm noch eine Schale mit«, rief Maren hinterher.
Simon hielt einen Arm um meine Schulter geschlungen, presste mich an sich, während wir erst in die Küche und dann die Treppe rauf nach oben wankten.
Er brachte mich in das Zimmer mit dem schon vorbereiteten Schlafsofa. Das Zimmer, welches bald Kinderzimmer werden sollte.
Simon führte mich zum Sofa und ließ mich sanft darauf niedersinken. »Wenn irgendetwas ist, ruf einfach. Ich lasse die Tür offen.«
»Hilfst du mir noch?«
Mein Blick klärte sich. Das Tier in mir war stärker als der Schleier, der meine Sinne betäubt gehalten hatte. Verständnislos sah mich Simon an. Kastanienbraune Augen. Schön und gutgläubig.
»Wobei.«
»Aus meinen Sachen… Und – ich brauch’n T-Shirt.«, nuschelte ich mit schwerer Stimme. »Aus meiner Tasche.«
Ich bemerkte sein Zögern. Sah seinen inneren Widerspruch. Die Gemengelage, in der er sich verirrte.
Kühl berechnend blieb ich in meinem Pullover hängen, schaffte es nicht, meinen Kopf zu befreien, bis Simon sah, dass ich seine Hilfe wirklich brauchte. Dass es nicht anders ging und deswegen auch nichts dabei war. Mein Pullover landete neben mir. Fahrig begann ich an meinem Gürtel herumzufummeln, bis Simon auch hier eingriff.
Es knisterte. Es funkte zwischen uns, als seine Finger meinen Gürtel und dann den Knopf meiner Hose lösten. Wohlige Schauer fuhren in meinen Unterleib. Ob er ähnlich fühlte? Immer klarer wurde mein Kopf, immer berechnender mein Handeln. Natürlich fühlte er ähnlich. Natürlich war er ausgehungert. Als ob Maren ihn gerade ran ließ. Als ob es ihn kalt ließ, vor einer Frau zu knien und ihr die Jeans von den Beinen zu streifen!
Während Simon mit meiner Hose beschäftigt war, zog ich mein Top aus. Ich spürte einen Ruck. Dann saß der Verlobte meiner besten Freundin vor mir auf dem Boden. In den Händen hielt er meine Jeans.
Vielleicht hätte ich mich in einem anderen Moment dafür geschämt. Für meine Absichten und meinen Körper. Meine Beine waren nicht die schlankesten, meine Taille nicht die schmalste. Doch der Alkohol schenkte mir Selbstbewusstsein.
»Mein Schlafshirt is’ in meiner Tasche ganz unten.«
Simon reagierte zeitverzögert. Aber als er reagierte und sich zu meiner Tasche umdrehte, nutzte ich den Moment und löste meinen BH. Dann stützte ich mich rücklings ab und richtete meinen Oberkörper auf, drückte Simon meine Titten entgegen. Den einzigen Teil meines Körpers, auf den ich uneingeschränkt stolz war. Den einzigen Teil meines Körpers mit dem ich meine ach so perfekte Freundin übertraf. Als hätte sie ein Maler geschaffen: Große, schwere Tropfen, vollkommen geformt. So vollkommen wie die rosanen Kreise meiner Vorhöfe, in denen sich im ungeheizten Raum sündigrote Nippel aufrichteten. Ich wusste um ihre Wirkung. Ich wusste, wie Männer reagierten. Wie sie plötzlich das Speckröllchen darunter ignorierten. Wie alles andere an Bedeutung verlor. Fast hypnotisch war die Wirkung meiner Brüste. So stark, dass ich längst mit meinem Traummann verheiratet wäre, gäbe es eine Datingapp, bei der man nach Brüsten und nicht nach Gesichtern auswählte.
Simon klappte der Mund auf, als er sich umdrehte… scheinbar zufällig klappten gleichzeitig meine aufgestellten Beine auseinander.
»D’s Shirt«, erinnerte ich ihn unschuldig.
Jetzt. Nach gefühlt ewigen Sekunden, registrierte Simon, dass er mir auf die Brüste starrte. Sein Blick ruckte zur Seite und ich erlaubte mir ein flüchtiges Grinsen.
