Literotica Geschichten mit einem Hauch von Niveau, für Frauen, Männer und Paare

Tina war immer noch perplex als sie die laut quietschende Beifahrertür des Fords hinter sich zu zog. Sie hatte doch eben noch mit Jan in die Therme fahren wollen. Und jetzt stand er winkend dort draußen – während sie ein Glas Sekt in die Hand gedrückt bekam.

»Und ab gehts!«, rief Anja, ihre beste Freundin, und ließ den betagten Motor aufheulen. Die Mädels auf der Rückbank stimmten mit ein und unter Gläsergeklimper und Taylor Swifts »Shake it off» ging es über die Autobahn.

Tina freute sich natürlich ihre besten Freundinnen um sich zu haben. Wie lange war es her, dass sie alle einmal Zeit füreinander gefunden hatten? Lena als frisch gebackene Mutter, Emma, die nach ihrem Studium in London hängen geblieben war und Anja, die ihr kleines Dorf, in dem sie alle aufgewachsen waren, generell nur unfreiwillig verließ…

Und trotzdem: Nach dieser Woche erschien ihr ein Tag in der Therme mit ihrem Verlobten immer noch weit attraktiver als eine wilde Partynacht. Denn diese würde es werden, daran bestand kein Zweifel. Dafür kannte sie Anja zu gut – und sie als ihre Trauzeugin war ja schließlich Drahtzieherin des Ganzen.

Tina nippte an ihrem Sekt und wurde prompt getadelt.

»Was soll das? Dann kannst du genauso gut fahren, runter damit!«

Die Rückbank stimmte vollmundig zu und Tina kippte das Glas mit einem ergebenen Seufzer auf ex herunter.

»Wohin geht es überhaupt?«, fragte sie, während Emma ihr schon wieder nach goss.

»Stell nicht so viele Fragen.«, konterte Anja. »Du wirst es schon sehen.«

»Ich hab gar keine Sach-«

»Falsch, Jan hat für dich gepackt und alles andere haben wir dabei.«

>Alles andere?<, fragte sich Tina. Laut sagte sie: »Damit ihr es gleich wisst, ich ziehe kein bescheuertes Kostüm an und verschenke auch keine Kondome!«

Die Mädels lachten und schließlich fiel sie mit ein. Die Stimmung stieg und Tina ließ sich mitreißen – nicht zuletzt angetrieben durch den steigenden Alkoholpegel.

Die Fahrt endete in Berlin, in einem kleinen schmucken Hotel, irgendwo im Dschungel der Großstadt. Auf dem Zimmer angekommen, wollte sich Tina aufs Bett schmeißen, da wurde ihr für einen kurzen Moment schwarz vor Augen. Ein Stück Stoff rutschte über ihr Gesicht und fiel auf den Boden.

»Das habe ich für dich ausgesucht«, grinste Anja.

Tina hob das Top auf, nur um sich sofort selbst zu korrigieren: Das war kein Top. Das war ein Kleid, welches ungefähr so lang wie ein Oberteil war.

»Das zieh ich doch nicht an! Jede Nutte hat doch mehr Stoff am Körper.«

»Ach probier es doch wenigstens mal an.«

Tina schaute ihre Freundin misstrauisch an. Als wenn Anja sich mit anprobieren zufrieden geben würde… Aber natürlich hatte ihre Freundin Recht. Einmal anziehen konnte sie es schon.

Sie schlüpfte aus ihren Sachen und in das Kleid, das sie nur geradeso über ihren Po gezogen bekam.

Anja pfiff anerkennend: »Siehst du heiß aus.«

Tina ging ins Bad und betrachtete sich im Spiegel. Der hautenge Stoff spannte sich wie eine zweite Haut über ihren Körper, der BH zeichnete sich deutlich ab. Bauch und Rücken waren teilweise ausgeschnitten, der Saum reichte vielleicht drei, maximal vier Zentimeter über ihre Scham.

Anja folgte ihr. »Hmm, also ich würde sagen: Der BH muss weg. Die Cups zeichnen sich zu stark ab und außerdem sieht man die Träger.«

»Ich habe keinen Passenden«, erwiderte Tina, die das Kleid ja eigentlich sowieso nicht tragen wollte.

»Versuchs ohne.«

Nie würde sie ohne BH feiern gehen, dachte Tina, ließ sich aber von Anja helfen und zog den BH unter dem Kleid hervor.

