Eine erotische Geschichte über die erste Erfahrung mit einem Strap On Dildo.

Sie war skeptisch, ich sah es in ihrem Blick. In ihren forschenden, in ihren misstrauischen Augen, die den Fremdkörper betrachteten, der da von ihrer Scham abstand. Dieses schwarze Ding, welches steil in die Luft aufragte, dort wo ihr Schamhügel zwischen ihre Schenkel floss und sich in ihre glattrasierten Lippen aufteilte.

Ich selbst war aufgeregt. Ich selbst war skeptisch. Vor allem aber, war ich erregt. Es war eine heimliche Fantasie von mir. Zu nehmen. Passiv zu sein. Zu wissen, wie das war. Mit gespreizten Beinen auf den anderen zu warten. Den anderen aufzunehmen.

Est hatte mich dieser Gedanke verunsichert. War ich bi oder schwul? Aber in meinem Kopf war es immer nur Lara gewesen, die mich nahm. Lara, die mit mir die Rollen und die Perspektive tauschte… Es war eine Mischung. Irgendetwas zwischen Erregung und Neugierde, das mich angetrieben hatte. Das mich hatte beichten lassen:

>>Lara… Ich… Ich würde da gern mal über etwas mit dir sprechen.<<

Ich war nervös gewesen, hatte Angst gehabt. Angst vor Irritation und offener Ablehnung. Wie würde sie reagieren, wenn ich offen in Frage stellte, worauf wir uns in dieser Beziehung stillschweigend geeinigt hatten? Ich, der Mann, der aktive, der natürlich dominante. Sie die Frau, die natürlich passiv-devote. Obwohl Lara sehr auf Gleichberechtigung pochte und erklärte Feministin war, war doch ich es, der den Fahrradreifen reparieren sollte. Der das Loch in die Wand bohrte und der sie in den Arm nahm. Der beim Sex den Takt vorgab. Würde sie den Mann denn noch wollen, der an diesen Grundfesten rüttelte?

Sie hatte mit einem entrüsteten >>Nein<< reagiert, als ich schließlich den Mut zusammen genommen – und es ausgesprochen hatte. Sie hatte mir mit voller Wucht in die Magenkuhle getreten. Auch wenn sie das sicherlich nicht beabsichtigt hatte.

Erst als ich ihr dies und noch viel mehr in einem ruhigen Moment erzählte, veränderte sich Laras Einstellung. Zum Pegging und zum Rollentausch. Erst als ich ihr versicherte, dass sich an unserer Beziehung nichts ändern würde, stimmte sie zögerlich zu.

Gemeinsam suchten wir nach einem Spielzeug und endlich brachen Laras Vorbehalte so vollkommen wie eine dünne Eisfläche, auf die man einen Stein krachen ließ. Als sie begann Späße zu den unterschiedlichen Modellen zu machen… Als sie eine XXL Monsterdildoversion als Umschnallvariante in den Warenkorb legte – die wir letztendlich durch ein Anfängermodell ersetzten. Das Modell, welches Lara jetzt trug.

Und so sehr Lara noch mit ihrem eigenen Anblick fremdelte, so sehr gefiel sie mir. Für mich wirkte sie hochgradig erotisch, in ihrem vordergründigen Widerspruch. Ihrer Weiblichkeit. Ihren Kurven. Ihren Brüsten, klein aber formvollendet. Auf der anderen Seite dieser schwarze Phallus, der fast bedrohlich in meine Richtung ragte, als untrügliches Zeichen von Macht und Dominanz und irgendwie von Männlichkeit.

>>Komm her<<, sagte ich. Auch wenn ich mich am liebsten einfach nur zurückgelegt hätte, um ganz in diese andere Rolle eintauchen zu dürfen. Dass das nicht ging und den Bogen überspannt hätte – zumindest für heute – war mir bewusst.

Lara kam auf Knien und hoch aufgerichtet auf mich zu. Der Umschnalldildo wippte dabei (Affiliate Link). War es das, was sie sah, wenn sie mich erwartete?

Ich richtete mich auf und legte meine Arme um Laras Taille. Dann ließ ich mich zurück in die Kissen sinken und zog sie behutsam mit mir und auf mich.

Der Strap On drückte sich auf meinen Penis, der kaum minderhart war.

>>Küss mich<<, sagte ich und bemerkte erst beim Aussprechen, dass ich formulierte, was Lara sonst sagte.

Doch wenn es ihr auffiel, dann schien es sie nicht zu irritieren. Sie tat es einfach. Und zwar so leidenschaftlich, so gefühlvoll, dass ich vor Liebe und Erregung schier platzte.

Ich streckte meine Hand aus und tastete nach dem bereitgelegten Gleitgel. Dann verteilte ich zitternd vor Aufregung glitschige Kälte. Erst auf dem Strap-On. Dann an meinem Anus.