Er kam näher. Mit ausgestrecktem Arm und spitzen Fingern hielt er mir das T-Shirt hinhielt, so als könnte er sich an mir verbrennen.
Und wie er das konnte.
Der Verlobte meiner Freundin – Eine sündhaft verdorbene Geschichte
»Darfst ruhig gucken, bevor du stolperst. Is’ nichts, was ‘s nich auch inner Sauna gibt.«
Ich lächelte unschuldig und griff knapp am T-Shirt vorbei. Ich verlor das Gleichgewicht und fiel auf den Rücken. Meine Titten schaukelten, Simons Augen wurden glasig.
»Du willst sie anfassen oder?«, kicherte ich.
Simons Augen wurden eine Spur größer. Hastig schüttelte er den Kopf.
Ich streckte meine Arme über den Kopf, bog meinen Rücken durch und rekelte mich. »Ich würd’s nich sagen.«
Simons Blick ging zur offenstehenden Tür. Leises Gelächter hallte von unten herauf. Er schien mit sich zu ringen.
»ielleicht deine einzige Chance jemals wieder andere Brüste als die von Maren zu berühren…«
»Warum?«, fragte Simon heiser.
Warum? Weil das mein viertes Silvester ohne Typ war. Weil du gut aussiehst und ich dich haben will. Aber vor allem: Weil meine Freundinnen immer alles hatten. Immer alles bekamen. Und ich jedes Mal leer ausging! Es war genug! Einmal! Nur ein einziges Mal wollte ich, was sie hatten! Und mir gleichzeitig beweisen, dass ihre Welt gar nicht so scheißperfekt war!
»Dafür, dass ich bei euch übernachten darf. Ich hatte ja nur ein kleines Geschenk für Maren dabei…«, ich klopfte neben mir auf die Matratze. »Na los, greif schon zu. Sei ehrlich. Bei euch läuft doch gerade nichts.«
Simon machte einen Schritt, blieb dann doch wieder stehen. Merkte er, dass ich nicht mehr nuschelte? Dass ich dabei war ihn zu verführen?
»Du kannst das hier als deine kleine geheime – Fantasie – nutzen. Das ist doch gut für euch beide. Maren fühlt sich unter Druck gesetzt.«
»Macht sie?«, fragte Simon perplex, während er gleichzeitig rot anlief.
»Ja«, log ich ins Blaue. »Sie merkt, dass dir was fehlt. Aber sie kann es dir gerade nicht geben.«
Simon stand noch immer da wie erstarrt, aber ich sah, dass ich einen Punkt getroffen hatte.
Ich fühlte in mich hinein. Suchte nach dem Funken schlechten Gewissens. Nach der Moral, die mich zwang die Reißleine zu ziehen. Doch da war nichts.
»Na los Simon, nimm mein kleines Geschenk an. Fass sie schon an. Ich sehe doch, dass du es willst.«
Er kapitulierte. Zittrig und unendlich langsam ließ er sich neben mich sinken. Aber schon im nächsten Moment spürte ich seine Finger auf meiner Haut. Es ging so schnell, dass ich beinahe angefangen hätte zu lachen.
Er war gierig. Er war ausgehungert. So wie ich. Seine Berührung ließ die Feuchtigkeit nur so aus mir strömen und ich stöhnte wollüstig als seine letzten Vorbehalte dahinschmolzen. Als sich seine Finger fest und bestimmt in mein weiches Fleisch gruben. Als er presste und walkte und kniff. Als sein Atem zu pfeifen begann und seine Augen zu brennen. Als er sich nicht satt sehen konnte, an mir und an dem, was seine Finger veranstalteten.
Die letzte Illusion meiner Trunkenheit zerriss. Ich richtete mich auf und griff ihm zwischen die Beine, rieb gierig über die harte Beule, die sich dort gegen seine Stoffhose stemmte.
»Fuck«, beschwerte sich Simon wie jemand, der realisierte, dass er in eine Falle getreten war, aus der er sich nicht mehr befreien konnte.
