Die Sonne brannte auf meine Rücken, in meinem Nacken, doch sie war nichts im Vergleich zu dem Brennen in meinem Inneren. Ich lag auf einem schmalen Handtuch, geduckt hinter einem Dünenkamm, über den ich geradeso hinweg lugen konnte.
Unter mir, in einer Senke, lag ein Paar. Ein kopulierendes Paar.
Sein Arsch hob und senkte sich rhythmisch zwischen ihren Schenkeln. Seine Rücken- und Armmuskulatur zeichnete sich unter seiner glänzenden Haut ab. Gott, sah er gut aus. Gott, sah mein… Mann gut aus.
Ich hatte mich damit abgefunden, dass er andere Frauen fickte. Noch mehr aber damit, dass es mich antörnte – dass er andere Frauen fickte.
Meine Hand arbeitete zwischen meinen Beinen. Mühsam kontrolliert rieben meine Finger durch meine klitschnasse Pussy.
Es war armselig, was ich tat. Es war mir egal. Denn der rauschartige Zustand, in den mich mein fremdfickender Mann versetzte, war wie eine Droge, die beim Eintritt in die Blutbahn Selbstwertgefühl und Stolz pulverisierte.
Ich raste auf meinen Höhepunkt zu. Lichtjahre schneller als die Frau dort unten.
Sie hatte keine Ahnung von mir. Und doch war ich es gewesen, die sie ausgesucht hatte. SexApps waren Fluch und Segen. Sie ermöglichten Treffen wie diese. Aber sie machten Frauen gleichzeitig wählerischer, als es ihnen gut tat.
Eigentlich spielte sie nicht in der Liga meines Mannes. Nicht einmal eine Klasse darunter. Aber sie konnte beeindruckende Kurven vorweisen. Kurven, die ich nicht besaß. Kurven, die ich meinem Mann gönnte.
Mein Beckenboden begann zu zucken. Ich riss mich zusammen und ließ von meiner Klit ab. Rauschen. Pochen. Lustvolles Ziehen. Nicht zu schnell, ermahnte ich mich selbst. Vor allem aber nicht hier und nicht jetzt…
Erik richtete sich auf. Er packte sie. Drehte sie. Für einen Moment sah ich seinen Schwanz. Dann war er wieder in ihr. Hinter der Fremden kniend tat mein Mann das, was er so gut konnte: Dominieren.
Die Fremde, die sich in der DatingApp Alex nannte, stöhnte. Ich hörte es bis hierher. Tat sie es, um meinem Mann zu gefallen – oder weil sie wirklich so viel empfand? Weil der Schwanz meines Mannes so viel in ihr auslöste. Ich wollte Letzteres. Ich wollte, dass mein Mann es ihr besorgte. Ihr, die nur eine Wand aus Sand vor sich sah, während mein Mann sie von hinten stieß.
Auch er sah nicht viel. Einen nackten Arsch mit einem grellen Bikiniabdruck. Einen sonnenverbrannten Rücken… Während ich alles sah. Jedes Detail ihrer beiden Körper. Das Stoßen und Empfangen. Das große Ganze.
Mein Mann blickte hoch, suchte und fand mich. Ein Lächeln umspielte seine Lippen, während sein Becken vor und zurück schwang. Während seine Eier zwischen seinen Beinen schwangen und gegen die Pussy dieser Fremden klatschten.
Er tat es längst nicht mehr, weil es ihm gefiel. Er tat es, weil es mir gefiel.
Ich richtete mich auf, ging auf die Knie, um ihm mein zur Seite geschobenes Unterteil zu zeigen. Meine nasse Pussy…
Sein Blick wanderte an mir herab. Sein Lächeln wurde breiter. Dann war er wieder bei der anderen, griff unter ihr durch und begann ihre Brüste zu befingern.
Sie drückte ihren Rücken durch, zeigte ihm, wie es ihr gefiel.
Wie gern wäre ich jetzt bei ihnen gewesen. Hätte die Energie gespürt, alles bis ins kleinste Detail in mich aufgesogen. Doch, ob sie sich darauf eingelassen hätte? Es war schwierig Cuckcakes zu finden. Frauen, die bereit waren, meine Anwesenheit zu tolerieren, ohne gleichzeitig an mir interessiert zu sein. Denn bi war ich ganz und gar nicht.
Nein. Ich musste mit meiner Rolle als heimliche Voyeurin auskommen. Musste mit dem schäbigen Gefühl klar kommen, welches damit einherging. Welches mich auf verdrehte Art und Weise noch mehr in Ekstase versetzte.
Tut mir Leid Chris, dachte ich, zu schwach um mich zurückzuhalten. Zu schwach, um mich aufzusparen. Meine Hand fand zurück zu meiner Klit. Ich begann leise mitzustöhnen. Mit im Rhythmus der Fremden. Die Welt begann sich zu drehen, der Sand mit dem Himmel zu verschmelzen. Das Rauschen des Meeres mit ihrem Stöhnen, mit meinem Stöhnen. Mit dem Bild, das sich in meine Netzhaut fraß und sich dort zu den vielen anderen gesellte. Von meinem Mann, wie er es mit anderen Frauen tat. Und von meinem Mann, wie er zu mir zurückkehrte. Wie er mich hinterher hielt. Davon, wie wir uns danach liebten. So, wie nur wir es konnten. Eng ineinander verschlungen. Es schien wie ein Widerspruch, doch gerade durch diesen Widerspruch gewann unsere Liebe stetig an Tiefe.
Aus dem Stöhnen der Fremden wurde ein Winseln. Sie zuckte und zappelte. Ihre Arme brachen ein. Sie sackte nach vorne. Ihre übergroßen Brüste quetschten sich an ihrem Brustkorb vorbei.
Mein Mann verharrte. Seine glänzende Brust arbeitete. Seine Hände strichen beruhigend über den fremden Rücken – während sein Schwanz noch in ihr war. Während er pochte. Während es in seinen Eiern krampfte. Ich wusste darum. Wusste, wie schwer es ihm fiel. Nicht, dass ich es ihm verbot. Er wollte es so. Er wollte sich aufsparen. Wollte dies, wollte seinen Höhepunkt lieber mit mir teilen.
Tut mir Leid, mein Schatz. Dieses Mal war ich zu schwach. Mein überreiztes Lustzentrum explodierte.
Mit dem Bild der Vereinigung meines Mannes mit einer anderen Frau vor Augen rieb ich meine Klit. Solange, bis diese überreizt protestierte.
Ich kam. Irgendwann. Versteckt hinter der Dünenspitze. Mit einem erstickten Stöhnen auf den Lippen. Ich kostete sie aus. Die Ekstase, die Euphorie, die Explosion, die mehr in meinem Gehirn als in meiner Pussy stattfand. Die alles übertraf.
Ich kostete sie aus. Solange, bis das Prickeln auf meiner Haut nur noch von der Sonne herrührte. Ich rollte mich auf den Rücken, blinzelte ins grelle Licht – und fühlte nach. Ließ den Cocktail von Gefühle durch meinen Körper rinnen. Die Euphorie. Die Trauer. Bis nur noch Liebe und Dankbarkeit übrig blieben und ich die Kraft fand, aufzustehen, um alleine ins Hotel zurückzukehren. Ich, die Cuckquean. Ich die Voyeurin meines Mannes.
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