Es klingelte. Er warf seiner Frau einen nervösen Blick zu. Lilly schien es ähnlich zu gehen. Schon wieder verrückte sie mit fahrigen Bewegungen die auf dem Tisch stehenden Gläser.
War das wirklich eine gute Idee?
  Sven dachte an den Moment vor zwei Monaten zurück. Sie hatten zusammen einen Porno geschaut. Lilly hatte ihn ausgesucht. Ehefrau geteilt, stand unter dem Video.
  Zwei Männer verwöhnten eine Frau und trieben sie mehrfach zum Orgasmus. Ein Dreier mit zwei Männern, Lilly wählte nie etwas anderes. Es war ihre alles beherrschende Fantasie. Und manchmal war diese Fantasie Teil ihres Liebesspiels. So auch jenes Mal, nachdem sie den Laptop zugeklappt hatten. Doch etwas hatte sich verändert. Bisher hatte Sven diese Fantasie weiter gesponnen, um Lilly zu erregen. Er hatte ihr ins Ohr gehaucht, dass sie sich vorstellen sollte, einen zweiten Schwanz zu lutschen, während er sie stieß. Dass ein Fremder ihr in den Mund spritzte, während er sich in ihr entlud.
An diesem Tag bemerkte Sven zum ersten Mal, wie die Vorstellung seiner eigenen Erregung Nahrung bot. Wie er die Fantasie aus purem Eigennutz erweiterte. Wie seine Lust ein Eigenleben entwickelte.
Er hatte an seinen besten Freund gedacht. Er hatte daran gedacht, ihn zu überreden, seine Frau zu ficken. Mit Mark konnte er es sich vorstellen, ihm vertraute er. Mark verstand sich mit Lilly. Und Mark wäre sicherlich einfach zu überzeugen: Vergeben, Vater, sexuell ausgehungert. Mark, Lilly, Sven. Ein lustvolles Ziehen in Svens Lenden.
  Nicht ganz ernst, eher beiläufig, sprach er es nach dem Sex an. Lilly schien überfordert, sie antwortete zunächst nicht. Doch dann, als Sven schon sagen wollte: >>Nur so ein Gedanke<<, spiegelte sich etwas Wildes in ihren Augen. Sie sprach noch immer kein Wort – dass sie ein zweites Mal fickten, war Antwort genug.
  Vier Wochen später trafen sich Sven und Mark. Es brauchte drei Bier, dann hatte Sven seinen Mut zusammen gesammelt.
  >>Mark, du jammerst doch immer, dass ihr keinem Sex mehr habt.<<
  Mark schob sein Glas mit einem Mal mürrisch von sich. >>Ja, aber was soll ich tun. Seit unser Sohn da ist… Ich meine, ich kann ja Svenja keinen Vorwurf machen. Es ist nur.. Scheiße.. schon ein ganzes Jahr. Ich weiß gar nicht mehr, wie sich das anfühlt. Ich schlafe mit einer Latte ein und wache mit einer auf. Ich- <<
  Sven unterbrach ihn: >>Wenn du eine Gelegenheit hättest, würdest du mit einer anderen Frau schlafen?<<
  Mark sah ihn misstrauisch an. Als würde er eine Falle wittern, als hätte er vergessen, dass sie beste Freunde waren. >>Ich würde nie unsere Beziehung, unsere Familie gefährden.
  Erregung durchfuhr Sven. Das war ein >>Eigentlich ja.<<
  >>Wenn du nicht fürchten müsstest, dass dein Onenightstand dir hinterher telefoniert. Wenn du sicher sein könntest, dass es nur um Sex geht: Einfach vögeln und hinterher wieder Familienvater sein.<<
  >>Naja, Svenja könnte ja trotzdem Verdacht schöpfen. Ich gehe nicht gerade oft weg und wenn ich dann-<<
  Sven hatte Mark da, wo er ihn haben wollte. Aber jetzt, in diesem Moment, war er sich nicht mehr so sicher. Andererseits… Lilly und er hatten es so besprochen. Was, wenn sie enttäuscht wäre; wenn er zurück käme und sagen würde, dass er sich nicht getraut hatte.
  Er holte tief Luft. >>Würde Svenja Verdacht schöpfen, wenn du bei uns wärest?<<
  >>Wie meinst- <<
  >>Was hältst du von Lilly?<<
  Sven öffnete die Tür und sah sich seinem besten Freund gegenüber, der ebenso nervös lächelte, wie Sven sich fühlte.