Lustvolle Schauer durchfuhren mich, als ich das Gel einmassierte. Als die Vorfreude meine Prostata tief in mir pulsieren ließ. Meinen P-Punkt, von dessen Existenz ich wusste, seit mir eine vorwitzige Verflossene während eines Blowjobs einen Finger in den Po geschoben hatte…

Eine Strap On Erfahrung – das erste Mal mit einem Umschnalldildo

Es war immer noch befremdlich und doch – mehr und mehr wuchs meine eigene Neugierde. Darauf, wie es sein würde. Wie es sein würde zu penetrieren. Vor allem aber, übertrug sich Leos Erregung auf mich. Es machte mich an, ihn so zu sehen. So voller Lust. So voller Erregung und Aufregung. Die Tatsache, dass sein Penis dermaßen hart war – ohne dass ich ihn zuvor auch nur einmal berührt hatte. Ich spürte ihn pochen. Ich spürte ihn zucken an meinem Bauch. Immer stärker, je länger ich ihn ignorierte.

Ob Leo wollte, dass ich ihn dabei anfasste? Dass ich ihn dabei wichste, so wie er das bei mir manchmal tat, wenn er mich nahm?

>>Du kannst,…<<, hauchte Leo kaum hörbar, während seine Hände zurück an meine Taille kehrten und mich umschlungen.

Unsicher ließ ich mein Becken sinken und spürte, wie sich Druck an meinem Schambein aufbaute. Einen Moment lang geschah nichts. Dann ächzte Leo plötzlich. Der Druck von dem Geschirr ließ nach und ohne, dass ich etwas hätte tun müssen, sank mein Becken tiefer und tiefer. Ein Gefühl von Macht durchflutete mich plötzlich. Ein Gefühl von Stärke, als ich mich über Leo aufstemmte und auf ihn herabsah. Während ich tiefer und tiefer in ihn drang.

Feuchtigkeit begann sich zwischen meinen aneinander liegenden Schenkeln zu verteilen. Feuchtigkeit, die nicht vom Gleitgel herrührte.

Ich hob mein Becken, spürte den Zug der Gurte, so als würde Leo den Dildo festhalten. Dann drückte ich wieder zu. Langsam und vorsichtig brachte ich meinen Freund zum Stöhnen. Ich brachte ihn dazu – mit meinen Stößen. Es war heiß. Es war erregend. Ganz von alleine wurde ich schneller. Ganz automatisch stieß ich fester zu. Beobachtete ihn dabei. Achtete auf jede Regung. Bis ich einen Winkel fand, der ihm maximale Lust bescherte.

>>Gefällt es dir<<, fragte ich leise, obwohl ich die Antwort schon kannte.

Ich wollte es hören. Wollte die Bestätigung aus seinem Mund.

>>Ja<<, stöhnte Leo. >>Ja!<<, stöhnte er lauter.

Es war geradezu berauschend. Ich spürte die Anstrengung, die Kontraktionen meiner Muskeln. Meine Verantwortung für seine Stimulation. Dass ich ihm diese Lust schenkte.

Ob er so kommen könnte? Ob ich ihn so zum Orgasmus stoßen könnte? Beinahe sah es so aus.

Leo wand sich unter mir. Sein hochroter Kopf schlug hin und her, während sein schnell arbeitender Brustkorb lautes Ächzen und Keuchen produzierte. Töne der Lust, die mich anfeuerten.

Ich sah zwischen uns hindurch. Blickte auf seine dunkelrot geschwollene Eichel, die bei jedem meiner Stöße aufgeregt erzitterte. Aus der durchsichtige Tröpfchen quollen.

>>Küss mich<<, forderte Leo erneut und zog mich zurück an seine Brust.

Und wie ich ihn küsste. Wie wild geworden fiel ich über Leo her. Ich fickte ihn. Ich fickte ihn, wie er sonst mich fickte – angetrieben von meinem eigenen lodernden Verlangen, berauscht von einem fast sadistischen Machtgefühl. Immer schneller, immer härter stieß ich mit dem Strap On zu, bis sich sein ganzer Körper verspannte. Bis er bretthart wurde und zwischen seinen zusammengepressten Lippen nur noch ein gequältes Winseln herauskam.

Schlagartig wurde es nass an meinem Bauch. Ich spürte es zucken. Ich spürte es pulsieren. Ich spürte, wie sein zwischen uns eingeklemmter Schwanz Unmengen an Sperma verspritzte. Nein, vielmehr, wie ich es aus ihm herauspresste…

Leo erschlaffte. Und ich glitt vorsichtig aus ihm heraus. Legte mich neben ihn und wartete darauf, dass sich sein Atem beruhigte. War vollkommen geflasht von dem Erlebten. War vollkommen geflasht von mir. Von der unbekannten Seite meiner selbst, die ich gerade hatte kennenlernen dürfen. Die ich weiter erforschen wollte, soviel wusste ich sofort. Denn das Gefühl der Macht hatte mir mehr als nur gefallen…

Doch jetzt wollte ich etwas ganz anderes Wissen. >>Bist du echt nur mit dem Umschnalldildo gekommen?<<

Leo blinzelte und sah mich durch gläserne Augen an. >>Fast. Dass du dann noch mit deinem Körper über meinen Penis gerieben bist, hat mir den Rest gegeben.<<

Ich zog die Augenbrauen hoch. >>Wir haben also geschummelt?<<

Leo reichte mir ein Taschentuch und begann mit einem zweiten, seinen Bauch zu säubern. Dabei lächelte er. >>Streng genommen könnte man das sagen.<<

Ich erwiderte Leos Lächeln, doch ließ es diabolisch aussehen. >>Dann werde ich beim nächsten Mal darauf achten, dass wir die Spielregeln einhalten.<<

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