»Besser«, kommentierte diese, als es gleichzeitig gegen die Zimmertür hämmerte und Emma und Lena lautstark Einlass forderten.

Es war wie früher. Der Alkohol floss in Strömen, während sie sich zusammen die Haare frisierten, Nägel lackierten und sich gegenseitig den Lidstrich zogen. Tina war immer noch müde von der Woche, doch mittlerweile freute sie sich auf den Abend. Nur was sie anstelle des Kleides anziehen sollte, das wusste sie nicht – Jans Kleiderwahl war jedenfalls nicht akzeptabel – zumindest nicht für einen Partyabend mit ihren Mädels.

»Ach, natürlich trägst du das Kleid«, sagte Lena.

»Mit dem Ding, brauche ich die Nacht Personenschutz. Da lässt mich doch kein Kerl in Ruhe.«

Anja legte Tina beschwichtigend eine Hand auf den Arm. »Erstmal geht es zur Ladies Night, da musst du dir sowieso keine Gedanken um übergriffige Kerle machen.«

Tina durchforstete noch einmal den kleinen Koffer, doch auch beim zweiten Versuch entdeckte sie nichts, was dem Anlass entsprochen hätte und natürlich wollte ihr auch keine ihrer Freundinnen helfen. Verräterinnen… Aber die sollten mal abwarten, bis sie selbst heirateten…

Tina ging noch einmal zum Spiegel und zog das Kleid zu Recht. Immerhin sah sie wirklich gut aus. Nicht bücken, Beine zusammenhalten und am besten keine harten Nippel bekommen.

Mit diesen Vorsätzen ging es in die klare Winternacht, in ein wartendes Taxi, das sie quer durch die Stadt fuhr und schließlich vor einem unscheinbaren Club herausschmiss.

Gedämpfte Bässe drangen auf den Bürgersteig, über den die Absätze der vier Frauen klackerten. Ein Türsteher trat zur Seite, nicht ohne den Frauen ein anzügliches Lächeln zu schenken.

>Klischee erfüllt<, dachte Tina, ohne sich dadurch die Laune verderben zu lassen. Sie hätte sich gewundert, wenn es anders gewesen wäre.

Die vier Frauen stellten sich in eine glücklicherweise kurze Schlange an der Garderobe. Und als es soweit war, gab Tina ein wenig widerwillig ihren Mantel ab. Doch es war tatsächlich so, wie Anja behauptet hatte. Sie sah ausschließlich Frauen – vom Personal einmal abgesehen.

Rotes Licht, warm, und nur ein wenig verrucht, erleuchtete einen Gang, der zu einer Tanzfläche führte, auf der keiner tanzte. Die Gäste strömten stattdessen einer Bühne am Kopfende des Raumes entgegen. Ladies Night und eine Bühne, jetzt verstand Tina. Wie selbstverständlich wollte sie sich

dem Herdentrieb anschließen, da fühlte sie sich am Arm gefasst. »Na, na, hier entlang.«

Junggesellinnenabschied, Stripclub, und dann nicht in die erste Reihe? Nicht, dass Tina erpicht darauf gewesen wäre, auf die Bühne geholt zu werden. Aber wenn sich schon einmal ein fremder gutgebauter Mann vor einem auszog, der hoffentlich auch noch tanzen konnte…

Ihre Freundinnen schienen jedoch andere Pläne zu haben. Als würde Anja den Club kennen, führte sie ihre kleine Gruppe eine Wendeltreppe hinauf, die vor einem roten Absperrband endete. Dahinter erstreckte sich eine Empore mit einer stilvollen Lounge Area.

Der Türsteher, der hier oben auf sie wartete, sprach kurz mit Anja, dann nickte er und winkte sie mit einer galanten Geste durch. Im Gegensatz zu seinem Kollegen verzichtete er dabei auf eine ungebührliche Musterung, trat zur Seite und wünschte einen anregenden Aufenthalt.

»Anregend« Die Frauen tauschten vielsagende Blicke aus und begannen schallend zu lachen.

Ihr Tisch beinhaltete eine Flasche Schampus und den idealen Blick auf die Bühne zu ihren Füßen. Tina wollte gar nicht wissen, wie viel die Mädels hierfür hatten hinlegen müssen.