  >>Komm rein,.. ähm, wir können ja erst mal was trinken.<< Erst mal, bevor du meine Frau vögelst, schoss es Sven durch den Kopf. Was für eine dämliche Formulierung.
  Mark musste dasselbe gedacht haben, ließ sich aber nichts anmerken. Er ging durch in das Wohnzimmer. Sven folgte.
  Lilly stand vom Sofa auf und begrüßte Mark mit einer schüchternen Umarmung, ehe sie sich hektisch dem Rotwein widmete. Es ploppte, als sie den Korken aus der Flasche befreite.
  >>Also auf unseren Abend.<<
  Es dauerte bis das erste Glas geleert war, ehe das gummiartige Gespräch zu fließen begann. Und es dauerte ein weiteres Glas, ehe Sven eine Entscheidung getroffen hatte. Er wollte wissen, wohin dieser Abend führen würde. Er könnte es ja jederzeit stoppen.
  Mit klopfenden Herzen legte er eine Hand auf Lillys Oberschenkel und fuhr langsam über den Stoff der Nylon-Strümpfe. Seine Finger hinterließen ein Knistern.
  Lilly tat so, als bemerkte sie Svens Berührung gar nicht. Vielleicht wusste sie noch nicht, wie sie reagieren sollte? Vielleicht hatte sie selbst noch gar keine Entscheidung getroffen?
Sie sprach mit Mark über das Leben als halbfrischer Vater, über scheinbar Belangloses, während Svens Finger weiter wanderten – unter den Saum ihres Rocks.
  >>Und.. Sorry, dass ich das jetzt so direkt anspreche.. aber ihr habt seitdem keinen Sex mehr?<<
  Mark wurde rot und warf Sven einen schnellen Blick zu.
  Was hatte er denn gedacht? Natürlich hatte er es Lilly erzählt.
  >>Nein, irgendwie nicht.<<
  Sven bemerkte, wie Marks Augen über Lillys Körper wanderten, über die Bluse, die sich über ihre Brüste straffte, hin zu ihrem Minirock. Sven bewegte seine Hand weiter an Lillys Oberschenkel hinauf. Der Rock schob sich mit und offenbarte den Spitzenrand ihrer Nylons.
  Marc musste ziemlich geil sein, solange wie er jetzt schon enthaltsam lebte. Zeichnete sich da eine Beule in seinem Schritt ab?
  Sven drehte die Musik ein wenig lauter.
  >>Ich weiß nicht, ob ich das wirklich will<<, hauchte ihm Lilly zu.
  >>Nur wir beide<<, sagte Sven mehr um sich selbst zu beruhigen. >>Marc kann ja erst mal Zuschauer bleiben.<<
  Er drehte Lillys Kopf mit seiner freien Hand zu sich und küsste sie. Seine Hand fuhr tiefer über nacktes Fleisch, zu ihrer Scham. Verdammt war er aufgeregt. Als würde er gleich zum ersten Mal eine Frau berühren. Sein Herz drohte ihm aus der Brust zu springen. Er spürte die Hitze – dann Polyester, nasses Polyester. Lilly war feucht, schoss es Sven durch den Kopf. Sie brauchte sonst länger. Er brauchte sonst länger, um sie zu erregen. Und jetzt? Er hatte sie kaum berührt. Was war anders? Sven konnte sich die Frage selbst beantworten. Es war Mark. Mark, sein bester Kumpel. Mark, der wie zur Salzsäule erstarrt neben Lilly saß und auf Svens Hand starrte, wie er Zentimeter um Zentimeter mehr von seiner Frau entblößte. War es die Situation, die Lilly so heiß machte? Oder war es Mark? Ein Stich der Eifersucht. Aber gleichzeitig… Sven bemerkte, wie ihm das Blut in die Lenden wanderte. Fuck, war sie gerade heiß!
  Der Polyesterstoff unter Svens Fingern teilte sich unerwartet. Jetzt spürte er Haut, und im selben Moment wieder einen Stich der Eifersucht. Lilly trug den Ouvertstring, den mit der Öffnung. Sie hatte ihn schon lange nicht mehr getragen.
