Sanft strich er über ihre Haut. Wie eine Feder glitten seine Finger durch das Tal ihrer Brüste. Er drückte Tamina rücklings in das Bett. Sie seufzte. Ihre mit langen Wimpern gesegneten Lider schlossen sich. Sie sah so schön aus. Sie sahen so schön aus. Mein Mann und meine Freundin.
Immer weiter hatte ich mich zurückgezogen. Jetzt saß ich an der Bettkante. War längst kein Teil mehr, war irgendwie… Zuschauerin.
Marius rollte sich über Tamina. Sein Trizeps spannte sich, als er sich abstützte. Er hielt inne, sah zu mir und ein Ausdruck der Verwunderung schlich sich in seine ebenmäßigen Züge.
>>Mach weiter, stör dich nicht an mir<<, hörte ich mich von weit weg sagen. So als hätte ein unbekannter Teil von mir die Kontrolle übernommen.
Weil mein Bewusstsein wie überwältigt war. Überwältigt von dem Anblick. Von Taminas schokoladenfarbiger Haut, die im Schein der Kerzen matt schimmerte. Und von meinem Mann, der aus dieser Perspektive so surreal wirkte. So surreal, gleichzeitig so begehrenswert… Nicht nur sein Trizeps zeichnete sich unter seiner, neben Tamina, hellleuchtenden Haut ab. Sein Rücken, sein Po, seine Oberschenkel, sein gesamter Körper schien unter Spannung zu stehen. So als würde er planken. Doch anders als bei der Sportübung, ließ Marius sein Becken sinken…
Noch einmal sah er zu mir. >Bist du dir sicher, was ist los?< fragte er lautlos.
Ich rieb meine Oberschenkel nervös aneinander. Ich wusste es nicht. Ich hatte doch einen Dreier haben wollen. Ich hatte doch all meinen Mut zusammengenommen und Marius davon erzählt. Wie gern ich den Anblick von nackten Brüsten mochte. Wie sehr ich einmal die Lippen eine Frau spüren wollte… Dass ich wissen wollte, wie es mit einer Frau war… Er war es doch gewesen, der nur hatte dabei sein wollen. Als seine einzige Bedingung…
Und Tamina? Meine hedonistische Freundin, die schon alles erlebt zu haben schien, hatte doch genau dafür eingewilligt!
Doch alles war anders gekommen. Und ich war Schuld daran. Schon beim Essen hatte es sich abgezeichnet, denn ich war feige gewesen. Ich hatte mich nicht getraut, die Initiative zu ergreifen. Das hatte dann Marius getan. Und jetzt saß nicht er, sondern ich an der Bettkante…
Die Lücke zwischen den beiden Körpern, bestehend aus Kerzenschein und Schatten, schloss sich unerbittlich.

Ich wurde zur Voyeurin… Eine Cuckquean Geschichte

Es sah so heiß aus… Ein nahezu perfektes Bild. Eine erotische Szenerie irgendwo zwischen Gemälde und Film, zwischen obszöner Kunst und Pornografie… Längst war ich erregt. So erregt, dass der Stoff meines Tangas wie eine zweite Haut auf meinen Schamlippen klebte.
Sahen wir ebenso gut aus? Marius und ich, wenn wir es miteinander taten? Wenn wir fickten? Ich bezweifelte es. Nichts konnte so sinnlich aussehen, wie die Verschmelzung derer Zeuge ich gerade wurde… Noch nie war es mir aufgefallen, doch jetzt war es so offensichtlich! Sie passten zueinander. Waren füreinander geschaffen. Ihre Körper, ihre Proportionen… Neid flackerte auf. Neid auf Tamina. Auf ihre reichen Kurven, die den muskulösen Körper meines Mannes umfingen, ihn geradezu umschmiegten und aufnahmen…
Marius verharrte. Für einen Moment schienen er und Tamina tatsächlich zu einem Bild zu werden. Zu einem eingefrorenen Moment, zu konservierter Lust.
Doch dann keuchte Tamina. Und dann seufzte Marius. Sein Becken senkte sich weiter ab. Eine Welle der Übelkeit rauschte durch meinen Körper. Was geschah hier? Was ließ ich zu?!
Ich wollte aufspringen – doch mein Körper blieb steif wie der einer Statue. Ich wollte etwas sagen, doch meine Kehle versagte mir den Dienst. Sie war trocken. Staubtrocken.
Hilflos sah ich der Vereinigung zu. Meinem Marius, wie er seinen Schwanz in die Pussy meiner Freundin schob. Ich sah es und konnte es beinahe fühlen. Seine vertraute Härte… Tief in mir, wo jetzt gähnende Leere herrschte.
Und wo es dennoch pulsierte. Wo Verrat geschah. Ein Filter legte sich vor meine Augen, vor meinen Verstand. Meine Lust vernebelte mein Denken, meine Eifersucht, meine Angst und meinen Stolz. Ich wollte mehr. Mehr von dem, was sich tief in meine Netzhaut brannte. Von meinem Mann, der meine Freundin fickte. Ich wollte es so sehr, dass Jubel in mir aufbrandete, als sich Marius zurückzog. Als ich das feuchte Glitzern auf dem Kondom sah, auf seinen hart zusammengezogenen Eiern, sogar auf seinen Leisten. Taminas Glitzern. Ihre Feuchtigkeit auf meinem Mann, während mein eigener Lustsaft nutzlos in meinen Tanga troff.
Marius packte meine Freundin und drehte sie auf den Bauch. Tamina stützte sich auf, reckte Marius ihren Arsch entgegen. Ihre voluminösen Backen, in die sich Marius genussvoll krallte. Ich stierte, ich gaffte.
Marius setzte seinen Schwanz an, ich sah es an seinen Bewegungen, auch wenn Taminas Körper mir die Sicht verwehrte.
Die Lider meiner Freundin öffneten sich. Sie stoppte Marius mit einer Handbewegung. Ihr genießerischer Ausdruck verwandelte sich in ein Grinsen. In ein an mich gerichtetes Grinsen. Unsere Blicke begegneten sich.
>>Möchtest du alles sehen?<<, fragte sie, während sie ihr Becken verführerisch kreisen ließ.

