Wieder grinste sie mich an. Und wieder konnte ich nicht deuten, was ihre süßen Lippen mir sagen wollten. Fand sie mich witzig? Oder lachte sie mich aus? Ich spürte die Verunsicherung wie Gift in meine Adern rinnen und ich wusste, dass ich im Begriff war, alles zu vermasseln.

Dabei hatte es so gut begonnen. Der Blickkontakt, der uns über die Menschenmenge hinweg verbunden hatte. Meine Eröffnung mit der Bemerkung zu ihrer Kette. Unser Tanz, der so schnell so innig geworden war…

Ich nahm einen Schluck aus meinem Glas, um mir Zeit zu erkaufen. Zeit, in der ich fieberhaft überlegte, was zu tun war. Sollte ich sie küssen? Sollte ich es wagen, bevor alles zu spät war? Nein sicherlich nicht jetzt. Nicht jetzt, wo sie plötzlich so… abwesend wirkte. Langweilte ich Kleo?

Sie knabberte an ihrem Strohhalm und lies ihren Blick über die Tanzfläche schweifen – über das Meer dichtgedrängter Körper, deren Teil wir bis eben noch gewesen waren.

Sehnsüchtig glitten meine Augen über ihren Körper. Über ihren nicht großen, aber von einer roten Korsage dafür umso besser in Szene gesetzten Busen. Hin zu ihrem verboten kurzen Rock. Pechschwarz, wie ihre großmaschigen Netzstrümpfe. Pechschwarz wie ihre Stiefel.

Kleo vollbrachte das Kunststück, nicht ein kleines bisschen billig zu wirken. Ganz im Gegenteil, ich hätte sie so meinen Eltern vorgestellt – wenn sie dafür mit mir gekommen wäre…

»Ganz schön laut«, sagte ich hilflos.

Wieder dieses Lächeln. Und dieses Mal war ich mir sicher, dass Spott in ihren Zügen lag.

»Wollen wir vielleicht kurz vor die Tür?«, setzte ich nach.

Zu viel Hoffnung, zu viel Bedürftigkeit schwang in meiner Stimme mit. Ich verfluchte mich selbst. Du Amateur!

Kleo zuckte mit den Achseln, griff unvermittelt meine Hand und zog mich mit sich. Mein Herz schlug Purzelbäume. Sie führte mich durch eine Gasse, die sich wundersamerweise vor ihr aufzutun schien. An neidischen Typen vorbei, die hungrig auf ihren Arsch schielten und mir mit feindlichen Blicken begegneten.

Klar und kalt empfing uns die Nachtluft. Gierig sog ich sie ein, vergaß sogar für einen Moment meine Nervosität. Jedes Mal, wenn ich einen Club verließ, fragte ich mich, wie ich es darin hatte aushalten können.

»Du bist süß«, sagte Kleo, die mich zu beobachten schien.

»So?«, fragte ich nach meiner Schlagfertigkeit suchend.

Kleo legte mir einen Finger auf die Brust. »So. Weil du mir deine Jacke gibst.«

»So?«, fragte ich erneut, während ich mich schon aus meinen Ärmeln befreite.

»So. Weil du mich jetzt zu mir nachhause bringst.«

Ich schluckte meine Überraschung herunter. Wer war diese Frau? Und was tat sie mit mir? Ich reichte ihr meine Jacke und holte mein Handy aus der Tasche, bestellte ein Taxi, bevor sie es sich anders überlegte..

»Ist das nicht eigentlich mein Job?«, fragte ich, als wir wenige Minuten später einstiegen. »Müsste nicht ich dich abschleppen?«

»Wer sagt, dass ich dich abschleppe?« Kleos Augen glühten belustigt. Sie schien furchtbaren Spaß zu haben. »Vielleicht lasse ich mir nur die Fahrt nachhause bezahlen?«

Das Taxi fuhr durch bundbeleuchtete Häuserschluchten, während ich mich fragte, ob ich mich gerade zum größten Trottel der Partynacht gekürt hatte. Ich gebe keine Getränke aus, das habe ich nicht nötig. Ich bezahle wildfremden Frauen lieber gleich das Taxi nachhause. Sollte ich die Reißleine ziehen? Sollte ich das Taxi stoppen? Irgendetwas hielt mich davon ab. Die Frage war, war es meine Bedürftigkeit? Oder ein intuitiv richtiges Bauchgefühl?