  Lilly bekam von Svens Gedankenkarussel nichts mit. Sie seufzte, als Sven mit den Fingerkuppen ihre Schamlippen teilte. Die Nässe, die ihn hier empfing ließ Sven seine Eifersucht vergessen. Der Saft seiner Frau lief ihm regelrecht über die Finger. Ihn überkam das unbändige Verlangen, sie zu schmecken.
  Er kniete sich vor Lilly und zog ihren Unterleib zu sich, schob ihr den Rock über die Hüften, drückte ihre Beine auseinander. Sven wusste, Mark konnte jetzt alles von ihr sehen – Ihr gestutztes, aber dichtes Dreieck unter dem transparenten Tanga. Ihre geschwollenen Schamlippen, die den Tanga auseinander drückten, ihre inneren Lippen, die nun einladend aufklafften, verräterisch glänzend. Und die kleine Rundung, die darüber lag, die stumm nach Berührung lechzte.
  Sven hielt seine Frau hin. Er hauchte über ihren Kitzler, leckte die rosa Haut daneben, umkreiste sie.
Lilly stöhnte leise auf, schob ihm ihr Becken entgegen, bot ihm ihr Innerstes. Svens Selbstbewusstsein wuchs. Er war es, der seiner Frau diese Lust verschaffte.
  Lillys nackter Arsch schob sich weiter zur Sofakante. Sie wurde ungeduldig. Ein Tropfen ihres Saftes rann aus ihrer Spalte über ihren Damm. Sven ertastete ihn mit seiner Zunge, nahm ihn auf. Lilly schmeckte wie purer Sex. Sein Schwanz begann zu pulsieren, er brauchte Platz. Während er durch ihre Spalte leckte, öffnete er mit fahrigen Fingern seine Hose. Dann tat er Lilly den Gefallen. Er fuhr durch ihr Loch, drang leicht in sie ein und fand ihre Lustperle. Lillys Unterleib zuckte als hätte Sven sie unter Strom gesetzt. Er sah zu ihr auf und fuhr ein zweites Mal über ihren Kitzler. Lilly bog ihren Rücken durch, ihre rechte Hand krallte sich in das Sofa, ihre linke… fand bewusst oder unbewusst den Oberschenkel von Mark.
  Ihre Hand verharrte kurz, dann tastete sie weiter zu der Beule in Marks Hose, die sich deutlich abzeichnete.

Ehefrau geteilt, mit seinem besten Freund…


  Dass Sven sie weiter leckte, musste Lilly als Einverständnis nehmen. Oder vielleicht war ihr Verstand auch längst ausgeschaltet. Es war egal. Mit jedem Mal, mit dem Sven über die Perle seiner Frau leckte, wuchs seine eigene Erregung. Mit jeder weiteren Grenze, die sie überschritten, wollte er weniger zurück.
  Lillys Finger fanden die Beule in Marks Hose. Ein erstickter Ton entwich seinem besten Freund, der noch immer nicht wagte, sich zu bewegen. Lilly rieb über die Jeans. Sie fand den Reisverschluss. Es surrte. Sie griff hinein, zog ungeduldig an Marks Boxershort.
  Sven vergaß für einen Moment seine Frau zu lecken. Stattdessen starrte er auf ihre Hand, die ganz in Marks Hose verschwunden war. Die Jeans beulte sich noch weiter aus. Lilly hatte etwas gefunden. Ihre zarten Finger kamen wieder zum Vorschein – und sie hielten Marks harten Schaft umklammert. Sie zog seine Vorhaut zurück. Ein Lusttropfen sammelte sich an der Spitze seines Schwanzes. Sven versuchte es irgendwie zu realisieren, das war kein Porno, den er sah. Das war seine Frau. Lillys Finger bewegten sich nach oben, sie fuhr über Marks Eichel, berührte seinen Saft mit ihren Fingern. Fremdes Sperma an der Hand seiner Frau.
  Sven erschauderte am ganzen Körper. Er konnte nicht anders als seinen eigenen Schwanz zu greifen, dessen Eichel schon schmerzhaft gegen das Sofa drückte. Er ahmte Lillys Bewegungen nach, wie sie langsam den fremden Schaft hoch und runter fuhr – sie atmete tief, keuchend, überwältigt von dem Moment.