Meine Freundin auf allen Vieren, dahinter mein Mann…


Marius Blick wurde gläsern und ich verstand, dass Tamina uns beide lenkte. Dass sie die Kontrolle hatte.
Vielsagend blickte Tamina unter sich, dann wieder zurück zu mir >>Nina?<<
Ich verstand und musste gleichzeitig ein Keuchen unterdrücken. Die Vorstellung unter ihr zu liegen, während mein Mann… Das war, wofür ich mich später hassen würde. Es war aber auch alles, was ich jetzt gerade in diesem Moment wollte. Es war pure Demütigung. Es war reine Lust.
Ich robbte unter Tamina hindurch, unter ihren schwer herabhängenden Brüsten, schob mich unter ihrem verboten flachen Bauch entlang – bis ich zwischen ihren Schenkeln ankam.
Ich sah hinauf, zu ihren offenstehenden Lippen. Ein scharfer Kontrast. Dunkles Braun, helles Rosa. Der Anblick, den ich mir eigentlich gewünscht hatte. Das, was ich eigentlich hatte spüren, was ich hatte schmecken wollen… Nichts lag mir gerade ferner.
>>Nimm sie<<, erklang wieder diese andere, diese fremde Stimme, die doch meiner eigenen Kehle entsprang. Es war eine ungeduldige, es war eine bettelnde Stimme.
Ein dunkler Schatten schob sich in mein Sichtfeld. Er berührte Tamina. Er rutschte an die richtige Stelle.
Mein Herz klopfte, hämmerte, drohte jeden Moment aus meiner Brust zu springen. Vor Schmerz, vor Euphorie. Vor Lust, die sich längst wie Folter anfühlte. Wie von selbst wanderte meine Hand in meinen Schritt und zuckte doch wieder zurück.
>>Ist schon okay Nina. Finger dich ruhig<<, säuselte Tamina lockend.
Nein! Denn wenn-
Marius fuhr mit einem Ruck in meine Freundin. Seine gesamte Länge glitt Zentimeter von meinen Augen entfernt in ihre geschwollene Pussy. Und Tamina stieß ein tiefes und dennoch weibliches Stöhnen aus. Eines das nach reiner, nach ungezügelter Wolllust klang.
Der letzte Funken meiner Selbstachtung erstarb in der Flut, die der verbotene Akt mit sich brachte. Und während sich die Hitze der beiden auf mein Gesicht niederbrannte, fasste ich unter den Saum meines Rockes, schob meinen Tanga zur Seite.
Doch die erste Berührung barg keine Linderung, im Gegenteil, sie wirkte wie ein Brandbeschleuniger.
>Mehr!<, schrie mein pochender Unterleib. >Mehr!<, schrie er als, ich mich längst wie von Sinnen rieb.
Ich schob einen, ich schob zwei Finger in mich, begann mein klitschnasses Loch zu ficken. Im Takt von Marius Stößen.
Schneller, härter –
>>Aaaah – Fuuck!<<, schrie ich, während mein Beckenboden krampfte. Während er sich schraubstockartig um meine Finger legte. Während um mich herum alles in einem gleißenden Farbstrudel verschwand…
Es war Taminas Stimme, die mich zurückholte. Das erste, was ich durch das Rauschen in meinen Ohren wahrnahm.
>>Nicht in mir Marius, spritz deine Frau voll!<<
Ich öffnete meine Augen und sah noch, wie sich mein Mann hektisch zurückzog. Wie er noch hektischer an dem Kondom riss. Ich sah, wie er seinen Schwanz zu hektisch, zu unkontrolliert herabdrückte.
Sein erster Schwall spritzte gegen Taminas Unterleib. Dann spürte ich seinen zweiten, seinen Dritten auf meinem Gesicht landen.
Er keuchte erleichtert, während mehr und mehr Sperma über meine Stirn und Wangen lief. Während der Strom nur langsam versiegte… Und während die Lust erneut in mir aufflackerte, als hätte ich nicht eben erst einen wahnsinnigen Orgasmus erlebt.
Was geschah hier mit mir?

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