Das Taxi hielt. Ich beugte mich vor, bezahlte und ärgerte mich, dass ich mich für Trinkgeld entschieden hatte. Der bärtige Fahrer verzog keine Miene, als er das Geld abzählte und in seiner Brieftasche verschwinden ließ.

»Kommst du?«, fragte Kleo.

Neuerliche Purzelbäume. Egal, ob Bedürftigkeit oder Bauchgefühl. Ich würde endlich mal wieder Erfolg haben.

Kleo führte mich in ein Altbautreppenhaus. Über knarrende Stufen, vorbei an hallenden Wänden.

Wir sprachen nicht. Zu abgelenkt war ich von ihrem schwingenden Po, der so sehr lockte. Zu… Warum sprach sie nicht? Kleo drehte sich nicht einmal um – bis sie im dritten Stock einen Schlüsselbund aus ihrer Tasche fädelte.

Sie bat mich herein. Euphorie durchströmte mich. Euphorie und Unbehagen. Und als die Tür hinter mir ins Schloss fiel, fühlte ich mich wie ein kleines unbedeutendes Insekt, das sich auf den Rand einer Venusfliegenfalle verirrt hatte.

Ich suchte den Blick meiner neuen Bekanntschaft, versuchte ihn zu deuten. Erfolglos. Ich erkannte, wie fremd mir diese Frau eigentlich war. Das, was den Reiz eines One Night Stands ausmachte, war das, was mich gerade unendlich verunsicherte.

Ich blickte zu Boden. Auf irgendeinen Punkt zwischen dem Dielenboden und den Absätzen ihrer Stiefel.

»Du bist süß«, wiederholte Kleo und trat einen Schritt näher. »Du brauchst keine Angst haben.«

Sie kam noch näher, Ich hatte unwillkürlich das Bedürfnis zurückzuweichen. Nur mit Mühe hielt ich stand. Blieb stehen. Ließ zu, dass sie mir nahe war. Aus Neugierde?

»Weißt du, dass es mich anmacht, wenn Männer wegen mir verunsichert sind?« Sie legte mir eine Hand an die Wange, streichelte mich in der Art einer fürsorglichen Mutter. »Weißt du, dass es mich anmacht, wenn Männer ihren Willen und ihren Stolz verlieren?«

Abgeschleppt – Eine Femdom Geschichte

Ich atmete kaum. So stark war die Energie, die von Kleo ausging. Ihre Berührung elektrisierte. Versetzte mich in eine Starre.

»Du kannst jetzt gehen«, hauchte sie. »Oder dich mir ausliefern.«

War ihre Frage rhetorisch? Wusste Kleo, was sie in mir auslöste? Ich blieb stumm. Nicht, weil ich wollte, sondern, weil ich es musste.

Sie lächelte, ihre Hand verschwand aus meinem Gesicht. Sie drehte sich und ging auf eine der weiß getünchten Türen zu, die vom Flur abgingen. Sie öffnete sie. Gähnende Schwärze schrie mir entgegen.

Sie wies hinein. »Komm.«

Ich folgte ihrer Stimme, schlafwandlerisch, neben mir stehend.

Nicht sicher, ob ich es genießen sollte – ging ich an ihr vorbei. Dann stand ich vor einem Bett mit mit einem Kopfteil aus metallenen Streben. Silberne Handfesseln blitzten im einfallenden Flurlicht, schienen auf mich zu warten.

»Zieh dich aus«, sagte Kleo hinter mir. Zuckersüß und doch eisenhart.

War dies ein Traum? Geschah das wirklich?

Noch während ich darüber nachdachte, fielen mein Hemd, mein Unterhemd, dann meine Hose.

Ein Finger schob sich von hinten unten meine Boxershort, ließ den Saum schnappen. »Die brauchst du auch nicht.«

Nackt trat ich auf das Bett zu. Nackt und am ganzen Leib vibrierend. Ich fühlte mich ausgeliefert. Und… erregt. Ich spürte das Blut in meine Körpermitte strömen, das verräterische Pochen, welches sich bald nicht mehr verstecken ließ.