Auf einmal schwoll die Lautstärke der Musik an und das ohnehin schon gedämmte Licht erlosch fast gänzlich. Gleichzeitig richteten sich die Scheinwerfer auf die Bühne. Als sich ein purpurner Vorhang öffnete erklang wildes Gekreische, das noch ohrenbetäubender wurde, als vier Männer in Militäruniformen auf die Bühne traten.

Tinas Gehirn ordnete sie unbewusst in Kategorien ein: Da war der Ken-Verschnitt, der Bad-Boy, ein Muskelprotz und einer… Tja… Er war wohl eine Mischung aus den drei vorher genannten. Der, der Tina eigentlich am besten gefallen müsste – wäre da nicht dieses arrogante Lächeln, welches seine Mundwinkel umspielte.

Die Vier schienen ein eingespieltes Team zu sein. Gekonnt und ohne Fehler trugen sie ihre Choreographie vor und brachten die Stimmung auf Hochtouren – doch bevor ihre Hosen fielen, verschwanden sie unter enttäuschten Rufen von der Bühne.

Die Pause nutzte Emma, um eine Runde Tequila zu bestellen und mit dem zweiten Auftritt, den der Ken-Verschnitt alleine über die Bühne brachte, schwirrten Tina die Sinne. Kleidungsstücke flogen durch die Gegend und begeistert schrie und klatschte sie mit ihren Freundinnen. Beinahe war sie ein wenig enttäuscht, dass sie so weit weg vom Geschehen saßen. Doch schließlich ging es um den Spaß mit ihren Freundinnen – und den hatte sie in jedem Fall.

Ken, nur noch in einem knappen Slip bekleidet, verbeugte sich und verließ die Bühne. Martialische Musik erklang und der Muskelprotz löste ihn in einem Bauarbeiterdress ab. Er war nicht so Tinas Fall, doch unten in der Menge schien es genügend Bewunderinnen zu geben.

Plötzlich merkte Tina, wie sich die Aufmerksamkeit auf der Empore in eine andere Richtung entwickelte. Sie folgte den Blicken der anderen hin zu einer Gestalt in einem dunklen Mantel. Anjas wissendes Grinsen registrierte Tina kaum. Und so dachte sie sich nichts dabei, als der Mann sich durch den VIP-Bereich bewegte.

Sein Mantel fiel. Gleichzeitig warf ein Scheinwerfer sein Licht auf den Stripper, der seine Sonnenbrille neckisch nach unten zog. Es war ausgerechnet der Macho-Typ.

Tina verdrehte die Augen, als er seine Sonnenbrille ganz hinunterzog und die umliegenden Frauen mit einem Blick musterte, der keine andere Interpretation zu ließ als: »Wenn ich wollte, könnte ich jede einzelne von euch ficken.«

Dann begann er sich unvermittelt zu bewegen. Er glitt mehr als dass er ging, berührte hier eine Frau und ließ dort einen Knopf seines Hemdes aufspringen. Und er kam näher.

Tina, ob sie wollte oder nicht, verlor sich in seinen Zügen, dem breiten, von einem gepflegten Dreitagebart gezierten Kiefer, seinen stahlgrauen Augen und seinem Lächeln, das jetzt aus der Nähe gar nicht mehr so arrogant wie noch unten auf der Bühne wirkte. Sie war so im Tunnel, dass sie sich erschrak, als der Stripper plötzlich vor ihr stand. Als er sich zu ihr lehnte, als er ihre Hände griff und mit diesen sein Hemd von den Schultern strich.

Tina spürte seine Muskeln unter einer vom Tanz leicht verschwitzten Haut arbeiten. Sie roch ihn, spürte seinen Atem. Sie schloss die Augen und blendete das Gekreische ihrer Mädels um sich herum aus. Ja, sie hatte beschlossen den Typen nicht zu mögen. Ja, um sie herum glotzten dutzende Frauen. Ja, er machte nur seinen Job. Aber verdammt, machte er den gut!

Er streifte seine Hose ab und machte den Blick auf einen beträchtlich ausgebeulten Slip frei. Dann rieb er sich an ihr, drückte ihre Beine auseinander. Dass sich ihr kurzes Kleid hochschob? Dass man ihren Tanga sehen konnte? Irgendwo war da ein Unbehagen und irgendwo war da auch ein schlechtes Gewissen. Nicht, weil sie einen Stripper zum Junggesellinnenabschied bekam, nein. Weil sie es genoss, von einem fremden Mann berührt zu werden. Tinas Atem beschleunigte sich. Gott sei Dank trug sie schwarz, denn sie merkte, wie sie feucht wurde…

Das Licht erlosch, Tina öffnete leicht verwirrt die Augen. Der Stripper war noch da. Er war so nahe. Wonach roch er? Sein Parfüm war leicht süßlich, leicht herb. Aber vor allem roch er nach einem begehrenswerten Mann. Tina inhalierte ihn, saugte ihn in sich auf. Kurz war wieder Jan da, Jan ihr Verlobter. Es ist nur eine Show beruhigte sie sich selbst. Das gehört dazu. Ein Moment nur für sie.