Jetzt würde ich mir holen, was ich längst verdient hatte.
Ich drückte ihn auf die Matratze, schwang mich über ihn und riss an seiner Hose. Bretthart sprang mir sein Schwanz entgegen. Meine Pussy zuckte so lüstern, wie ich mich fühlte. Sie trieb mich an, wollte spüren, wollte umklammern, wringen und melken. Ich wollte ihn, wollte es endlich wieder spüren. Nicht nur den Sex, nein, den Triumph. Mit Simons Hose beschäftigte ich mich nicht mehr, kaum, dass sich sein Bund von unten gegen seine halb eingequetschten Eier drückte. Ich rutschte hoch, hoch zu meinem Opfer, das jammerte und flehte: »Hör auf. Bitte. Was tust du?«
Ich griff zwischen meine Beine und fand seinen hartpochenden Freudenspender, der seiner Worte lügen strafte. Und während ich mit seiner Eichel meinen Tanga zur Seite schob, erstickte ich seinen Protest mit meinen Titten, die ich ihm von beiden Seiten ins Gesicht zwang.
Ein ersticktes, ein letztes »Bitte« erreichte schwächlich meine Ohren, ehe ich Simon ganz und gar ertränkte. Ich senkte mich auf ihn. Ich seufzte, erschauderte am ganzen Körper und krallte mich haltsuchend in seine Haare – während er tiefer und tiefer in meiner Pussy versank…
Und dann ritt ich ihn. Dann ließ ich mein Becken auf ihn niederklatschten. Immer und immer wieder, während meine Brüste über Simons Mund und Nase rieben. Solange, bis er leise zu stöhnen begann und sich seine Lippen abwechselnd um meine Nippel schlossen. Bis sie wolllüstig zu saugen begannen. Da wusste ich, dass Simon mit Haut und Haare mir gehörte. Jetzt war endgültig ich an der Reihe. Und statt weiter seinen Schwanz zu verzaubern, holte ich mir, was ich brauchte. Ich benutzte ihn, bog seinen Schaft, rutschte hin und her. Rieb meine Klit auf seinem Schambein und rammte seine Spitze immer und immer wieder an meinem G-Punkt entlang. Und während ich das tat, flüsterte ich Simon ins Ohr:
»Saug’ an meinen Titten. Saug an meinen Nippeln. Fuck! Beiß zu!«
Seine Zähne gruben sich folgsam in meine empfindliche Haut. Schmerz und Lust verbanden sich. Und ich stöhnte. Ich stöhnte wie man zu stöhnen hatte, wenn man den Verlobten seiner Freundin fickte.
Und ich hörte auch nicht damit auf, als ich am Rande meines Sichtfeldes eine Bewegung erahnte. Mit geöffnetem Mund aus dem kehlige Laute drangen, schaute ich zur Tür.
Eine zierliche Gestalt stand stocksteif im Türrahmen. Maren.
Sie sagte nichts. Sie stand einfach nur da und schaute zu, wie ihre Welt zusammenbrach. Wie ihr Gästebett knarrte und quietschte. Wie ihr Verlobter unter den schweren Titten ihrer Freundin keuchte und zappelte und zuckte. Und sie sah sie. Ihre Freundin. Sie sah mich, die einfach weiter fickte.
Und während wir uns anstarrten, spürte ich es kommen. Unvermeidlich, unumgänglich wie eine Naturgewalt.
Es war ein Grollen und Donnern, wie wenn Häuser stürzten. Mein Unterleib krampfte, zog sich fest wie eine Schlinge um Simons Schwanz. Molk ihn, zwang ihn. Auch er konnte nicht anders. Gemeinsam stöhnten wir unsere Orgasmen heraus. Gemeinsam grollten und donnerten wir, zerstörten Beziehung und Freundschaft in einem Moment unendlicher Ekstase.
Während Maren zusah wie unsere Lust überschäumte und wie sie langsam abebbte. Solange bis ihr Simon befriedigt an meiner rechten Titte nuckelte, ohne von ihr Notiz zu nehmen.
Wortlos wandte sie sich ab.
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