»Leg dich hin«, sagte Kleo in schärferem Tonfall. »Auf den Rücken.«

Es war ein komisches Gefühl, sich so nackt vor einer angezogenen, fremden Frau zu zeigen. Es war komisch und geil zu gleich.

Kleo kam auf mich zu, kniete sich auf das Bett, über mich, schien meine anschwellende Erektion zu übersehen, zumindest nicht zu beachten. Ihr Rock raschelte, das Leder ihrer Korsage knarzte. Ich blickte in die Tiefen ihre Dekolletés – und war längst gefesselt, als sie die Handschellen um meine Handgelenke einrasten ließ.

Dann, ruckartig stand sie auf, bildete eine dunkle Silhouette vor dem Licht, das aus dem Flur herein strahlte.

Kleo trat aus den Stiefeln, ließ einen Reißverschluss sirren und schob den Rock von ihren Nylons. Mein Penis zuckte. Weinrote, durchscheinende Spitze zierte ihren Schamhügel, verbarg nur leidlich den Ansatz zweier voller Lippen.

»Wo schaust du denn hin?«, neckte Kleo. »Das ist unhöflich.«

Das sagte sie, obwohl ich vollkommen nackt vor ihr lag. Es war absurd. Und doch fühlte ich mich bei etwas Verbotenem ertappt.

Kleo kam wieder aufs Bett, kniete sich zwischen meine Beine und drückte sie mit ihren Schenkeln auseinander. Dann, wie aus dem Nichts, packte sie meinen Hoden und bohrte ihre Fingernägel in die empfindliche Haut. Schmerz und Lust fluteten meinen Körper. Ich stöhnte auf.

Kleo lächelte mich an. »Was wünscht du dir jetzt?«

Ich räusperte mich, versuchte meine Stimme zu finden, die sie mit ihren Fingern an meinen Eiern abzudrücken schien.

»Dich… nackt zu sehen.«, bekam ich irgendwann mit krächzender Stimme heraus.

Es war die falsche Antwort gewesen. Es war eine von vielen falschen Antworten gewesen. Und ich fragte mich, ob es überhaupt eine richtige gegeben hätte.

Kleo lachte schallend, während sich ihre Fingernägel tiefer in meine Eier bohrten und der Schmerz die Lust ertränkte.

Ich wand mich, zerrte an meinen Fesseln – und ergab mich. Ergab mich dem Wissen, dass Kleo mich im wahrsten Sinne des Wortes in den Händen hielt. Dass nur sie den Schmerz beenden konnte.

»Das – wird sicher nicht passieren«, sagte sie, als das Schraben von Metall auf Metall verstummte. Ihre Finger zogen sich zurück und der gleißendziehende Schmerz ebbte ab, gerade bevor er unerträglich geworden wäre.

»Versuch es nochmal«, forderte Kleo, während ihre Fingerspitzen gefühlvoll über meine Eier tanzten.

Ich hob den Kopf, sah ihren schön schlanken Folterwerkzeugen dabei zu, wie sie meinen Körper betrogen. Wie sie ihm wohlige Schauer entlockten. Fuck! Was sollte ich sagen, was wollte sie hören? Worauf hatte ich mich eingelassen?!

Kleos Finger bildeten eine Klammer. »Daniel?«

»Was wünscht »du« dir?«, versuchte ich es verzweifelt mit einer Gegenfrage.

Meine Peinigerin verzog die Augenbrauen. Dann schlug sie mir mit der flachen Hand auf meine Eichel.

Ich zuckte zusammen. Doch mehr aus Überraschung als aus Schmerz.

»Danke!«, entfuhr es mir erleichtert.

»Du lernst«, reagierte Kleo und strich wie zur Belohnung über meinen Schaft.

Eine beiläufige Berührung ohne jedweden Einsatz – und doch spürte ich diese flüchtige Geste intensiver als jede noch so hingebungsvolle Bemühung anderer Frauen aus der Vergangenheit.

Kleo stieg über meine Beine. Ich sah ihr Becken über meiner Mitte Schweben. Ihre gespreizten Schenkel. Pure Freude, pure Erregung fuhren durch meinen Körper, berauschten mich. Mein Schwanz zuckte begeistert, kratzte dabei über die dünne Spitze, die mich noch von Kleos Innerstem trennte. Vor ihrer warmen Verheißung, die mich gleich umfangen würde.