Wieder spürte sie seine großen Hände auf den ihren. Er führte sie an seinen Bauch. Tina spürte seine Bauchmuskeln wie Wellen als ihre Hände darüber glitten. Ein Schauer als er sie an seinen Leisten entlangführte. Wo war sein Slip hin?

Dann löste er seinen Griff. Seine Bartstoppeln kratzten leicht als er seine Wange an die ihre legte.

»Wenn du möchtest, berühr mich. In der Dunkelheit wird es keiner sehen«, raunte er.

Tinas Wahrnehmung schmolz zu einem triebhaften Verlangen zusammen. Wann würde sie einen solchen Moment jemals wieder erleben dürfen?

Ihre Finger bewegten sich wie fremdbestimmt. Und als sie seine Männlichkeit fanden, durchströmte sie ein Glücksgefühl – denn er war erregt. Sein Schwanz war fast steif und wuchs zwischen ihren Fingern. Ihre Finger, die sich ganz von selbst anfingen, zu bewegen, seinen Schwanz massierten…

Leise stöhnte er ihr ins Ohr: »Wenn du einen Privattanz möchtest, findest du mich hinten im Separee.«

Tina wandte ihren Kopf, sie wollte ihn küssen, war bereit sich vollends fallen zu lassen. Doch da entwand er sich ihrem Griff.

Der Scheinwerfer ging wieder an und da stand er, als wenn nichts gewesen wäre. Mit seinem Hemd seine Erektion wie beiläufig verdeckend zeigte er wieder sein arrogantes Grinsen, um dann unter dem Applaus der Menge zu verschwinden.

Tina versuchte sich zu beruhigen. Noch immer spürte sie sein Pochen in ihren Händen. Noch immer raste ihr Herz, liefen wohlige Schauer durch ihren nassen Unterleib.

Ihre Mädels grinsten sie schadenfroh an.

»Naaa, was ist da in der Dunkelheit gelaufen?«, fragte Lena.

»Nichts«, antwortete Tina so wenig überzeugend, dass sie sich selbst nicht glaubte. »Ich richte mir mal das Kleid auf der Toilette. Jetzt sehe ich ja wirklich aus wie eine Prostituierte.«

»Soll ich mitkommen?«, fragte Emma.

Tina schüttelte den Kopf. Ihr war die ganze Situation so peinlich, dass sie einen Moment für sich brauchte. Sie stand auf. Etwas wackelig auf den Beinen ging sie auf die Suche nach dem WC: Einerseits, um wirklich ihr Kleid und auch ihre Haare zu richten, andererseits, weil ihr Tanga vor Nässe an ihren Schenkeln klebte.

Wie hatte ein Fremder eine solche Wirkung auf sie haben können? Auch noch einer, der einfach nur seinen Job tat, der gar nicht an ihr interessiert gewesen war… Wobei, wurde er wirklich bei jeder Frau hart? Und lud er jede Frau in ein Separee ein? Ihr Unterleib zog sich bei dem Gedanken zusammen – Widersprüchliche Gefühle, Lust und Widerwillen durchströmten ihren Körper. Was bildete sich der Typ eigentlich ein? Er wird sie ja nicht zufällig ausgewählt haben. Sicherlich wusste er, dass dies ihr Junggesellinnenabschied war. Und er, ein Dienstleister, wurde einfach unprofessionell, überschritt eine Grenze!

Das Toilettenschild glomm in der hintersten Ecke des Raumes. Zielstrebig und immer noch wütend auf sich selbst, stapfte Tina darauf zu.

Sie war fast an der Tür angelangt, da bemerkte sie eine Bewegung im Augenwinkel. Ein Vorhang, der sich leicht bewegte – wie durch den Luftzug eines geöffneten Fensters… oder weil jemand diesen gerade bewegt hatte.

