Die Landschaft flog vorbei. Ein bunter Farbfilm. Ein kontinuierlicher Wechsel zwischen Grün- und Grautönen. Die Sonne schien warm durch das Fenster, ließ die Klimaanlage einen aussichtslosen Kampf ausfechten. Ich schloss die Augen. Die Vibrationen, das leichte Schwanken des Zuges lullten mich ein. Ich genoss den Moment. Einen Augenblick im Hier und Jetzt. Mein Smartphone hatte ich ausgeschaltet. Meine Gedanken durften wandern. Ich sah ihnen dabei zu. Wie sie durch das Fensterglas glitten. Wie sie davon flogen. Felder, Städte, Wälder hinter sich zurückließen. Das Meer… Ich sah es glitzern. mediterranes Azurblau. Zirpende Zikaden. Lauwarmer Wind, der in knorrige Olivenbäume griff. Der Duft reifer Zitrusfrüchte. Dunkel gelocktes Haar…

Ich spürte die Melancholie nach mir greifen. Nach so vielen Jahren. Ich fasste unbewusst nach meinem Ehering, drehte das Metall. Vergewisserte mich… Doch zu weit war ich schon entglitten, in einen Zustand irgendwo zwischen Vigilanz und Schlaf. Und zu stark war der Sog der Erinnerung. Die Magie jener Wochen…

Helle, fast milchweiße Haut. Sommersprossen. Schwarzbraun funkelnde Augen. Ein Lachen, für das ich gestorben wäre. Ein Körper, der mich süchtig hat werden lassen.

Wir hatten uns geliebt. In unserem Strandhaus. Im Sand. Im Wasser. Die Bilder erwachten zum Leben. Ihr sich wiegender Körper. Ihr angestrengtes,, lustverzerrtes Gesicht. Ihre schwingenden Brüste. Ich fasste nach ihnen. Ich spürte sie. Ihr volles, ihr weibliches, ihr fruchtbares Fleisch. Ihre granatfarbenen Knospen…

»Darf ich mich setzen?«

Die Bilder verblassten. Doch ich versuchte sie festzuhalten. Ihren Leib. Ihre Enge. Oh Gott fühlt sie sich gut an.

»Entschuldigung?«

Ich schreckte auf. Drehte mich in die Richtung der Stimme. Und für einen Moment sah ich sie vor mir. Für einen Moment stand sie da. Maia.

Doch dann klärte sich mein Blick. Und die junge Griechin wurde zu einer noch jüngeren Deutschen, die mich leicht spöttisch anlächelte.

»Darf ich mich setzen?«

Ich nickte verwirrt, versuchte mit Macht in die Realität zurückzukehren und gleichzeitig den aufkeimenden Ärger im Zaum zuhalten. Ihn vor allem nicht auf die Frau zu lenken, die sich neben mich setzte.

Milchweiße Schenkel, die in einer knappen Hotpants verschwanden… Ich schüttelte den Gedanken ab. Sie war vielleicht 18, ich hätte ihr Vater sein können… Trotzdem wagte ich noch einen Blick, versuchte den ihren aufzufangen. Doch dieser ging – ich folgte ihren Augen auf mein rechtes Hosenbein.

Blut schoss in meine Wangen, pochte laut hinter meiner Stirn. Mein Traum hatte Spuren hinterlassen. Spuren, die sich in scharfen Konturen gegen den engen Stoff meiner Chinohose abzeichneten.

Dann sah sie plötzlich hoch. Ich erschrak. Doch es war zu spät, um wegzusehen. Unsere Blicke trafen sich und noch immer trug sie dieses leicht spöttische Grinsen um ihre Lippen.

»Entschuldige, ein Traum«, hörte ich mich erstaunlich ruhig sagen.

Der Spott verschwand. Das Lächeln blieb. Sie drehte eine Strähne ihres Haares zu einer Locke. »Dann muss ich mich wohl entschuldigen. Dass ich gestört habe.«

Es fühlte sich falsch an. Doch ich konnte nicht anders, als ihr Lächeln zu erwidern. Ich spürte ihre Schulter an meinem Arm. Zufall? Schauer.

»Du konntest es ja nicht wissen.«

»Aber sehen«, flüsterte sie.

Ich lachte. Sie lachte.

»Dann träum weiter, ich wollte nicht stören.«

Fast bedauernd wandte ich mich ab, lehnte mich wieder gegen die sonnengewärmte Scheibe. Helle Dunkelheit umfing mich.