Der Schlag kam unerwartet. Der Schock folgte. Meine Wange pulsierte, brannte.

»Du wagst es nicht noch einmal, mich mit deinem kleinen Schwänzchen zu berühren, ist das klar?«

Kleos Worte schlugen ein, wie die Flache Hand, mit der sie mir eben die Ohrfeige verpasst hatte. Kleines Schwänzchen? Ich sah an mir herab. Zu meinem Penis, der plötzlich geschrumpft zu sein schien, obwohl er härter denn je über meinem Unterbauch aufragte. Doch nicht klein… Eher durchschnittlich… oder?

Kleo rutschte höher, schob sich über meinen Bauch. Dann war ich zwischen ihren Schenkeln und die Gewalt, die Demütigung waren vergessen. Als ich ihren Duft einatmete. So weiblich, so süß – und doch wieder nicht. Besser. Wie eine Droge, die einen meiner Sinne nach dem anderen triggerte, sie überreizte.

Kleo stieg über meine Arme, schob ihre Unterschenkel unter ihnen hindurch, klemmte sie mit ihren Oberschenkeln ein – und ließ sich auf mein Gesicht sinken. Soweit, bis meine Nase den Stoff ihres Tangas zwischen ihre Schamlippen drückte.

Sie seufzte und begann sich zu bewegen. Ihren Unterleib vor- und zurück zu schieben, auf meinem Gesicht.

Die Spitze scheuerte auf meinen Lippen, schien meine Nase aufzukratzen, während Kleo zu stöhnen begann. Während das Gefühl in meinen Armen einem unangenehmen Prickeln wich. Unbarmherzig klemmte sie sie ab, nahm mir gleichzeitig den Atem, schien mich mit ihrer Pussy ersticken zu wollen.

Dann plötzlich zog sie den Stoff zur Seite. Herrliche Nässe, von sinnlich weichen Lippen rinnend, empfing mich. Wurde einmassiert in mein Gesicht. Und ich hätte vor aufgestauter Erregung schreien können, wenn ich nicht mit Atmen beschäftigt gewesen wäre.

Es war schließlich Kleo, die schrie. Urtümlich, wild. Das Bild einer Amazone entstand hinter meinen zusammengepressten Lidern. Einer Amazone, die mich benutzte. Die das Bett zum Wackeln, beinahe zum Zusammenbruch brachte.

Dann stieg sie seufzend von mir herunter, verließ das Zimmer ohne einen Kommentar. Ließ mich alleine. Nackt und gefesselt. Noch nie war ich so verletzlich gewesen. Noch nie so erregt.

Sie kehrte zurück. Mit einem Glas Wasser in der Hand lehnte sie sich in den Türrahmen. Sie nahm einen Schluck. »Und was machen wir jetzt mit dir?«

Mühsam hob ich den Kopf. Mein Nacken schmerzte. Meine Schultern protestierten. Doch da war Kleo. Ihre zierliche Gestalt, die in ihrer teuflischen Aura übermenschlich groß wirkte. Ich wollte sie haben. So sehr, wie ich noch keine Frau zuvor hatte haben wollen.

Sie kam näher. »Ich glaube – du hast Glück. Ich habe Lust, dich kommen zu sehen.«

Mein hoffnungsvoll zuckender Schwanz brachte Kleo zum Lachen. »Ich liebe diesen Moment.«

Sie stieg wieder zwischen meine Beine. »Wenn ihr denkt, dass ihr jetzt endlich zum Stich kommt. Ihr seid alle gleich.«

Mit ruckhaften Bewegungen schob sie ihre Oberschenkel links und rechts unter die meinen, bis sich mein Becken anhob. Was hatte sie vor?

Sie beugte sich zu mir, streckte sich und legte mir Zeige- und Mittelfinger auf die Lippen.

»Mund auf«, säuselte sie.

Ich gehorchte.

Sie schob mir ihre Finger über die Zunge. Wollte sie, dass ich sie lutschte? Wollte sie mich so erniedrigen?

»Schleim sie richtig voll, Daniel.«

Ich fragte mich noch nach dem »warum«, da zog sie die Finger zurück. Ein Speichelfaden riss, landete auf meinem Kinn. Dann verschwand ihre Hand zwischen meinen Beinen.