>Wenn du einen Privattanz möchtest, findest du mich hinten im Separee.<

Die Worte waren so schnell wieder in Tinas Kopf, dass sie sich nicht dagegen wehren konnte. Sie roch ihn, spürte ihn. Ihr Herzschlag, der sich gerade erst beruhigt hatte, überschlug sich. Was, wenn der Stripper dort tatsächlich auf sie wartete? Und was genau hatte er mit einem Privattanz gemeint?

Tina war in Höhe des Vorhangs stehen geblieben und sah jetzt zurück zu ihren Freundinnen. Für einen ganz kurzen Moment überlegte sie tatsächlich hineinzugehen. Allein der Gedanke entzündete ein gieriges Feuer in ihr, doch sie stampfte es aus, bevor sie zur Gänze in Flammen stand. Was würden denn ihre Freundinnen von ihr denken? Sie würden ja merken, wenn Tina zu lange weg blieb…

»Da bist du ja«, hauchte eine gleichsam bekannte wie fremde Stimme von hinter dem Vorhang, der wie von Geisterhand ein Stück zur Seite glitt.

Tina sah die Silhouette eines muskulösen Körpers, mehr verlockende Schatten, als nackte Haut – doch sie hatte gespürt, was sie jetzt nicht sah und ihre Phantasie zeichnete einen Körper in die Dunkelheit, der ihrer Begierde Nahrung gab.

Ihr Kopf, ihr Stolz fauchte >Nein!<, ihr Körper schrie >Ja!<, sodass sie erstarrte, unfähig zu reagieren.

Eine Hand griff nach der ihren. Sie spürte wie sich seine Finger mit den ihren verwoben. Rauschen in ihrem Kopf. Der Stripper zog sie mit sich, der Vorhang fiel hinter ihr zu. Dann spürte sie seinen Körper, seine Lippen auf den ihren. Er küsste sie wild, animalisch. Seine Zunge fand ihren Weg zwischen ihre Lippen, seine Hände einen Weg unter ihr Kleid. Er fand ihre ungeschützten Nippel, umfuhr sie mit hinhaltenden Bewegungen, nur um dann ohne Vorwarnung in ihre aufstrebenden Spitzen zu kneifen.

Tina stöhnte gedämpft auf. Der Stripper drückte sie auf eine Bank, presste sie in die Polster. Tina hielt die Augen geschlossen, ließ es geschehen. Sie spürte seine Lippen über den knappen Stoff ihres Kleides wandern. Dann fasste er unter den Saum, bekam ihren Tanga zu fassen und zog ihn über ihre Schenkel, drückte sie auseinander. Und Tina öffnete sich ihm, zeigte ihm ihr Innerstes, ihre intimste Stelle, in die er seinen Kopf vergrub, während er ihre Schenkel über seine Schultern legte.

Seine Zunge sandte einen Stromschlag durch Tinas Unterleib. Sie spürte ein Zucken, ein Krampfen – eine Woge der Lust. Was tat sie hier? Sie saß, lag halb mit gespreizten Beinen vor einem wildfremden Stripper! Doch der Gedanke an die verbotene Situation ließ sie nicht zu Vernunft kommen, im Gegenteil, es stachelte sie an.

Der Stripper, dessen Namen sie nicht einmal kannte, umkreiste ihren Kitzler, küsste und sog an ihm, bis Tina ihm ihren Unterleib zuckend entgegenpresste. Sie wurde von einem schnell kommenden Orgasmus überrollt und krallte sich halt suchend in die Haare des fremden Mannes.

Die Wellen waren kaum abgeklungen, da wurde Tina angehoben und umgedreht. Und bevor sie wirklich realisierte, was geschah, spürte sie, wie der Stripper sich fordernd an sie drängte. Wie er seinen Schwanz zwischen ihre Beine drückte. Sie hätte >Stopp< sagen müssen, doch hatte sie nicht sowieso schon jedwede Grenze überschritten? Ihr Körper verriet Tina ein weiteres Mal. Die dominante Art des Mannes ließ sie es wollen. Sie wollte ihn spüren. Und der Stripper gab ihr, was sie verlangte. Er schob sich fast sanft in sie, füllte Tina aus – um dann in ihre Haare zu greifen.