Dann durchfuhr mich ein Blitz. Ein Gewitter, ausgelöst von einer Berührung. Ausgelöst von einer fremden Hand, die sich auf meine Erektion legte. Ihrer Hand…

Ich vergaß zu atmen. Schnappte nach Luft. Wagte es nicht, meine Augen erneut zu öffnen. War ich noch wach? Träumte ich wieder? Nein. Die Berührung, das Gewicht ihrer Hand. Ich spürte sie deutlich. Schauer folgte auf Schauer.

Ihre Hand bewegte sich. Langsam, bestimmt. Der Stoff knisterte, statisch aufgeladen, elektrisiert. Ihr Daumen zog die Kontur meiner Eichel nach. Ein unterdrücktes Keuchen entwich meinen zusammengepressten Lippen.

»Träum«, raunte die junge Frau.

Und ich träumte. Ich träumte von Maia. Ich träumte von glänzenden Lippen, die sich um meinen Schwanz legten. Von hohlen Wangen und anbetungswürdigen Blicken, die mich um den Verstand brachten. Am Strand. Unter gleißender Sonne, verborgen zwischen steilen Klippen.

Handjob Geschichten – manchmal ist weniger mehr…

Ein Reißverschluss sirrte. Es war meiner. Ich blinzelte.

Ihr Blick war aufgeregt. Ihr Blick war erregt. Geschickt hatte sie sich mir zugewandt, verdeckte leidlich den Blick vorbeilaufender Passagiere. Leidlich. Was, wenn jemand uns sah? Das, was sie offensichtlich vor hatte? Sie, die meine Tochter hätte sein können. Sie, die so alt war wie Maia. Damals vor so vielen Jahren.

Ihre Finger, pink lackiert, schlüpften in meine Hose, unter den Bund meiner Boxershort. Ein wenig zu selbstverständlich befreite sie das, was darunter lag.

»Du sollst doch träumen«, flüsterte sie vorwurfsvoll.

»Tust du so etwas häufiger?«, entgegnete ich ungläubig, während ich dabei zu sah, wie ihre Finger meinen Schaft umschlossen. Wie sie meine pochende Eichel auf sich selbst richtete.

»Meinen Papikomplex ausleben?«, fragte sie schelmisch und ein wenig zu laut.

Ihre Hand glitt meinen Schaft hinauf, ließ meine Eichel in ihrer schlanken Faust verschwinden – und wieder zum Vorschein kommen.

»Träum«, forderte sie erneut.

Doch das konnte ich nicht mehr. Ich versuchte es, aber ihr fester Griff hielt mich gefangen. Ihr junges, fast noch kindliches Gesicht.

»Wie alt bist du?«, fragte ich leise stöhnend.

»Alt genug«, erwiderte sie.

Ihr Dekolleté lockte mit tiefdunklen Schatten. Schatten, in denen ich verloren gehen wollte.

Ich hob meine Hand, wollte sie berühren. Ihre Haut. Doch sie schob meine Hand zurück, schüttelte lächelnd den Kopf. »Ah Ah.«

Ihre Bewegung wurde schneller, fordernder. Die Lust, die Wellen kamen schneller. Die Abstände wurden kürzer.

Wie gern hätte ich sie jetzt auf mir gehabt. Wie gern hätte ich sie gespürt. Wie gern all ihre Geheimnisse erkundet.

»Träum!«, forderte sie schärfer.

Ich schloss die Augen. Und in meinem Kopf verschmolzen Maia und die Unbekannte. Wurden eins. Ein Wesen der Sehnsucht. Ein Wesen der Leidenschaft. Der Erotik. Ich klammerte mich an die Sitzlehnen, suchte Halt, wo keiner war.

»Komm«, forderte die Unbekannte. »Komm für mich!«

Mein Körper gehorchte. Ihre Stimme ließ meinen Unterleib kontrahieren. Ich riss die Augen auf, während mein Beckenboden kontrahierte. Während mein Schwanz unkontrolliert zuckte. Verdeckt von ihrer freien Hand, die sie wie eine Glocke über meine Eichel legte – während sie mich mit der anderen rieb. Während sie mich mit der anderen befriedigte. Während sie meinen Orgasmus ausreizte, mich absichtlich überreizte. Bis mein Sperma über ihre Finger ran.

Mein Kopf fiel zur Seite. Ich blickte in ein schelmisch grinsendes Gesicht. In ein Meer aus Sommersprossen, das mich hinfort treiben ließ.

»Ab jetzt träumst du von mir«, sagte sie.

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