Ich zuckte zusammen. Als ich ihre Finger an meinem Anus spürte.

»Was?«, begehrte ich auf, versuchte mich von Kleo wegzuschieben. Doch sie packte mit ihrer freien Hand meine Eier, hielt mich fest.

»Du kannst es genießen Daniel oder dich wehren. Beides wäre in meinem Sinne«, flötete Kleo und begann eine Fingerspitze in meinen Schließmuskel zu versenken. »Weißt du, manchmal vögel ich die Typen, die ich mit nachhause bringe auch einfach. Aber ich stehe dann eher auf eindrucksvollere Exemplare als dein erbärmliches Schwänzchen. Das würde mir einfach nichts geben.«

»Bitte nicht«, flehte ich verzweifelt – obwohl ich mir gar nicht sicher war – was ich noch wollte. Und was nicht.

Es war mehr ein automatisches Aufbegehren. Es war mein von der Gesellschaft geformter Stolz als Mann, der sich verteidigte. Doch Kleo bespielte einen unbekannten Trigger in mir. Einen glühenden Punkt, der mich verdrehte und mehr fordern ließ. Mehr von ihrer Erniedrigung. Der mich belohnte. Mit stärkerer Erregung. Mit mehr und mehr meiner Lust. Der mich geradezu wollen ließ, dass sie weiter vordrang. Dass sie mir ihre Finger in den Arsch schob.

Ich wollte Passiv sein. Wollte nehmen. Wollte aufnehmen. Wollte mich Kleo hingeben.

Ich stöhnte gequält, als ihre Fingerkuppe durch meinen Schließmuskel drang. Und ich keuchte, als sie direkt einen zweiten Finger dazu schob.

Das dehnende Gefühl war ungewohnt, tat sogar weh. Verletzlich blickte ich zu meiner Peinigerin auf. Keuchte. Atmete in flachen Zügen. Dann krümmten sich ihre Finger nach oben.

Neuronen, irgendwo tief in mir, begannen ein wildes Feuerwerk. Und ich stöhnte in so hohen Tönen, dass ich mir selbst fremd vorkam.

»Wusste ichs doch«, säuselte Kleo. »Du kleine Sissy stehst drauf, in den Arsch gefickt zu werden. Schade, dass ich keinen Schwanz habe – oder?«

Ich stöhnte.

Kleo schlug mir auf den Schwanz. »Oder?!«

»Ja«, beeilte ich mich zu erwidern. »Schade, dass du keinen Schwanz hast.«

»Würdest du es also wollen?«

»Ja«, erwiderte ich aufs Neue, während Kleo mich von Innen zu kraulen schien. Während sich ihre Finger wieder und wieder an diesem herrlichen Punkt vorbei arbeiteten, der solch ungekannte Glücksgefühle in mir auslöste.

Wortlos zog Kleo ihre Finger aus mir zurück, hinterließ eine unangenehme Leere. Sie beugte sich neben das Bett und kam wieder hoch. Mit einem Geschirr, welches sie sich um die Taille legte. Mit einem Geschirr, das mir Angst machte. Auf das ich mich klammheimlich freute.

Dann ragte mir ein hautfarbener Dildo entgegen. Länger, dicker als mein Penis, der jetzt, im direkten Vergleich, tatsächlich klein und jämmerlich wirkte.

»Na los, heb’ deine Beine an. Sei eine gute Frau.«

Verängstigt und doch ohne zu zögern, folgte ich Kleos Anweisung. Sie rutschte an mich heran, ihren Dildo auf meinen Arsch ausgerichtet. Dann griff sie in meine Kniekehlen und presste sie bis auf meine Brust nieder. Die Dehnung schmerzte. Ich verzog mein Gesicht – und Kleo lächelte, als sie dies sah.

Sie schmierte den Dildo mit Gleitgel aus einem kleinen Fläschchen ein, dann legte sie die breite Spitze an meinen Anus.

Noch mehr Angst, noch mehr von der neuartigen Erregung, peitschten durch meinen Körper.

Kleo griff wieder in meine Kniekehlen und lehnte sich vor, über mich.

»Jetzt entjungfere ich dich«, flüsterte sie.