Ihr Kopf wurde zurückgezogen, ihr Rücken bog sich. Harte Stöße ließen ihren Körper erzittern. Ihre Brüste schwangen im Takt. Der Polyesterstoff kratzte und stimulierte ihre Nippel. Die Musik aus der Lounge war laut und Tina konnte ihre Lust hemmungslos hinausstöhnen. Mit einer Hand hielt sie sich in den Polstern fest, die andere wanderte zwischen ihre Beine. Sie fand ihren geschwollenen Kitzler und begann sich schamlos zu reiben. Noch einmal wollte sie einen Orgasmus erleben – bevor es vorbei sein würde. Denn sie spürte die Ungeduld, den Egoismus, mit dem der Stripper sie fickte. Tina erkannte sich selbst kaum wieder, behandelte der Typ sie doch genau so, wie sie ihn eingeschätzt hatte: Wie der schlimmste Macho. Typen wie-

Tinas Gedanken wurden in einem zweiten Orgasmus erstickt, als der Stripper sein Stoßen beschleunigte und sie ihre Finger wie zur Antwort kraftvoll auf ihre Spalte presste. Zitternd sackte sie nach vorne, doch der Mann hielt ihr Becken aufrecht. Er machte weiter. Würde er etwa in ihr kommen wollen?

Doch für die Frage war es zu spät. Der Stripper verkrampfte sich, seine Bewegungen wurden ruckartig und dann spritzte er sein Sperma mit einem langen Seufzen in die zukünftige Braut.

Tinas Ohren klingelten. Wie gedämpft drang die Musik in ihren Verstand.

Auf einmal spürte sie einen Klaps auf ihrem Po, der ihr bewusst machte, dass sie ihre benutzte Spalte noch immer willig in die Luft reckte. Eilig schloss Tina ihre Beine. Sie richtete sich auf und zog ihr Kleid zu Recht. Dann tastete sie nach ihrem Tanga.

»Ich hoffe, der Abend bleibt dir für deinen neuen Lebensabschnitt in guter Erinnerung«, sagte da der Stripper und hielt etwas Kleines, Dunkles in die Luft. »Das hier werde ich als Andenken an den schönen Abend behalten.«

Ehe Tina etwas sagen oder gar protestieren konnte, war der unverschämte Typ aus dem Separee verschwunden – mit ihrem Tanga.

Tina folgte ihm auf wackeligen Beinen. Kurz überlegte sie, ihm hinterher zu laufen und ihre Unterwäsche zurückzufordern. Aber damit hätte sie sich wohl unfreiwillig zum Main Act gemacht. Also verwarf sie den Gedanken, auch weil nun das Sperma des Mannes an den Innenseiten ihrer Oberschenkel hinablief. Lieber ging sie auf kürzestem Weg ins Bad, um sich einigermaßen zu säubern.

Zurück am Tisch erntete Tina verwunderte Blicke.

»Wo warst du?«, fragte Anja. »Du hast einen ganzen Auftritt verpasst.«

Tina ließ sich um Zeit zu gewinnen in ihren Sessel fallen. Sie achtete sorgsam darauf, ihre Beine zusammengepresst zuhalten. Dann nahm sie einen Schluck aus ihrem Glas: »Ich brauchte einen Moment für mich.«

»Uuuuh!«, machten Lena und Emma gleichzeitig. »Hat da wer ein schlechtes Gewissen?«

»Es war doch nur eine Show«, sagte Anja. »Und dein Jan wusste, dass es einen Stripper geben wird. Mach dir also keine Gedanken.«

Nur eine Show… Wenn die wüssten…

Als die Acts beendet waren, ging der Abend nahtlos über in eine Aftershow Party. Doch Tina kam nicht mehr in Stimmung. Sie war fertig und mit sich und dem Geschehenen beschäftigt. Ihre Mädels bemerkten dies und brachten sie zurück ins Hotel.

Literotica Geschichten – Der Auftakt einer Cuckold Beziehung

Grübelnd blieb Tina noch lange wach und der nächste Morgen erwartete sie mit furchtbaren Gewissensbissen, brennenden Augen und höllischen Kopfschmerzen. Was hatte sie nur getan? Sie hatte ihren Jan mit einem Stripper betrogen!

Beim Frühstück und auf der Rückfahrt war sie kaum anwesend, doch da es allen nicht sonderlich gut ging, fiel Tinas miese Stimmung nicht weiter auf.

Als sie schließlich aus dem Auto stieg und ihre Freundinnen verabschiedete, kam der Moment vor dem sie sich gefürchtet hatte.