  Wieder schob sie sich Svens Gesicht entgegen. Ihr williger Körper forderte seine Zunge zurück. Und Sven vergrub sich wieder in ihrem Schoß. Er verlor sich in ihrer Wärme. Seine Finger fanden ihren nassen Eingang. Er drang in sie ein, presste seine Finger gegen ihre krampfenden Muskeln, fickte sie im selben Takt, mit der er es sich selbst machte. Und dann spürte Sven, dass seine Frau soweit war. Ihre Bewegungen wurden unkontrollierter, ihr gleichmäßiges Stöhnen gepresster. Er sah hoch zu ihr. Lillys Augen waren geschlossen. Sie wand sich vor Lust und nur noch Marks Schwanz schien ihr Halt zu geben. Ein letztes Aufbäumen, ein Wimmern, dann sackte sie zurück.
  Sven kniete immer noch vor ihr. Sein Schwanz pochte wie wild. Sein Blick glitt über seine Frau. Die Bluse verrutscht, der Rock hoch geschoben, ein dunkler Fleck auf dem Sofa, zwischen ihren immer noch gespreizten Beinen und die linke Hand noch immer am Schwanz seines besten Freundes. Sie sah aus wie der Inbegriff der Sünde.
  >>Fickt mich<<, sagte sie, ohne ihre Augen zu öffnen.
  In Svens Kopf summte es. Er richtete sich auf und drückte seinen Schwanz in das nasse Loch seiner Frau. Stück, für Stück, bis seine Eier gegen Lillys Arsch drückten. Sie stöhnte auf. Anders als gerade eben. Und Sven kannte dieses Geräusch. Es war tiefer, wollüstiger, fordernder. Es war nicht ihre Lust, die sie herausstöhnte. Es war eine Aufforderung sie zu benutzen. Sich in ihr Erleichterung zu verschaffen. Er sah hinab auf seinen Schwanz, der tief in seiner Frau steckte, dann wanderte sein Blick höher.
  Lilly zog seinen besten Freund zu sich. Und Mark folgte wie ein höriger Schoßhund.
  Sie wandte sich ihm zu. Seine Eichel schwebte Zentimeter vor ihren geschminkten Lippen. Lilly öffnete ihr Augen und fand Marks Blick. Sven sah die Botschaft darin. Es war dieselbe wie an ihn: Benutz mich, befriedige dich in mir.
  Und auch Mark verstand. Er legte seine Hand an Lillys Hinterkopf und führte seinen Schwanz in ihren Mund.
  Als sich die Eichel seines Freundes an der Wange seiner Frau abzeichnete wurde aus dem Summen in Svens Kopf ein Rauschen. Er begann Lilly zu stoßen, den Blick wie hypnotisiert auf den zwischen ihre Lippen fahrenden Schwanz gerichtet. In seinen Ohren das Schmatzen und Saugen seiner Frau. Es war zu viel.
  Sven stieß noch einmal tief in sie hinein. Er spürte das Sperma unaufhaltsam in sich aufsteigen. Die Kontraktionen seiner Muskeln. Und dann schoss er mehrere Ladungen tief in ihren Lustkanal.
Lilly nahm es gurrend zur Kenntnis. Unter den Stößen von Mark klang es erstickt. Er packte Lilly an ihren Haaren, hielt sie fest, fickte sie, als wäre es nicht ihr Mund, sondern ihre Spalte. Er stöhnte auf.
Sven saß wie betäubt auf dem Boden, ein stiller Beobachter. Sein Sperma lief aus seiner Frau – während sich sein bester Freund in ihren Mund ergoss.
  Lilly schluckte alles. Nur widerwillig entließ sie Marks Schwanz aus dem Gefängnis ihrer Lippen. Ein dünner Faden, ein Gemisch aus Speichel und Sperma spannte sich noch zwischen der Eichel seines Freundes und seiner Frau. Dann zerriss dieser. Und mit ihm der Vorhang der Lust, der sich schützend vor die Realität geschoben hatte.
  Würden sie zurück in ihre alten Rollen finden? Würden sie wieder einfach Freunde sein können? Wollte er das überhaupt? Scheiße, er hatte tatsächlich seine Ehefrau geteilt!
  Mark stopfte seinen erschlaffenden Schwanz zurück in seine Hose. Lilly schob sich den Rock herunter und richtete sich die Bluse. Sie schenkte Wein ein. Und dann, als würde sie über das Wetter reden, bemerkte sie beiläufig: >>Ich würde gern einmal zwei Schwänze in mir haben.<<

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