Ihr gepushtes Dekolleté lag direkt vor meinen Augen. So nah waren ihre Brüste, so unerreichbar. Mein Blick glitt tiefer. Ich sah meinen Schwanz, wie er sich nutzlos hart in meinen Bauch drückte. Kleo griff zwischen uns hindurch. Ihre Hand verschwand irgendwo in dem Geschirr. Dann spürte ich Vibrationen an meinem Anus, gleichzeitig seufzte meine Peinigerin zufrieden. Sie lehnte sich weiter vor und der Druck nahm zu. Er tat weh. Er war dehnend, reißend und ich jammerte – was Kleo nur noch mehr anheizte. Sie schien sich in meinen Qualen zu suhlen, quittierte meine Schmerzenslaute mit zufriedenem Gurren.

Bis sich ihr mein Körper öffnete. Sie drang in mich. Sie nahm mich. Begann mich in die Matratze zu stoßen. Tief. Oh Gott. So tief.

Sie traf ihn. Wieder und wieder. Den glühenden Punkt. Der mich mehr, immer mehr wollen ließ, während mein brennender Schließmuskel protestierte. Schneller, immer schneller.

Das Bett quietschte. Die Handfesseln klirrten. In mir braute sich etwas zusammen, baute sich auf. Unfassbar erregend, gleichzeitig so filigran, dass ich kaum zu atmen wagte. Mein Wahrnehmung schmolz zusammen, kehrte sich nach Innen. Zu dem Dildo, den Kleo rhythmisch in mich hineintrieb, gegen meine Prostata. Zu dem Gefühl, welches sie mit jedem Stoß intensivierte.

»Du willst kommen oder?«

»Mhm«, erwiderte ich gepresst.

»Wie eine Frau?«

Ich nickte verzweifelt, weil Kleo langsamer wurde. Weil sie mich quälte. Verzweifelt versuchte ich das entschwindende Gefühl in meiner Körpermitte festzuhalten. Verzweifelt ließ ich meinen Beckenboden kontrahieren.

Kleo grinste mich an, zögerte den Moment hinaus, labte sich noch ein bisschen länger an meiner angestrengten Grimasse, an dem jämmerlichen Bild, das ich unzweifelhaft abgab.

Dann hatte sie ein Einsehen. Sie griff nochmals in ihr Geschirr und plötzlich wurden die Vibrationen zwingend, fuhren durch meinen gesamten Unterleib, ließen mich von Innen heraus erbeben.

Noch einmal presste sich Kleo in mich, den Dildo bis zum Anschlag in meinem Arsch, so dass es tief in mir schmerzte. Ich nahm es kaum wahr. In mir explodierte etwas, während meine Beine zu zittern begannen, mein Körper zu kribbeln.

Ich stöhnte laut, so laut wie noch nie zuvor in meinem Leben, wurde dabei angefeuert von Kleo. »Ohja komm wie eine Frau. Spritz du erbärmliche Sissy.«

Ich spritzte nicht. Stattdessen strömte es einfach so aus mir heraus. Dünnflüssig, dafür in unglaublichen Mengen auf und über meinen Bauch.

Und Kleo machte weiter. Machte weiter bis sie ein zweites Mal kam. Ein zweites Mal durch den Vibrator, den sie sich mit jedem Stoß gegen ihre Klit presste.

Dann verharrte Kleo endlich. Sie seufzte und wischte sich über ihre feuchtnasse Stirn, ließ sich zurücksinken und rutschte dabei unsanft aus mir heraus – verursachte ein peinliches Geräusch, das mich rot anlaufen ließ.

Dann stemmte sie die Hände in die Hüften und musterte mich abschätzig – mit aufragendem Dildo. Mich, der noch immer gefesselt vor ihr lag – benutzt und mit seinem eigenen Sperma verschmiert.

»Puh«, machte Kleo und pustete eine verirrte Strähne aus der Stirn. »Ich glaube so schnell habe ich noch keinen zum Höhepunkt gefickt.«

War das eine Beleidigung? Eine neuerliche Demütigung? Noch während ich darüber nachdachte, stand Kleo auf. »Wenn du Lust hast, können wir das mal wiederholen.«

»Kannst du – mich befreien?«

Da war es wieder, ihr spöttisches Lächeln, als Kleo sich im Türrahmen umdrehte. »Gleich, aber zuerst gehe ich duschen.«

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