Tina schloss die Tür zu dem erst frisch bezogenen Reihenhaus auf und rief ein vorsichtiges »Hallo, bin wieder da« in den Hausflur.

»Hallo Schatz!«, kam es von oben zurück. Und dann stiefelte Jan grinsend die Treppe herunter.

»Hattest du einen schönen Abend?«, fragte er, nahm ihr den Koffer ab und umarmte sie.

»Ja«, antwortete Tina knapp, die sich noch nicht entschieden hatte, ob sie Jan den Vorfall beichten sollte. »Aber mein Schädel dröhnt.«

Jan lachte. »Das glaube ich, ab aufs Sofa mit dir. Das heutige Programm beinhaltet nur noch Pizza und Netflix. Ich räume deinen Koffer aus.«

Das schlechte Gewissen in Tina wurde schier übermächtig. Sie hatte es nicht verdient, einen so tollen Verlobten zu haben. Dennoch war Tina froh einen Moment alleine zu sein. Also folgte sie Jans Aufforderung, kuschelte sich unter ihre Wolldecke und schaltete den Fernseher ein. Aber ihrer Serie konnte Tina kaum folgen. Sie fühlte sich wie eine zwiegespaltene Persönlichkeit. Zwei Lager kämpften in ihr um die Oberhand. Einerseits hatte Jan jedes Recht darauf, zu erfahren, was sie getan hatte. Andererseits – sollte sie all das gefährden, was sie als Paar aufgebaut hatten und noch aufbauen wollten? Wegen eines Ausrutschers?

Tina hörte Jans Schritte auf der Kellertreppe. Ihr Gedankenkarussell stoppte für den Moment. Er kam ins Wohnzimmer, legte sich zu ihr und strich über ihren weiten Sweater.

»Weißt du, was mir bei einem Kater immer hilft?«, flüsterte ihr Jan ins Ohr. Seine Finger wanderten unter den Pullover und tasteten sanft über ihren Körper.

Tina hatte gerade nun wirklich keine Lust, ließ es aber geschehen. Denn sie hatte keine Lust wegen ihres Fehlers. Wäre sie gestern nicht hinter diesen dummen Vorhang getreten, dann hätte sie sich ihrem Verlobten jetzt voll und ganz hingeben können. Dann hätte sie Lust auf ihn gehabt.

Jan knabberte an ihrem Hals, während er unter ihren BH wanderte und ihre Vorhöfe kitzelte und streichelte.

Tina bekam einen regelrechten Flashback. Sie lag nicht mehr mit ihrem Verlobten auf dem Sofa. Sie war wieder in dem Separee – und es war der Stripper, der ihre Nippel umspielte.

Jäh wallte die Lust in ihr auf. Sie konnte nicht anders als aufzustöhnen. Und Jan sah sich bestätigt: Er befreite Tina aus ihrer Hose und schlüpfte aus der seinigen. Tina hielt die Augen geschlossen. Hinter ihren Lidern lief ein Film, gegen dessen Bilder sie wehrlos war. Und während sie Jans harten Schwanz zwischen ihren Pobacken spürte, seinen heißen Atem im Nacken, seine Hände an ihren Brüsten – war es in ihrem Kopf der Stripper, der sie auf seine dominante Art verführte.

Tina griff hinter sich. Sie wollte ihn noch einmal spüren. Sie bekam Jans Schaft zu fassen und in Gedanken griff sie nach der sich aufrichtenden Männlichkeit des Strippers. Sie spürte seine Härte und seufzte. Ungeduldig dirigierte Tina ihn zwischen ihre Beine, zwischen ihre auslaufenden Lippen.

»Fick mich«, keuchte sie und meinte nicht Jan, sondern den Fremden.

Ihr Verlobter drang in sie ein, begann sich zu bewegen. Ihr gemeinsames Stöhnen wurde lauter und lauter. Jan schob eine Hand zwischen Tinas Beine, fand ihren Kitzler, rieb sie auf ihre eingespielte Art und Weise.

Und sie kamen gemeinsam – Tina und der Stripper. Und während sich Jan in ihr verströmte, war es in ihren Gedanken der Fremde, der seinen Samen in sie spritzte.

Teaser: Diese Seitenspung Geschichte mündet in einer unfreiwillig freiwilligen Cuckold Beziehung. Wie die Story um Tina und Jan weiter geht, erfährst du in meinem EBook Watching Her – Teil 1 (die ganze Geschichte)

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